Wanderaussichtsturm "Otto Hermann Böhm"
| Bauherr: | Vogtlandkreis | |
| Betreiber: | VSC Klingenthal | |
| errichtet: | 1998/1999 nach einer Idee von Otto Hermann Böhm aus dem Jahre 1894 | |
| Weihe: | am 02.07.1999 | |
| Standort: | Jugendherberge am Aschberg | |
| Technische Daten: | Standorthöhe | 917m üNN |
| Turmhöhe | 31,91 m | |
| Höhe der Plattform | 26,64 m | |
| Stufenanzahl | 154 | |
| Rundblick über | das Vogtland, das Westerzgebirge und das Fichtelgebirge | |
| Eintrittspreis: | 1,00 € | |
| ermäßigter Eintritt für Gruppen bei Voranmeldung unter 037465 - 45690 | ||
Historisches:
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Schon 1894 begeistert vom Nah- und Fernblick auf
dem Aschberg, faßte der Fabrikbesitzer und Heimatfreund
Otto Hermann Böhm aus Untersachsenberg den Entschluß, auf
sächsischer Seite seiner Heimathöhe eine steinerne Aussichtswarte entstehen zu
lassen.
1924 stabilisierte sich die Währung wieder und
die Arbeit des Vereins begann von neuem. Es kam zum Grundstückstausch mit der
staatlichen Forstverwaltung Brunndöbra und nachdem der Turmbauverein am 02.
April 1924 eingetragener Verein wurde, durfte das Grundstück auf dem Aschberg in
Besitz genommen werden. Der 15 Jahre alte Turmbauverein gab sein Grundstück her, verzichtete auf die Errichtung einer Aussichtswarte und half tatkräftig mit, etwas noch Größeres und sicherlich Wichtigeres im Grenzlande entstehen zu lassen, die am 30. Juni 1929 geweihte „Jugendherberge Aschberg“. In den Neunziger Jahren wurde die Idee des Turmbaues wieder aufgegriffen. Man fand im Vogtlandkreis einen Bauherren, die Klingenthaler Firmen Metallbau Riedl, Nickel – Fenster, Türen, Tore und das Ingenieurbüro Bernd Unger ermöglichten den Bau und der VSC Klingenthal e.V. fungiert als Betreiber. Die Einhausung für das Drehkreuz entstand im Jahr 2000 und der Anbau für die Technik von Funknetzbetreibern im Jahr 2005. Quelle: www.jhklingenthal.de |