DIE  GESCHICHTE  DER  "VOGT"

Klingenthal/Mühlleithen:
Rund 2000 Zuschauer lockte am 15. Januar 1933 die Weihe der Vogtlandschanze an, die im Rahmen der Vogtlandmeisterschaft erfolgte. Die Mitglieder vom WSV Mühlleithen hatten in rekordverdächtiger Bauzeit, mit wenig Geld (320 Mark) und großem Idealismus die Anlage errichtet. Am 23. August 1932 konnte der Vereinsvorsitzende Hans Seubert den Baubeginn bekannt gaben, nachdem der Pachtvertrag mit der Forstverwaltung genehmigt worden war. Das Schanzenprojekt hatte Karl Luther aus Partenkirchen entworfen. Für den Bau wurde vom WSV Mühlleithen ein Arbeitsausschuss mit 7 Mitgliedern gebildet, die Erdarbeiten begannen am 12. September.


Für das Schanzenprofil mussten rund 2000 Kubikmeter Erdreich und etwa 500 Kubikmeter Felsgestein abgetragen werden.

Die nachfolgenden Höhepunkte aus der Geschichte der Schanze sind Veröffentlichungen von Hans Seubert, den Vorsitzenden des WSV Mühlleithen, den Aufzeichnungen des Klingenthaler Sportchronisten Joachim Glaß sowie der 2001 erschienen Klingenthaler Skisportchronik von Thorald Meisel entnommen.


1933: Am Sprunglauf zur Vogtlandmeisterschaft nehmen 66 Aktive teil. Walter Glaß I (Klingenthal) gewinnt mit Weiten von 47 und 2 x 48 Metern vor Max Meinel (Aschberg) und Weihespringer Hans Leonhardt (Mühlleithen). Das Springen sehen 2000 Zuschauer.
 
1934: Das Neujahrsspringen gewinnt Walter Glaß I mit Schanzenrekord von 53 Metern vor Adolf Bleidl (Schwaderbach) und Bruno Lorenz (Aschberg). Beim Springen zum Jubiläum "10 Jahre WSV Mühlleithen" stellt Rudi Wohlrab (Aschberg) eine neue Rekordmarke auf: 61,5 Meter. Ein Pokalspringen gewinnt Walter Glaß I vor Kurt Körner (Klingenthal) und Paul Schneidenbach (Aschberg).
 
1935: Kurt Körner gewinnt das Neujahrsspringen, an dem sich auch Mitglieder vom deutschen Olympiakader für Garmisch-Partenkirchen beteiligen. Im Februar springt der Norweger Harald Sandvik mit 67 Metern Schanzenrekord.
 
1936: Die Vogtlandschanze ist erneut Austragungsort der Vogtlandmeisterschaft. Den Titel in der Nordischen Kombination gewinnt Walter Glaß I. Erstmals richtet Mühlleithen die Sachsenmeisterschaft aus. Den Titel in der Nordischen Kombination gewinnt erneut Hans Leonhardt, der Sieger von 1931.
 
1937: Ein Springen zum Saisonende am 14. März gewinnt der neue Deutsche Meister Paul Schneidenbach vor Olympiateilnehmer Kurt Körner. Paul Krauß (Johanngeorgenstadt) startet außer Konkurrenz und verbessert den Schanzenrekord auf 69 Metern.
 
1938: Das Neujahrsspringen gewinnt Adolf Bleidl, Sachsenmeister von 1934, vor Fritz Schädlich (Mühlleithen). Im Sommer erhält die Schanze eine Beleuchtungsanlage mit 5000 Glühbirnen. Am 28. Dezember findet das erste Nachtspringen statt. Es siegt Fritz Schädlich mit Weiten von 2 x 55 Metern.
 
1939: Die Vogtlandschanze erlebt den Auftakt zur 3-Schanzen-Tournee mit den weiteren Stationen Johanngeorgenstadt und Oberwiesenthal. Die Mannschaftswertung gewinnt Sachsen I ( u.a. mit Paul Schneidenbach, Paul Krauß und Paul Schneidenbach) vor Schwaderbach (Rudi Köhler, Anton Steinmüller, Adolf Bleidl und Kurt Sattler).
 
1942: Adolf Bleidl, Sachsenmeister von 1934 und 1940, gewinnt das Neujahrsspringen vor Fritz Schädlich und Karl Lausmann (Schwaderbach).
 
1943: Beim Neujahrsspringen sind nur zwei Aktive der Leistungsklasse 1 am Start. Fritz Schädlich gewinnt vor Rudi Köhler. am 28. Februar finden im Anschluss an einen Lehrgang der Wehrmacht noch einmal Sachsenmeisterschaften statt. Den Titel in der Nordischen Kombination sichert sich der Klingenthaler Kurt Poppa, das Springen gewinnt Hans Gipser (Mühlleithen) vor Rudi Köhler und Herbert Friedel (Aschberg).
 
1944: Bei den Meisterschaften des Kreises Auerbach am 9. Januar gewinnt Fritz Schädlich das Spezialspringen auf der Vogtlandschanze sowie den Langlauf und die Nordische Kombination. Sieger eines Schauspringen am 19. März wird Sepp Bradl vor Paul Schneidenbach, Platz 3 teilen sich Rudi Köhler und Gregor Höll (Malnitz).
 
1945: Ende April wird die Beleuchtungsanlage der Schanze zerstört.
 
1949: Am 15./16. Januar ist die Vogtlandschanze Austragungsort für die ersten Meisterschaften des Kreises Auerbach nach Kriegsende. Eine Woche später finden die Meisterschaften des Bezirkes Zwickau statt, am 29. und 30. Januar die Sachsenmeisterschaften, die als Qualifikation für die Ostzonenmeisterschaft in Oberhof gelten. Den Titel auf der Vogtlandschanze gewinnt Kurt Meinel I (Klingenthal) vor Herbert Friedel (Aschberg) und Gerhard Glaß (Mühlleithen). Der "DEFA-Augenzeuge" dreht einen Filmbericht für die Kinos.
 
1955: Sepp Weiler aus Oberstdorf absolviert an der Vogtlandschanze einen zweiwöchigen Trainingslehrgang. Klingenthal richtet die Meisterschaften des Bezirkes Karl-Marx-Stadt aus. Das Spezialspringen gewinnt Harry Glaß vor Manfred Brunner (beide Klingenthal) und Robert Möckel (Johanngeorgenstadt).
 
1956: Harry Glaß, der Olympiadritte von Cortina d' Ampezzo, siegt am 2. Osterfeiertag (31. März) auf seiner Hausschanze (vor 10.000 Zuschauern) vor Helmut Recknagel (Zella-Mehlis) und Werner Lesser (Brotterode)
 
1957: Bei den Premiere vom Internationalen Skicup mit Gästen aus Polen, Ungarn und der CSR gewinnt der Klingenthaler Siegfried Häckel das Spezialspringen vor Lothar Glaß und Reiner Dietel (beide Klingenthal). In der Nordischen Kombination heißt der Sieger Siegfried Böhme (Klingenthal), er gewinnt vor seinen Mannschaftskameraden Enno Röder und Gerhard Glaß.
Am 13. Oktober findet erstmals ein Mattenspringen statt. Es gewinnt der Brotteröder Hugo Fuchs.
 
1958: Am Karfreitag kommen etwa 28.000 Zuschauer zum Jubiläumsspringen "25 Jahre Vogtlandschanze", das zu einer Revanche für Weltmeisterschaft in Lahti wird. Harry Glaß, der in Finnland knapp die Bronzemedaille verpasste, gewinnt vor dem Norweger Torbjörn Yggeseth und Werner Lesser. Platz 4 geht an den Norweger Osnes, Platz 5 an Manfred Brunner. Helmut Recknagel (Zella-Mehlis), der Sieger der Vier-Schanzen-Tournee und Dritter in Lahti, belegt nach Sturz Rang 6.
 
1960: Auf der Vogtlandschanze fällt die Entscheidung über den Meistertitel in der Nordischen Kombination. Olympiateilnehmer Günter Flauger (Klingenthal), der nach dem Lauf in Führung liegt, gewinnt mit 452,2 Punkten hauchdünn vor Karl-Heinz Herzer aus Brotterode (451,9) und dem Klingenthaler Manfred Meinhold (451,6). Auf den Plätzen 4 bis 6 drei weitere Klingenthaler: Werner Lorenz, Klaus Goldhahn, Rolf Schönherr. Nach Umbau wird die Schanze am 26. Dezember wieder in Betrieb genommen.
Aus Holz wird eine "Kleine Vogtlandschanze" neben der "Großen Vogt" errichtet und ebenfalls mit Matten belegt.
 
1961: Beim Neujahrsspringen am 4. Januar erreicht zunächst der Klingenthaler Bernd Karwofsky 63 Meter, dann schafft Günter Flauger 64 Meter. Am 29. Januar springt Dieter Neuendorf (Brotterode) 70,5 Meter. Am 24. März gewinnt Reiner Dietel ein internationales Springen mit 60 Aktiven aus sieben Ländern.
 
1962: Bei einem Springen auf Matten am 26. November erreicht Helmut Recknagel 62 Meter.
 
1963: Erneut fällt auf der Vogtlandschanze die Entscheidung über den Titel in der Nordischen Kombination. Der Klingenthaler Reiner Dietel gewinnt knapp vor seinem Vereinskameraden Jürgen Meinel, Platz 3 geht an Roland Weißpflog (Oberwiesenthal). Auf den nächsten drei Plätzen wieder drei Klingenthaler: Günter Flauger, Günter Meinel und Rolf Schönherr, der nach dem Lauf in Führung lag. Den Meistertitel im Spezialspringen der Junioren sichert sich Bernd Karwofsky.
 
1964: An der Vogtlandschanze wird ein deutsch-deutscher Qualifikationswettkampf für die Olympischen Spiele in Innsbruck ausgetragen. Der Deutsche Fernsehfunk (DFF) sowie ARD und ZDF übertragen aus Mühlleithen. Reiner Dietel gewinnt vor Günter Meinel und Horst Möhwald (Westdeutschland).
 
1967: Die "Vogt" ist wieder Meisterschaftsschanze. Dieter Neuendorf (Brotterode) gewinnt den Titel auf der Normalschanze vor Bernd Karwofski. Platz 4 geht an Wolfgang Stöhr (Klingenthal), auf den Plätzen 6 bis 8 drei weitere Klingenthaler: Ralph Pöhland, Christoph Rölz und Manfred Eminger.Titelträger in der Nordischen Kombination wird Ralph Pöhland, Platz 5 und 6 gehen an seine Mannschaftskameraden Rainer Hamann und Wolfgang Leonhardt.
 
1968: Der Nordisch Kombinierte Andreas Kunz (Klingenthal) stellt beim Neujahrsspringen am 4. Januar einen neuen Schanzenrekord auf. 71,5 Meter.
 
1969: Am 4. Oktober erreicht Bernd Karwofsky, DDR-Meister 1967 auf der Großschanze und Olympiateilnehmer 1968, auf Matten mit 70,5 Metern eine neue Bestmarke.
 
1970: Am 27. März springt Bernd Eckstein (Zella-Mehlis) Schanzenrekord: 72 Meter.
 
1971: Im Mai beginnt die Rekonstruktion der Schanze, die bis September 1972 dauert. Eine Metallkonstruktion ersetzt den hölzernen Anlaufturm.
 
1972: Mit einem Mattensprunglauf am 22. Oktober wird die Schanze wieder in Betrieb genommen.
 
1973: Am 9. September erreichen bei einem Mattensprunglauf Jochen Danneberg (Oberhof) und der Klingenthaler Henry Glaß 71 Meter. Am 23. Dezember springt Henry Glaß auf Schnee 72 Meter.
 
1974: Die Erzgebirgs-Springertournee mit den Stationen Mühlleithen-Pöhla-Oberwiesenthal erlebt ihre Premiere. Hans-Georg Aschenbach (Oberhof) gewinnt vor seinem Bruder Dietmar und Henry Glaß.
 
1975: Erstmals ist bei der Tournee auch der Nachwuchs dabei. Den Sieg holt sich der Klingenthaler Norbert Maschke.
Die "Kleine Vogt" wird abgetragen und neu aufgebaut.
 
1976: Am 31. Januar springt Bernd Zimmermann, DDR-Meister von 1974, neuen Schanzenrekord: 74 Meter.
 
1981: Am 25. Januar egalisiert Jens Weißflog (Oberwiesenthal) den Schanzenrekord von Zimmermann. Bei der Erzgebirgs-Mattentournee  gibt es durch Klaus Ostwald, Holger Freitag und Matthias Buse erstmals einen dreifachen Klingenthaler Erfolg.
 
1985: Für die Kleine Vogtlandschanze wird ein neuer Anlaufturm gebaut.
 
1986: Die große Schanze erhält zum Mattentraining einer Keramikanlaufspur.
Am 4. Januar stellt Jens Pilson vom ASK Oberhof mit 55,5 m einen neuen Schanzenrekord auf der "Kleinen Vogt" auf. Manfred Deckert springt am 05.09. mit 55 m einen neuen Mattenschanzenrekord.
 
1987: Am 10. Februar stellt der Nordisch Kombinierte Heiko Hunger (Klingenthal), Juniorenweltmeister von 1983, mit 77 Metern einen neuen Schanzenrekord auf. Im März ist die "Vogt" noch einmal Meisterschaftsschanze. Der Klingenthaler Manfred Deckert gewinnt vor Ingo Lesser (Oberhof) und Jens Weißflog. Bei den Junioren feiert Klingenthal einen Doppelerfolg: Mike Arnold vor Remo Lederer.
 Am 3. Oktober springt Sven Pöhler (heute Hannawald) auf der Kleinen Vogt mit 55,5 Metern auf Matten Schanzenrekord.
 
1988: Beim Finale der Mattentournee stellt Jens Weißflog mit 74,5 Metern eine neue Rekordmarke auf und sichert sich nach 1985 seinen zweiten Gesamtsieg.
 
1989: Sven Pöhler (heute Hannawald) vom SC Dynamo Klingenthal holt sich mit 56 m am 15. Dezember den Schanzenrekord der Kleinen Vogtlandschanze auf Schnee.
 
1992: Die Vogtlandschanze erlebt die Premiere vom Europacup in der Nordischen Kombination. Sprunglaufsieger Zbynek Panek (CSFR) steigt im Lauf aus. Es gewinnt Uwe Prenzel vor Thomas Abratis (beide Klingenthal), Platz 6 belegt ihr Vereinskamerad Ralph Leonhardt. Mit Satoshi Mori ist erstmals ein Japaner am Start.
Gerd Siegmund (Klingenthal) gewinnt das Auftaktspringen zur Mattentournee, am Ende belegt er hinter Remo Lederer und Rico Meinel (WSV Aschberg/Mühlleithen) Platz 3.
 
1993: Am 20. Februar erlebt die Schanze die Premiere vom Alpencup. Das Spezialspringen gewinnt der Osterreicher Adlof Grugger vor Ronny Hornschuh (Zella-Mehlis). Platz 4 geht an den Franzosen Nicolas Dessum. Mit Carola Keck (USA) springt erstmals eine Frau von der Vogtlandschanze. Den Teamwettkampf der Junioren in der Nordischen Kombination gewinnt Österreich (u.a. Christoph Eugen und Mario Stecher). Das Zertifikat der Schanze wird durch die FIS nicht verlängert. die Schanze kann vorerst nicht mehr für internationale Wettkämpfe genutzt werden.
Am 2. Februar stellt Dennis Störl mit 56,5m einen neuen Schanzenrekord auf der Kleinen Vogtlandschanze auf.
 
1994 sowie 1995 und 1996 findet die Erzgebirge-Mattentournee ohne die Vogtlandschanze statt.
 
1995: Beim Deutschlandpokal ist mit Marianne Herrmann (Skiverband Schwarzwald) erstmals eine Frau als Sprungrichter tätig. Mit Peter van Hal und Richard Jansen sind erstmals Skisportler aus den Niederlanden dabei. Als einziger der Gastgeber ganz oben auf dem Treppchen steht der Nordisch Kombinierte Marcel Höhlig vom WSV Aschberg/Mühlleithen (Jugend 16). Zweite Plätze gibt es in der Jugend 17 für Jörg Büttner (Spezialspringen) hinter Alexander Jordan (Rodewisch) und für Patrick Weidenmüller (Nordische Kombination).
 
1995 soll im Mai der Umbau der Schanze auf K-Punkt 80 Meter beginnen, es geht aber erst im Frühjahr 1996 los.
 
1997: Am 4. Januar weiht Rico Meinel vor 2500 Zuschauern im Rahmen des Weltcup B  die neue Anlage ein. Den Wettkampf gewinnt der Japaner Osaka, sein Landsmann Takashi Ueno und der Russe Vladimir Lysenin springen im Wettkampf  82,5 Meter. Neuer Schanzenrekordhalter ist Zdenek Hnyk (CZE), der im offiziellen Training am 3. Januar 83 Meter erreichte.
Am 29. Juni erfolgt die Weihe als Mattenschanze, Ralf Adloff (Klingenthal) springt 85,5 Meter.
Im September gibt es die Premiere für den Internationalen Pokalwettkampf, dem Vorläufer für den Deutschen Sommercup. Bei den Junioren gewinnt Patrick Weidenmüller. Bei den Männern führt nach dem Springen Matthias Looß, am Ende belegte er Rang 4.
 
1998: Thorsten Schmitt (Furtwangen) und der Norweger Lars Andreas Oestvik (Sprint) gewinnen die B-Weltcups. Markus Schneider (Zella-Mehlis) stellt mit 86 Metern einen neuen Schanzenrekord auf Schnee auf. Im Sommer erreicht Jens Deimel (Winterberg) diese Weite auch auf Matten. Wernigerode und die Vogtlandschanze sind die Stationen beim Mitteldeutschen Sommer Grand Prix.
 
1999: Gleich drei Weltcup B ! Johnny Spillane (USA) gewinnt den Sprint, die Einzel gehen an Preben Byrnemo (Norwegen) und Eiji Masaki (Japan). Bei der Sachsenmeisterschaft im Spezialspringen stürzt Denis Störl (Johanngeorgenstadt) bei 90 Metern. Am 15. Mai wird die neue Flutlichtanlage getestet. Ronny Ackermann (Oberhof) gewinnt den Sommer Grand Prix.
Beim Internationalen Deutschen Sommercup springt der Pole Kamil Stoch auf der Kleinen Vogtlandschanze mit 64 Metern Schanzenrekord.
 
2000: Beim Weltcup B gewinnt Marc Frey (Baiersbronn) den Sprint, im Einzel siegt der Kanadier Demian Carson und ist damit der erste Kanadier, der einen Weltcup "B" Sieg erringt.
Beim Sommer Grand Prix belegt Matthias Looß (Klingenthal) hinter Felix Gottwald (Österreich) Platz 2, Dritter wird Jari Mantila (Finnland).
 
2001: Beim Weltcup B gibt es einen Klingenthaler Doppelerfolg: Matthias Looß vor Ralf Adloff. Beim Deutschlandpokal im Spezialspringen sorgen in der Jugend 17 Sven Götze, Steve Kurzenberger und André Pschera für einen Dreifacherfolg der Gastgeber. Auf der Vogtlandschanze finden die OPA-Spiele (inoffizielle Schüler-Europameisterschaft) statt, da in Predazzo (Italien) der Schnee fehlt. Im Team mit Tom Beetz (Oberhof) holt der Klingenthaler Kevin Röder eine Silbermedaille.
Samppa Lajunen (Finnland) gewinnt den Auftakt vom Sommer Grand Prix und legt den Grundstein für seinen Gesamtsieg.
Am 22. und 23. Dezember findet der für St. Moritz (Schweiz) geplante Alpencup auf der Vogtlandschanze statt. Beide Wettbewerbe gewinnt Tino Edelmann (Zella-Mehlis), Andreas Langer (Grüna/LLZ Klingenthal) kommt im Einzel auf Rang 4 und belegt im Sprint Platz 2.
  
2002: Den Sprint beim Weltcup B gewinnt der Norweger Kenneth Braaten. Im Einzel siegt der Franzose Frederic Baud, Platz 4 geht an Manuel Körner (Klingenthal). Den Teamwettbewerb entscheidet Russland vor Estland und den USA für sich. Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften holt in der Jugend 16 Kevin Röder Gold (Einzel) und Bronze (Sprint).
Beim Sommer Grand Prix gewinnt Mario Stecher (Österreich). Die beiden Alpencup Wettbewerbe gewinnen Florian Schillinger und Dennis Wiesemann (beide Deutschland). Karsten Schuricht vom LLZ Klingenthal wird zweimal Dritter.
 
2003: Im Gundersen - Wettbewerb des Weltcup B gibt es einen französischen Doppelsieg durch Kevin Arnold und Mathieu Martinez. Den SPRINT gewinnt der Finne Mikko Keskinarkaus, vor dem Vortagsdritten Sverre Rotevatn (Norwegen) und Mathieu Martinez. Bei den Sachenmeisterschaften erringen Sportler des Landesleistungszentrum 8 von 12 möglichen Titel im Spezialspringen sowie 4 von 5 in der Nordischen Kombination.
Anfang Juli wird der Anlaufturm der K 60 abgerissen und innerhalb von zwei Wochen entsteht ein neuer. Den Weihesprung vollzog Lukas Rypl am 14.07. Am 20.08. findet erstmals die Ladies - Tournee statt. Anette Sagen aus Norwegen stellt auf der Kleinen Vogtlandschanze mit 65,0 m einen neuen Schanzenrekord auf und gewinnt vor Kristin Schmidt (GER) und Magdalena Kubli (AUT). Die einheimische Ulrike Gräßler belegt Rang 4. Den Sommer Grand Prix gewinnt Ronny Ackermann vor Sprunglaufsieger Ludovik Roux (FRA) und Sebastian Haseney.
 
2004: Die beiden von Berchtesgaden nach Klingenthal verlegten Alpencup - Wettkämpfe entscheiden der Franzose Jason Lamy Chappuis und Steffen Tepel aus Winterberg für sich. Jason Lamy Chappius springt im SPRINT-Wettkampf 87,0 m kann den Sprung jedoch nicht stehen. Andreas Langer von LLZ Klingenthal feiert am 07.03. seinen ersten Weltcup B Sieg. Er gewinnt vor dem "Klingenthaler" Marcel Höhlig und Carl Van Loan aus den USA. Den Mannschaftswettkampf entscheidet Norwegen in der Besetzung Jo Wesche Fossheim, Jon Richard Rundsveen und Iver Markengbakken für sich.
42 junge Damen starten am 10.08. bei der FIS Ladies Tournee auf der Großen Vogtlandschanze. Es gewinnt Lindsey Van (USA) mit Weiten von 82 und 80 m vor Eva Ganster (AUT) und Vorjahressiegerin Anette Sagen (NOR).
 
2005: Beim Deutschen Schülercup (22./23.01.) verbesserte Pius Paschke (BSV) mit 68,5 m den alten Schanzenrekord auf der K 60 um 4 m(!). Überzogen konnte bei diesen Wettkämpfen aus heimischer Sicht nur Jan Jeske, der einmal Zweiter wurde. Die beiden FIS - Weltcup B´ s in der Nordischen Kombination an 29./30.01. entschied der Franzose Mathieu Martinez für sich. Dabei gab es beim Gundersen - Wettbewerb ein Novum. Gleich drei Wettkämpfer lagen nach dem Springen auf Platz 1 und gingen gemeinsam in die Loipe.
Den Deutschlandpokal in der Nordischen Kombination am 12. und 13.02. dominierte Andreas Langer (WSV Grüna) von LLZ Klingenthal, der an beiden Tagen gewann.
Sensationell gewinnt Katie Willis (CAN) den Kontinentalcup im Skisprung der Damen mit Weiten von 78 und 80 m und verweist damit die COC-Gesamtsiegerin von 2004/05 Anette Sagen (NOR) auf Platz 2. Überrascht platziert sich die zweite Kanadierin Atsuko Tanaka auf Platz 4. Es war der erste kanadische Kontinentalcupsieg im Skisprung überhaupt. Klingenthal scheint ein gutes Pflaster für Wintersportler aus Kanada zu sein, denn vor fünf einhalb Jahren feierte der Nordisch-Kombinierte Demian Carson den ersten Weltcup B Sieg eines Kanadiers ebenfalls in Klingenthal.
Rund 90 Kombinierer aus Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Tschechien und Sachsen starteten beim 7. Internationalen Sommercup. Von der Kleinen Vogtlandschanze blieb der Zella-Mehliser Riccardo Stärker mit 63,5m nur 1,5m unter dem Schanzenrekord. Auf der Großen Vogt für in der Klasse Schüler 15 die beiden Klingenthaler Alex Pöhland (am Ende 2.) und Lukas Rypl (im Lauf nach Sturz ausgeschieden). Dominierender Athlet in der Offenen Klasse war Patrik Chlum aus Liberec, der mit 84m und 85,5m den Schanzenrekord nur knapp verfehlte und den Kombinationswettkampf souverän für sich entschied.

2006: Beim herbstlichen Temperaturen und regnerischer Wetter wird am 5. August Juliane Seyfahrt (WSC Ruhla) ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnt die Deutsche Meisterschaft der Damen mit Sprüngen von 61,5 und 59,5m. Ulrike Gräßler vom VSC Klingenthal wird zweite mit 58,5 und 60,0 m. Bei dieser Internationalen Meisterschaft auf der Kleinen Vogtlandschanze sind 32 Athletinnen aus 4 Nationen am Start.
Am 06. August findet zum vierte Mal die Ladies Tournee in Klingenthal statt, die zum zweiten Mal für Continentalcup-Wertung zählt. Das Springen auf der Großen Vogtlandschanze gewinnt bei strömenden Regen Annette Sagen (NOR) mit 79,5m und 81,5m. Den weitesten Sprung steht Abby Hughes (USA) mit 83,5 m. Die einheimische Ulrike Gräßler wird 15.
Zum ersten Mal nehmen in den Klassen S14, S15, J16 und Offene Klasse  Sportler aus Kanada am Internationalen Deutschen Sommercup teil. Insgesamt sind 100 Athleten aus 4 Nationen gemeldet. Die weitesten Sprünge auf der Kleinen Vogtlandschanze erzielt der 14-jährige Manuel Faißt aus Baiersbronn mit 62,5 und 60 m. Auf der Großen Vogtlandschanze springt Tomas Vambera (SKL Nove Mesto) zweimal 84,5m, kann die Sprünge aber nicht stehen. Der Laufwettkampf findet wie im letzten Jahr an der Vogtlandarena statt. Drei Siege kann der Landesskiverband Sachsen verbuchen. Tom Lubitz (VSC Klingenthal), der nach dem Springen auf Platz 2 lag, gewinnt bei den Schülern 12. In der Schülerklasse 13 entscheidet David Welde vom SC Sohland den Wettkampf für sich und in der Offenen Klasse siegt Andreas Zobelt (FSV 07 Rittersgrün).

2007: Am 24. August findet im Rahmen des Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination der 5. FIS Schüler Grand Prix in Klingenthal statt. Es gehen 61 junge Sportler aus 8 Nationen an den Start, darunter auch erstmals 10 Mädchen in einer eigenen Klasse. Das Springen der Schüler 13 gewinnt Krzysztof Leja (POL) mit Sprüngen von 63 m und 62 m. Der Klingenthaler Tom Lubitz springt nach verpatztem 1. Durchgang (55 m) im 2. Durchgang mit 65,5 m neuen Schanzenrekord und belegt nach dem Springen Rang 5 mit 1:11 Rückstand. Bei den 14jährigen Schüler gewinnt das Springen mit Jakub Przybyla ebenfalls ein Sportler aus Polen (62 m / 64 m). In der Mädchenklasse liegt Magdalena Schnurr (GER) mit Sprüngen von 56,5m und 61 m nach dem Springen in Führung.
Der Lauf findet im Stadtzentrum von Klingenthal statt. In der Klasse S13 gewinnt Petrick Hamann (GER) vor dem Einheimischen Tom Lubitz und Lukas Feix (ebenfalls GER).
Beim den Schüler 14 gibt es einen polnischen Doppelsieg durch Jakub Przybyla und Stanislaw Biela vor dem Österreicher Phillip Orter. Die nach den Springen führende Magdalena Schnurr siegt mit der schnellsten Laufzeit vor Gyda Enger aus Norwegen und Ann-Kristin Ahlers (GER).
Beim 9. Internationale Deutsche Sommercup erzielen die Pole Aleksandr Zniszczol in der Klasse S14 mit 65,5m und Mateusz Wantulok in der Offenen Klasse die größten Weiten. Ungeachtet dessen, daß Zniszczol den Sprung nicht stehen kann, gewinnt er den Sprunglauf in seiner Altersklasse. Die weiteren Sprungsiege gehen an Tom Lubitz (GER), Tomasz Byrt, Pawel Slowiok und Mateusz Wantulok (alle POL). Der Laufwettkampf findet wiederum an der Vogtlandarena statt. Der einheimische Tom Lubitz (VSC Klingenthal) gibt die Führung in seiner Altersklasse nicht mehr ab. David Welde (SC Sohland/LLZ Klingenthal) gewinnt in der S14 und Manuel (SV Baiersbronn) in der S15. Die Siege in der J16 und der Offenen Klasse gehen durch Pawel Slowiok und Marcin Maka nach Polen. Insgesamt ist die Rekordteilnehmerzahl von 113 Athleten aus Tschechien, Kanada, Polen und Deutschland am Start! Der zweite Wettkampf der Serie in Baiersbronn wird wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt!

2008: Mit der Absage des für den 7. September geplante FIS - Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination seitens des Internationalen Skiverbandes war zunächst auch der 6. FIS-Schüler-Grand-Prix aus dem internationalen Wettkampfkalender gestrichen worden. Dieser wurde jedoch Anfang Juli wieder reaktiviert. Am 6. und 7. September finden zwei Wettkämpfe auf der Kleinen Vogtlandschanze im Rahmen des 10. Internationalen Sommercups statt. Es starten insgesamt 102 Sportler aus 8 Nationen. Die Klassen Schüler 13, Schüler 14 und Mädchen werden als FIS-Schüler-Grand-Prix gewertet. Außerdem werden Wettkämpfe in den Klassen Schüler 12 und Schüler 15 ausgetragen. Für ältere Wettkämpfer war der Sommercup in diesem Jahr nicht ausgeschrieben, da die Große Vogtlandschanze zu diesem Zeitpunkt nicht sprungfähig ist.
Die Wettkämpfe des ersten Tages werden als Gundersen-Bewerb (2 Wertungssprünge mit anschließendem Crosslauf) durchgeführt. Bei den Schülern 12 gewinnt Lukas Danek aus Harrachov überragend den Sprunglauf (62,5 m / 62,5 m) mit einem Vorsprung von 47,1 Punkten auf den Zweitplazierten Patric Eßbach (54,5 m / 54 m) vom WSV 08 Johanngeorgenstadt. Danek gewinnt mit der zehntbesten Laufzeit und einem Vorsprung von 1:27 Min die Nordische Kombination. Bei den Schülern 13 führt nach dem Springen Thomas Hofer (62 m / 59,5 m) aus Österreich vor Krzysztof Leja (POL) und Terence Weber (GER). Der in Klingenthal trainierende Phillip Mauersberger (SSV Geyer) belegt nach dem Springen Rang 5. Kristjan Ilves aus Estland ist mit Sprüngen von 56 m und 55 m Siebenter und läuft sich beim anschließenden Cross über 3,5 km mit der besten Laufzeit auf Platz 1. Mauersberger wird am Ende Sechster. In der S14 liegt nach dem Sprunglauf der Pole Bartosz Laskowy (60m / 61 m) in Führung vor Alexander Müller (AUT) und Pawel Murzyn (POL). Tom Lubitz vom VSC Klingenthal ist mit Sprüngen von 56 m und 56,5 m Siebenter. Am Ende belegt Müller Platz 1. Lubitz wird mit der zweitenbesten Laufzeit Zweiter und Laskowy kommt auf Platz 3 ein. Die ebenfalls in Klingenthal trainierenden Paul Hanf und Tom Krause werden 10. bzw. 18. In der Schülerklasse 15 gewinnt der nach dem Sprunglauf (64 m / 62,5m) führende David Welde (SC Sohland/BSP Klingenthal) vor Carsten Schmidt aus Schmiedefeld und dem Vorjahreszweiten Stanislaw Biela aus Zakopane. Die ebenfalls
am Bundesstützpunkt Klingenthal trainierenden Michael Baumgärtel, Lucas Ast, Phillip Schuster und Sören Manthey werden 10., 13., 16. und 20.
Bei den Mädchen ist Svenja Würth die einzige Starterin. Sie springt zweimal 57 m und läuft 19:22,4 min über die 3,5 km.
Am Sonntag steht der SPRINT auf dem Programm, d.h. ein Wertungssprung mit anschließendem Inline-Rennen in Rebesgrün. Es gibt ausschließlich deutsche Siege, in 3 der 5 Klassen geht der Sieg nach Klingenthal. In der S12 gewinnt Lukas Danek wie am Vortag das Springen (65 m). Er wird am Ende Zweiter hinter Sebastian Köhler aus Ruhla. In der S13 läuft Phillip Mauersberger von Rang 6 nach dem Springen (58 m) auf den ersten Platz. Er gewinnt vor Mitja Drinovec (SLO) und Krzystof Leja (POL). Bei den Schüler 14 geht der Sieg an Tom Lubitz (4. im Sprung 58,5 m) vor Petrick Hamann aus Baiersbronn und Phillip Kreuzer (AUT). Hanf und Krause belegen die Plätze 17 und 18. David Welde kann seinen Sieg vom Vortag in der Klasse S15 wiederholen. Michael Baumgärtel und Lucas Ast auf Platz 2 und 3 sichern einen dreifach Triumph für den Bundesstützpunkt Klingenthal. Sören Manthey wird 15. und Phillip Schuster 21.. Bei den Mädchen ist Svenja Würth wieder die einzige Starterin.

2009: Am 5. September findet zum 11. Mal der Internationale Deutsche Sommercup in der Nordischen Kombination statt. Es sind 74 Sportler aus Tschechien, Polen, Kasachstan, Italien und Deutschland am Start. Gesprungen wird auf der Kleinen (S12/S13/S14) und der Großen Vogtlandschanze (S15/J16/Offene Klasse). Start des anschließenden Crosslauf ist am Waldhotel Vogtland. Gelaufen werden 2,5 km (S12), 3,5 km (S13) und 5,0 km (S14-offene Klasse). Bei den Schülern 12 sichert sich Dawid Jarzabek (TS Wisla Zakopane) überlegen den Sieg mit der besten Sprungleistung (61m / 60m) sowie der besten Laufzeit. Er gewinnt mit 3:32,3 Minuten Vorsprung vor Björn Tunger von der SG Medizin Bad Elster. In der Schülerklasse 13 gewinnt Julian Bindel (WSC Ruhla) nach Platz 7 im Springen und Platz 1 im Lauf. Der Sprungsieger Lukas Danek (LSK Lomnice nad Popelkou) belegt am Ende Platz 2. Philip Mauersberger (BSP Klingenthal) sichert sich den Sieg bei Schülern 14 nach Platz 2 im Springen und Platz 1 im Lauf. Sprungsieger Krzysztof Leja (Start Krokiew Zakopane - 62m / 65 m) wird Zweiter. Einen weiteren Sieg für den BSP Klingenthal sichert sich Paul Hanf mit Sprüngen vom 85,5 m und 82m in der S15. Die Siege in den Klasse Jugend 16 und Offene Klasse gehen an Jakub Przybyla (WKS Zakopane) und Jan Zieba (TS Wisla Zakopane). Weitere Platzierungen der Starter des BSP Klingenthal: 8. Hans Neubert (S13) / 10. Patric Eßbach (S13) / 7. Sebastian Voigt (S14) / 18. Tom Krause (S15) / 4. Lucas Ast (J16) / 10. Sören Manthey (J16).

2010: Zum zweiten Mal finden in Klingenthal die Deutschen Jugendmeisterschaften in der Nordischen Kombination und im Skisprung statt. Vom 12.-14.02. werden zwei Wettkämpfe in der Nordischen Kombination sowie ein Einzel- und ein Mannschaftssprunglauf ausgetragen. Die Kombinationsspringen des 1. Tages gewinnen Tom Lubitz (J16) und Manuel Faißt (J17). Beim anschließenden 10 km - Lauf gibt es in der Jugendklasse 16 einen Doppelerfolg für den BSP Klingenthal durch David Welde und Michael Baumgärtel, die nach dem springen gemeinsam auf Platz 3 lagen. Sprungsieger Tom Lubitz wird 4. In der Jugend 17 verteidigt Manuel Faißt (SV Baiersbronn) seinen Vorsprung aus dem Springen und gewinnt vor Benedikt Stoib (SC Wall). Beim 2. Kombinationswettkampf mit Lauf über 5 km gibt es in der J16 sogar einen Dreifach-Erfolg für den BSP Klingenthal. Michael Baumgärtel, 3. nach dem Springen, sichert sich den Meistertitel vor den Sprunglauf-Zweiten David Welde und dem Sprungsieger Tom Lubitz. In der J17 erringt erneut Manuel Faißt den Titel. Die Einzeltitel bei den Spezialspringer holen sich Michael Herrmann (SC Oberstdorf - 86,0 m / 84,5 m) und Stephan Leyhe (SC Willingen - 84,5 m / 84,5 m). Das Mannschaftsspringen gewinnt Bayer I vor Thüringen I und Bayern II.

2011: Keine Wettkämpfe

2012: Der Aufsprunghang der beiden Schanzen wird im Sommer/Herbst 2012 saniert. Die Schanze ist für das Wintertraining sprungfähig. Es können jedoch auch in der Saison 2012/2013 keine Wettkämpfe auf der Anlage ausgetragen werden.

2013: Ab Mai 2013 werden neue Matten auf den beiden Schanzen verlegt. Das Hochwasser Anfang Juni zwingt dazu, einen Teil der bereits im Auslauf verlegten Matten wieder zu entfernen. Da der Kampfrichterturm ab Juli gesperrt werden muß, können nun schon die 3. Saison hintereinander keine Wettkämpfe veranstaltet werden. Ab Anfang September können die Schanzen wieder zu Trainingszwecken genutzt werden.

2014: Keine Wettkämpfe

2015: Nach 5-jähriger Pause findet auf der Vogtlandschanze wieder ein Wettkampf statt. Es ist der Deutsche Schülercup der S14 und S15 im Skisprung und der Nordischen Kombination.
Vorgesehen ist die Wettkämpfe am 10./11. Januar auszutragen. Da aber eine Unwetterfront mit Regen und Sturm angekündigt ist, wird bereits am Freitag, 09.01. ein Sprungwettkampf durchgeführt. Es gewinnen Tom Gerisch (WSG Rodewisch/BSP Klingenthal - S14), Luca Roth (SV Meßstetten - S15) und Anna Berktold (SC Oberstdorf). Der Lauf der Nordischen Kombination findet am Sonnabend auf einer Behelfsstrecke am Waldstadion statt. Die Sieger heißen Jonas Jäkle (ST Schonach-Rohrhardtsberg - S14) und Luis Lehnert (SC Oberaudorf - S15). In der Schülerklasse 15 belegen Luca Schönherr, Jeremy Ziron und Nick Siegemund (alle VSC Klinegnthal) die nächstfolgenden Plätze.  Die für Sonntag ausgeschriebenen Wettkämpfe fallen den Wetterkapriolen zum Opfer.

I
m Frühjahr wird das Funktionsgebäude grundlegend renoviert. Die neue Ausstattung kommt beim Alpencup der Damen im August zum ersten Mal zum Einsatz. 29 Springerinnen aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Italien konkurrieren am 09. und 10. August auf der Kleinen Vogtlandschanze (K60). Den ersten Spezialsprungwettkampf am Sonntag gewinnt Agnes Reisch vom WSV Isny mit Weiten von 58,0 m und 58,5 m (217,1 Punkte) vor der Tschechin Zdena Pesatova (204,4 Punkte) und der Österreicherin Julia Huber (204,1 Punkte). Alexandra Seifert vom VSC Klingenthal wird mit 192,5 Punkten sechste. Am Montag kann sich Agnes Reisch erneut vor Zdena Pesatova durchsetzen; Platz 3 erringt Sophia Görlich vom WSV 08 Lauscha. Alexandra Seifert (VSC Klingenthal) verbessert ihre Leistung vom Vortag um zwei Positionen und wird vierte.
Außerdem wird im Ladies Alpencup eine Premiere gefeiert: der erste Durchgang des Skispringens wird für einen Wettkampf der Nordischen Kombination gewertet. Hier liegt zunächst Julia Huber (AUT) mit 104,2 Punkten in Führung. Beim 2,5 km Crosslauf am frühen Nachmittag gehen ihre Landsmännin Katharina Ellmauer mit 8 Sekunden und Alexandra Seifert (GER) mit 11 Sekunden Rückstand auf Huber am Waldhotel Vogtland an den Start. Bei Temperaturen von über 30° C erkämpft sich jedoch die 14-jährige Lisa Eder (AUT), welche als 6. startete, den Sieg mit 15,1 Sekunden Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Sara Kramer. Alexandra Seifert (VSC) rundet die beiden Wettkampftage mit dem 3. Rang (44,1 Sekunden Rückstand) ab.

2016: Bei strahlendem Sonnenschein und besten Windbedingungen findet am 07. und 08. August 2016 die nächste Edition des Ladies Alpencup Skisprung und Nordische Kombination statt. Dabei sind diesmal 42 Athletinnen aus 9 Nationen. Den Sieg im ersten Skisprungwettkampf am Sonntag (07.08.) sichert sich die Ungarin Virag Voros mit Sprüngen auf 61,5 m (neuer Schanzenrekord) und 58,0 m. Rang 2 geht an die Deutsche Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue), Rang 3 an die Österreicherin Timna Moser. Das zweite Springen am Montag (08.08.) gewinnt erneut Virag Voros (HUN) vor Selina Freitag (GER). Dritte wird Jana Mrakotova (CZE). In der Kombinationswertung führt nach dem Sprunglauf Timna Moser (AUT) vor Oceane Paillard (FRA) und Lisa Eder (AUT). Letztere triumphiert beim anschließenden 2,5 km Crosslauf am Waldhotel Vogtland mit 4,5 Sekunden Vorsprung vor der Italienerin Annika Sieff. Platz 3 geht an Sara Kramer aus Österreich. Beste Deutsche wird auf Rang 5 Jenny Nowak (SC Sohland).
Der Anlauf der Großen Vogtlandschanze wird umgebaut

2017: Zum Saisonabschluß wird es nochmal stürmisch an den Vogtlandschanzen. Offizielles Training und Provisorischer Wettkampfdurchgang für den Deutschen Schülercup müssen am Freitag, den 13.01.2017 auf Grund einer Unwetterwarnung abgesagt werden. Am Samstag kann zunächst gesprungen werden. Jedoch wird der 1. Wertungsdurchgang schon bald wegen zu starken Windes abgebrochen. Stattdessen findet ein Massenstart für die Nordisch-Kombinierten statt. Aus diesem und dem 1. Durchgang des Sprungwettkampfes am Sonntag resultiert folgendes Ergebnis: S14 - 1. Hannes Gehring (TSV) / 2. David Brückl (BSV) / 3. Pepe Schula (SVS); S15 - 1. Lenard Kersting (WSV) / 2. Moritz Lehmann (SVS) / 3. Jan Andersen (SBW); Mädchen S15+J16+J17 - 1. Jenny Nowak (SVS) / 2. Emilia Görlich (TSV) / 3. Sophia Maurus (BSV).
Der 2. Sprungdurchgang wird in der Kombination als Grundlage für einen Gundersen - Wettkampf gewertet. Podestplätze erringen: S14 - 1. Simon Kosak (BSV) / 2. Pepe Schula (SVS) / 3. Hannes Gehring (TSV); S15 - 1. Lenard Kersting (WSV) / 2. Moritz Lehmann (SVS) / 3. Pirmin Maier (SBW); Mädchen S15+J16+J17 - 1. Jenny Nowak (SVS) / 2. Sophia Maurus (BSV) / 3. Maria Gerboth (TSV).
Im Spezialsprunglauf gibt es nur eine Wertung mit folgenden Ergebnissen: S14 - 1. Nick Dittrich (SVS) /2. Sebastian Schwarz (BSV) / 3. Hannes Gehring (TSV); S15 - 1. Luca Geyer (TSV) / 2. Leif Fricke (SVS) / 3. Finn Braun (SBW); Mädchen S15+J16+J17 - 1. Alexandra Seifert (SVS) / 2. Jenny Nowak (SVS) / 3. Josephin Laue (SVSA).

Die Deutsche Jugendmeisterschaften im Skisprung und der Nordischen Kombination müssen Ende Januar abgesagt werden, da die Große Vogtlandschanze immer noch nicht sprungfähig ist.

Termine 2017/2018:
06./07.08.2017 - Alpencup Damen - Skisprung / Nordische Kombination
20.10.2017 - Deutschen Juniorenmeisterschaften Skisprung Damen
Jan 2018 - Deutsche Jugendmeisterschaften Skisprung / Nordische Kombination


Aktuelle Schanzenrekorde:

Winter

HS 85        
HS 68 09.01.15 Prestel, Benjamin 64,0 m

Sommer

HS 85 07.08.17 Alexandra Seifert 77,5 m
HS 68 08.08.16 Vörös, Virag 61,5 m

Entwicklung der Schanzenrekorde


Technische Schanzendaten:

  Große Vogtlandschanze:
  60 / GER 51
 

seit 1997

1972 -1996 1960 -1971 1933-1959
P - Punkt 60 m 54 m    
K - Punkt 77 m 70 m    
HS - Hill Size 85 m -  -  -
H:N Verhältnis: 0,54 0,53    
max. Anlauflänge: 76,93 m 76,3 m    
Anlaufneigung: 35° 35,3°    
Tischlänge: 5,6 m 5,7 m    
Tischneigung: 9,5° 10°    
Absprung-
geschwindigkeit:
ca 24 m/s
= ca.
86,4 km/h
ca. 22,8 m/s
 = ca. 82,1 km/h
   
Lukenbereich: 18,15 m 17,00 m    
Lukenanzahl: 17      
Bauzeit: Apr - Dez 96 Mai 71 - Sept 72 1960 Sept - Dez 1932
Weihe: 04.01.97 22.10.72 26.12.60 15.01.33
Weihespringer: Rico Meinel     Hans Leonhardt

  Kleine Vogtlandschanze:
  GER 84
  seit 2003 1997- 2003 1985 - 1994 1975 - 1985 1960 - 1975
P - Punkt 40 m 40 m 41,5 m 41,5 m 41,5 m
K - Punkt 60 m 60 m 50 m 50 m 50 m
HS - Hill Size 65 m - - - -
H:N Verhältnis: 0,54 0,54 0,53 0,53 0,53
max. Anlauflänge: 66,0 m 61,7 m      
Anlaufneigung: 33°  35°      
Tischlänge: 5,6 m 5,8 m      
Tischneigung: 9,5°  9,5°      
Lukenbereich: 11,0 m 9,9 m      
Lukenanzahl: 14 10      
Bauzeit:  Juli 2003 Apr - Dez 96 1985 1975 1960
Weihe: 14.07.03       26.12.60
Weihespringer: Lukas Rypl