Die Weltcupwoche in Klingenthal aus Sicht der Feuerwehr

Dienstag 14.02.2012

Wache 1
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Funkgeräte werden nochmals überprüft und geladen. Tee und Kaffee für die Helfer sind besorgt. Die neuen Thermokannen warten auf ihren Einsatz. Signalwesten, Essenmarken, Eintrittskarten alles ist soweit sortiert und liegt bereit. Ab 19.00 Uhr soll von uns das Lagerfeuer der Weltcupparty in der Vogtlandarena abgesichert werden. Das Lagerfeuer fällt aus, gesagt hat es uns keiner. Wir haben das so nebenbei mitbekommen. Die Kameraden, die dafür vorgesehen waren, wurden nach Hause geschickt.


Mittwoch 15.02.2012

10:00 Uhr Wache 1
In der Wache 1 der Feuerwehr Klingenthal werden die Kräfte erwartet, die an diesem Tag an der Absicherung des Sprungwettkampfes in der Vogtlandarena teilnehmen. Neben den Kameradinnen und  Kameraden aus Klingenthal haben sich Helfer aus den Feuerwehren Syrau, Ellefeld, Wohlbach und Neumark angesagt. Der Einsatz ist soweit vorbereitet. Funkgeräte, heiße Getränke usw. alles steht bereit.

10:30 Uhr Wache 1
Der Schulungsraum ist gut gefüllt. Es bleibt noch genügend Zeit für eine Tasse Kaffee.  Viele der Anwesenden waren schon öfters dabei, man kennt sich, so dass es bei der Einweisung keine Probleme gibt. Der Tag steht unter keinem guten Stern. Es gibt eine aktuelle Unwetterwarnung und in der Nacht fiel ausgiebig Schnee. Der Zustand der Parkplätze im Umfeld der Vogtlandarena bereitet Sorgen. Vielleicht müssen die Parkgebiete in der Stadt aktiviert werden. Man wird sehen, die Fahrt in die Parkgebiete beginnt.

11:00 Uhr Parkgebiete
Die Einweiser haben die Parkgebiete besetzt. Trotz Schneeräumung sehen die Parkplätze nicht wirklich gut aus. Die Zufahrten sind gestreut aber trotzdem ziemlich glatt. Das herrliche Winterwetter der letzten Tage hat sich leider nicht bis in diese Woche gehalten. Es ist grau, feucht und es stürmt.

12:00 Uhr Vogtlandarena
Vor dem Haupteingang harren die „harten Fan’s“ und begehren Einlass. Ab 12.00 Uhr sollten die Tore geöffnet werden. Selbst Skisprunglaien bezweifeln, ob bei diesen Witterungs-bedingungen das Springen stattfinden kann. Eine Besserung scheint nicht in Aussicht.

12:30 Uhr VIP-Zelt
Das Organisationkomitee trifft sich zu einer Krisensitzung. Landrat Dr. Lenk wird erwartet. Sein Gesicht spricht Bände. Der Wettkampf ist am heutigen Tag abgesagt und wird auf den Donnerstagmorgen verschoben.

13:00 Uhr Vogtlandarena
Die Besetzung der Parkgebiete wird aufgehoben und der Einsatz beendet. Am Verpflegungspunkt findet noch ein kurzes Treffen statt. Die Kameraden aus Ellefeld starten nach Hause. Der Rest trifft sich in der Wache 1.

13:30 Uhr Wache 1
Erbsensuppe, die eigentlich nur für die Kameraden im Parkgebiet Mühlleithen gedacht war, ist reichlich vorhanden und findet ihre Abnehmer. Kaffee und Tee gibt es im Überfluss. Wir sind uns einig, dass niemand etwas für das Wetter kann. Doch etwas enttäuscht verlassen uns die Kräfte aus Syrau, Neumark und Wohlbach, aber genauso wie die Kameraden aus Ellefeld, wollen sie beim nächsten Mal wieder dabei sein.  


Donnerstag 16.02.2012

06:45 Uhr Wache 1
Mit immerhin fast 20 Kräften starten wir in Richtung Vogtlandarena. Unsere neuen Thermokannen sind Spitze, der Tee ist noch vom Vortag heiß. Das Wetter scheint es heute besser mit uns zu meinen. Die Sonne geht auf und der Himmel wird blau. Der Wind hat nachgelassen, ist aber immer noch ganz schön böig.

07:15 Uhr Parkgebiete
Die Einweiser stehen und wir harren der Dinge, die auf uns zukommen. Was keiner so Recht für möglich gehalten hat, tritt ein. Ein kaum abreißender Fahrzeugstrom bewegt sich in Richtung der Parkplätze. Kurzzeitig wird es ziemlich eng. Ein Parkplatz muss wegen Glätte gesperrt werden. Dort wo sich sonst die dreifache Anzahl von Einweisern um das Einparken kümmert, stehen nur drei Kameraden. Aber es funktioniert. Jeder findet einen Parkplatz und die Stimmung ist prima.

10:00 Uhr Vogtlandarena
Die Einweisung ist beendet. Wir treffen uns in der Arena und sind beeindruckt. Über 4000 Zuschauer tummeln sich an diesem Donnerstagvormittag im Stadion. Gesprungen wird auch, aber der Wind macht nach wie vor Probleme. Als dann nach etwa 20 Sprüngen auch dieser Wettkampf abgebrochen werden musste, machte sich etwas Enttäuschung breit.

13:00 Uhr Wache 1
Aufräumen ist angesagt. Die letzten beiden Tage haben sowohl im Gerätehaus als auch an den Fahrzeugen ihre Spuren hinterlassen. Am späten Nachmittag sind wir soweit fertig.


Die Eintrittskarten für den Skisprungweltcup behielten ihre Gültigkeit, so dass damit auch die Veranstaltungen der Nordischen Kombination am Wochenende besucht werden konnte. Es war schwer abzuschätzen, wie sich das Zuschaueraufkommen entwickeln wird. Daraus ergab sich für uns „Absicherung der Parkgebiete“!


Samstag 18.02.2012

07:30 bis 10:30 Uhr Wache 1/Vogtlandarena
Wir fahren mit 12 Kräften in die Parkgebiete. Die ankommenden Fahrzeuge werden im Bereich Schachtstraße eingewiesen. Das Verkehrsaufkommen ist eher mäßig. Die Einweisung in der Vogtlandarena wird 10.00 Uhr beendet. Zu viele Einweiser und zu wenig Autos. Wir räumen noch etwas auf und waschen die eingesetzten Fahrzeuge. 11.30 Uhr sind wir wieder zu Hause. 


Sonntag 19.02.2012

07:30 bis 10:30 Uhr Wache 1/Vogtlandarena
Abfahrt mit 4 Kräften in die Parkgebiete. Weitere 4 Kameraden halten sich bereit, die im Bedarfsfall verständigt werden können. Das Verkehrsaufkommen ist noch geringer als am Samstag und das Wetter ist schlechter. Wir beschränken uns darauf, die ankommenden Fahrzeuge auf die Parkplätze direkt an der Vogtlandarena zu verweisen. Der Einsatz wird 10.00 Uhr beendet. Wir schaffen es bereits um 11.00 Uhr wieder zu Hause zu sein.


Fazit:

Wir waren gut auf den Weltcup vorbereitet, dass der Höhepunkt ausfiel, war den Witterungsbedingungen geschuldet. Wie in den vergangenen Jahren hätten wir unseren Beitrag zur reibungslosen Umsetzung des Verkehrskonzeptes geleistet. An einem Mittwoch geht das allerdings nur, wenn wir von anderen Feuerwehren Unterstützung erhalten. Auch diese Unterstützung hatten wir reichlich. Vielen Dank an dieser Stelle an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Ellefeld, Neumark, Syrau und Wohlbach. Wir würden uns freuen, euch nächstes Jahr wieder mit einsetzen zu können.

Die Verlegung des Wettkampfes auf den Donnerstagvormittag war nicht ganz ohne. An diesem Tag stand uns keine auswärtige Hilfe zur Verfügung, wir waren sozusagen auf uns allein gestellt. Wir haben auch das hinbekommen. Letztendlich hatten wir durch die beiden Absagen mehr zu tun, als die eigentliche Planung vorsah. Meinen Klingenthaler Kameradinnen und Kameraden herzlichen Dank, es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man sich auf euch verlassen kann. Zum Schluss noch ein dickes Lob an die Mädels und Jungs unserer Jugendfeuerwehr. Ihr seid einfach Spitze!

Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 

<< zurück

 

"Rauchmelder retten Leben" - Brandschutz und Brandprävention

"Die meisten Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchgasvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.

Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Rund 500 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.

Rauchmelder (Brandmelder) retten Leben - der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder oder Brandmelder, Feuermelder) warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der BRandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können."

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de

 

<< zurück

 
Jahreshauptversammlung der FF Klingenthal
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Kamerad Schubert bei seinen Ausführungen, desweiteren: Kamerad Künzl, Kamerad Jung, Bürgermeister Bräunig, Kamerad Glaß (von links)
© FF Klingenthal

Jahreshauptversammlung der FF Klingenthal

Am 30. März führte die Freiwillige Feuerwehr Klingenthal in der Wache 1 ihre Jahreshauptversammlung durch. Neben den Kameradinnen und Kameraden der Wachen 1, 2 und 3 nahmen an der Versammlung auch wieder zahlreich die Ehe- und Lebenspartner und die Jugendfeuerwehr teil.

Als Gäste konnten die Stadträte Andreas Günnel und Carsten Förster sowie der Kreisbrandmeister Kamerad Glaß, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Kamerad Schubert sowie seitens der Stadtverwaltung Frau Schneider begrüßt werden.


Kamerad Jung, Stadträte Förster und Günnel,                          © FF KLINGENTHAL
Bürgermeister Bräunig, Kamerad Schubert,
Kamerad Glaß (von links)

Durch Bürgermeisters Enrico Bräunig wurden die Leistungen der Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr gewürdigt. Er bedankte sich bei der Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft und bei den Familienangehörigen für ihr Verständnis. Herzliche Worte richtete er an die Angehörigen der Jugendfeuerwehr und lobte ihre und die Arbeit der Jugendwarte zur Sicherung der Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehr. In seinem Grußwort informierte der Bürgermeister auch über den aktuellen Stand zur Harmona GmbH.

Im Rechenschaftsbericht des Gemeindewehrleiters gab es einen Abriss der vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehr, die sich nicht nur auf die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung beschränkten. Roland Jung verwies auf die Einsatzstatistik. Zu insgesamt 71 Einsätzen wurde die Feuerwehr im letzten Jahr gerufen. Dabei wurden insgesamt ca. 1.200 Einsatzstunden durch die Kameraden geleistet. Neben 3 Bränden, 9 Fehlalarmen und 9 überörtlichen Einsätzen stehen 30 Technische Hilfeleistungen zu Buche. Zweimal mussten Wespennester entfernt werden und bei 18 Einsätzen wurden Aufgaben für die Stadtverwaltung erledigt. Nach wie vor ist die Tageseinsatzgruppe das Rückgrat der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, die bei der Stadtverwaltung beschäftigt sind, besetzen während der Arbeitszeit wichtige Funktionen in der Feuerwehr. Dadurch ist es möglich bei Einsätzen am Tage, berufstätige Kameraden und deren Arbeitgeber zu entlasten, da eine Nachalarmierung von Kräften und Mitteln nur erfolgt, wenn diese unbedingt erforderlich ist. An dieser Stelle auch einen großen Dank an die Klingenthaler Unternehmen, die Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr beschäftigen.

Der Personalbestand der Feuerwehr ist über die letzten Jahre hinweg relativ konstant geblieben. Derzeit liegt er bei 111 Kameradinnen und Kameraden, davon gehören 79 Kameraden und 5 Kameradinnen der Einsatzabteilung an. Der Ausbildungsstand ist solide.  Der Fahrzeugbestand der Feuerwehr beläuft sich auf 8 Lösch- und Sonderfahrzeuge.

Sorgen bereiten allerdings das in der Wache 3 stationierte Tanklöschfahrzeug und der in der Wache 1 im Eigenaufbau entstandene Schlauchwagen. Beide Fahrzeuge besitzen für die Brandbekämpfung und die Löschwasserversorgung im Stadtgebiet einen hohen Stellenwert. Ein dauerhafter Ausfall dieser Fahrzeuge wäre schwer bzw. nicht zu kompensieren und hätte fatale Folgen für die Löschwasserversorgung für weite Teile unserer Stadt. Zu bedenken ist auch, dass das fast zwanzig Jahre alte Drehleiterfahrzeug, mittelfristig einer Generalüberholung des Leiteraufbaus bedarf.

Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nachhaltig zu sichern, bedarf es einer gutfunktionierenden Jugend- und Nachwuchsarbeit. Der Stadtjugendwart Sven Köhler konnte in seinem Bericht zur Jugendarbeit mit vielen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr aufwarten. Derzeit sind 26 Kinder und Jugendliche dort organisiert.

Der Kreisbrandmeister und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes dankten in ihren Grußworten den Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und den Ehe- und Lebenspartnern für ihre Verständnis.

Stadtrat Carsten Förster erinnerte in seinem Grußwort an den Besuch der Jugendfeuerwehr der Partnerstadt Neuenrade in Klingenthal und bedankte sich bei der Feuerwehr für die gezeigten Aktivitäten im letzten Jahr.

In der anschließenden Diskussion bedankte sich Kamerad Gunther Reichelt im Namen der Angehörigen der Wache 1 bei ihrer Ortswehrleitung und dem Gemeindewehrleiter für die geleistete Arbeit. Kritisch wurde angemerkt, dass die Wache 3 bei Beschaffungen benachteiligt wird. Die Vorwürfe konnten aber im Verlauf der Diskussion ausgeräumt werden.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden befördert:

zum Feuerwehrmann 
                   
Marco Büttner
  Bastian Müller
  Steve Müller
  Tobias Thoß
  Toralf Wolff
  Thomas Zettl
zum Löschmeister 
  Joachim Glaß
zum Hauplöschmeister 
  Andreas Dörfel

Im Anschluss an die Beförderungen wurde Kamerad Andreas Dörfel zum Gruppenführer berufen.

Für 10 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden die Kameraden Georg Hille, Tobias Hoyer und Florin Schneider mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet.

Kameradin Renate Lehmann wurde mit dem Ehrenkreuz für 25 Jahre und Kamerad Heinz Lorenz mit dem Ehrenkreuz für 40 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr ausgezeichnet.

Kamerad Dörfel   Kameradin Lehmann
Kamerad Dörfel       © FF KLINGENTHAL   Kameradin Lehmann  © FF KLINGENTHAL


Kamerad Lorenz (Zweiter von links)                                        © FF KLINGENTHAL

Abschließend ein herzliches Dankeschön an alle Kameradinnen und Kameraden, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Jahreshauptver- sammlung mitgeholfen haben.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung


<< zurück

 

Grenzüberschreitender Einsatz der FF Klingenthal

Brand auf Billigwarenmarkt in Kraslice/Hranicna (CZ)
Mittwoch, der 11.04.2012. Es ist 18.00 Uhr und an der Wache 1 in Klingenthal werden  Kameraden der Kraslicer Freiwilligen Feuerwehr erwartet. Am kommenden Samstag findet ein Wettkampf im Feuerwehrsport in Kraslice statt und man möchte nochmal gemeinsam trainieren. Gegen 18.30 Uhr wird das Training von lautem Getöse unterbrochen. Die Geräuschkulisse lässt sich schwer beschreiben, es ist eine Mischung aus Truppenübungsplatz und Silvesterfeuerwerk der besonderen Art. Der Ausgangspunkt des anhaltenden Lärmes ist leicht auszumachen. Es ist der etwa 250 m Luftlinie entfernte Markt auf tschechischer Seite. Ein tiefschwarzer Rauchpilz und Flammen stehen über dem Marktgelände. Die ersten Eindrücke lassen Schlimmes erahnen. Gemeinsam mit Karel Lisa, dem stellvertretenden Wehrleiter der Kraslicer Feuerwehr macht sich der stellvertretende Ortswehrleiter der Wache 1, Björn Jung, mit einem Fahrzeug auf den Weg. Die Rettungsleitstelle Plauen wird verständigt. Bereits auf der Anfahrt ist zu erkennen, dass es auf dem Markt lichterloh brennt. Karel Lisa informiert über sein Handy die tschechischen Stellen.

Die Lage beim Eintreffen stellt sich so dar, dass mehrere Verkaufsstände in Längsrichtung des Marktes im Vollbrand stehen. Auf eine Querreihe von Markt- ständen hat sich der Brand bereits ausgebreitet. Nach offiziellen Angaben der tschechischen Behörden werden insgesamt 30 Marktstände und mehrere PKW ein Raub der Flammen. Bis zur angrenzenden Tankstelle sind es etwa 25 Meter. Eine Brandausbreitung in diese Richtung ist zu befürchten. Zwischen den brennenden Marktständen und der Tankstelle befindet sich neben der Zufahrt nur noch ein Flachbau in Leichtbauweise und der Brand breitet sich mit rasender Geschwindigkeit aus. Die Hitzewirkung und die Rauchentwicklung sind enorm. Während die vietnamesischen Händler versuchen ihre Waren in Sicherheit zu bringen, tanken einige Unentwegte in aller Seelenruhe ihre Fahrzeuge.  Kauf- bzw. Schaulustige bestaunen die Ereignisse. Björn Jung veranlasst die Schließung der Tankstelle.

Die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Klingenthal erreichen den Markt. Fast gleichzeitig treffen das Lösch- und das Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Kraslice an der Einsatzstelle ein. Unterstützt vom Kraslicer Tanklöschfahrzeug bauen die Klingenthaler Kameraden eine Riegelstellung auf, um die Brand- ausbreitung in Richtung der Tankstelle zu verhindern. Über die Drehleiter wird ein Monitor zum Einsatz gebracht. Parallel dazu sind an den Stirnseiten des Flachbaus Trupps mit Hohlstrahlrohren eingesetzt. Die Löschwasserversorgung erfolgt aus dem etwa 400 m entfernten ehemaligen Freibad Markhausen. Der Schlauchwagen verlegt 2 B-Leitungen. Das Löschfahrzeug der Wache 3 versorgt die Einsatzstelle bis zur Restablöschung über einen Zeitraum von reichlich 2 Stunden stabil mit 1600 Liter Löschwasser pro Minute. Der stellvertretende Gemeinde- wehrleiter, Jan Künzl, fungiert als Abschnittsleiter Löschwasser- versorgung.  Die Riegelstellung wird durch das Tanklöschfahrzeug der Wache 3 ergänzt. Im Verlauf des Einsatzes bekämpfen insgesamt 6 Trupps unter Atemschutz den Brand, eine Rettungssäge findet Verwendung und 58 B- und 20 C-Schläuche werden verlegt. Mit Einbruch der Dunkelheit erfolgt die Ausleuchtung der Einsatzstelle über das Drehleiterfahrzeug. Der Grenzübergang bleibt bis weit in die Nach hinein geschlossen. Nach erfolgter Restablöschung verlassenen gegen 21.30 Uhr die 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Klingenthal mit ihren 7 Lösch- und Sonderfahrzeugen die Einsatzstelle, um in ihren Gerätehäusern die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte herzustellen.

Für die tschechischen Feuerwehren wurde ein Alarm der Stufe 2 ausgelöst. Vor Ort sind Kräfte der Berufsfeuerwehren Kraslice und Sokolov, vier freiwillige und eine Betriebsfeuerwehr mit insgesamt 40 Einsatzkräften und 11 Lösch- und Sonderfahrzeugen. Der Einsatztaktik der tschechischen Feuerwehren entsprechend kommen vorrangig Fahrzeuge zum Einsatz, die große Mengen Löschwasser mitführen. Eine Unterteilung des Marktes  in Einsatzabschnitte ergibt sich nahezu von selbst. Während die Klingenthaler Kräfte aus Richtung des Grenzüberganges tätig werden, entwickeln die tschechischen Kräfte ihren Löscheinsatz von der gegenüberliegenden Seite des Marktes her. Dieses aufeinander abgestimmte Vorgehen macht es möglich, dass sich der Brand nicht auf weitere Reihen von Marktständen oder Gebäude ausbreitet.

Es grenzt fast an ein Wunder, dass es keine Verletzten gegeben hat. Neben immer wieder detonierenden und umher fliegenden Feuerwerkskörpern befanden sich in vielen Marktständen zu deren Beheizung Flüssiggasflaschen. Im Rahmen der Restablöschung wurde das Ausmaß der Gefährdung erst richtig sichtbar.

Die Verständigung war das geringste Problem. Sie erfolgte in tschechischer, deutscher und englischer Sprache, notfalls halfen auch Gesten. Im Verlauf des Einsatzes konnten wir dann auf unseren bewährten Dolmetscher Werner Rödling zurückgreifen, der aus Kraslice an die Einsatzstelle eilte.

Das mediale Interesse an diesem Einsatz war sehr groß. Wir konnten wieder einmal feststellen, dass eine sachliche Darstellung und Fakten für Boulevard- zeitungen eher untergeordnete Bedeutung haben.

Abschließend ist noch zu sagen, dass die Klingenthaler Feuerwehr- sportmannschaft am 14. April beim Wettkampf in Kraslice einen vierten Platz belegt hat.

Der Kraslicer Bürgermeister, Zdenek Brantl, dankte uns in diesem Rahmen herzlich für den grenzüberschreitenden Einsatz der Klingenthaler Feuerwehr.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 

<< zurück

 
Wir leben Partnerschaft
Feuerwehrkampfsport in Kraslice (CZ)
© JSDH Kraslice

Wir leben Partnerschaft

FF Klingenthal - JSDH Kraslice
Der 14.04.2012, ein Samstag wie so viele im Jahr, nicht so für die Feuerwehr Klingenthal.

Seit einigen Tagen trainierten die Kameradinnen und Kameraden in Sachen Feuerwehrkampfsport. Es geht um einen Wettkampf in der benachbarten Partnerstadt Kraslice. Dort findet alljährlich der Ausscheid der Feuerwehren aus dem Kreis Sokolov  in der Disziplin "Löschangriff" statt. Die Freiwillige Feuerwehr Kraslice hat ihre Partner aus Klingenthal dazu eingeladen.
Gut trainiert und voller Erwartungen gingen die Kameraden an den Start.

Zur Bemerkung, in Deutschland gibt es  diese Disziplin im Feuerwehrkampfsport genauso. Nur gibt es hier etwas andere Rahmenbedingungen zur Wettkampf- durchführung. Da die Feuerwehr Klingenthal natürlich schon im letzten Jahr an solch einem Wettkampf teilnahm, ist das alles kein Neuland für die Teilnehmer. Es ist eine schöne Schnelligkeitsübung, wobei nicht nur junge schnelle, sondern auch erfahrene Kameraden gefordert sind.

Gestartet wurde in 2 Durchgängen. Das noch etwas frische Frühlingswetter ist sicher auch der Grund, weshalb sich nur 6 Mannschaften für den Start meldeten, davon waren 2 Frauenmannschaften.

Die Vorbereitungen sind hoch sensibel. Alles muss auf den Millimeter passen, dabei ist jede startende Mannschaft selbst für den Aufbau verantwortlich. In der Zwischenzeit hatten sich auch einige Fans und Schaulustige auf dem kleine Platz eingefunden. Unter ihnen weilte auch der Bürgermeister der Stadt Kraslice, Zdenek Brantl.

Die beiden Starts wurden absolviert und die Klingenthaler Wehr belegte einen 4.Platz. Interessant zu wissen ist, dass zwischen dem 1. und dem 4. Platz nur eine Zeitspanne von 1,4 sec. liegen.

Nach erfolgter Siegerehrung wurden wir noch von den tschechischen Kameraden zu einen kleinen Imbiss eingeladen. Somit können wir auch diesen Tag in der Geschichte der Partnerschaft zwischen Klingenthal und Kraslice als erfolgreich beschließen.


Ortswehrleiter
Jörg Zander

 


                                                                                               © JSDH Kraslice

 

<< zurück

 

Kraslicer Bürgermeister dankt Klingenthaler Feuerwehr für grenzüberschreitenden Einsatz


<< zurück
 

Feuer und Flamme für eine sichere Grillsaison

Sicheres Grillen - Vorbeugung und Erste-Hilfe-Maßnahmen
Damit ein gemütlicher Grillabend nicht in einem flammenden Inferno endet, geben wir Ihnen hier einige Tipps zum sicheren Grillen:

  • Grillgeräte auf sicherem Untergrund und mit genügend Abstand zu brennbaren Dingen aufstellen!
  • Verwenden Sie nur feste Grillanzünder!
  • Niemals Spiritus oder andere Brandbeschleuniger verwenden, weder zum Anzünden noch zum Nachschütten auf, zu langsam brennender, Grillholzkohle - Verbrennungsgefahr!
  • Lassen Sie den Grill nicht unbeaufsichtigt! Kinder sollten in genügend großem Abstand zum Grill spielen!
  • Grillfeuer und die Glut nach dem Grillen vollständig löschen und auskühlen lassen - die Glut kann auch nach mehreren Tagen noch heiß genug sein, um Dinge zu entzünden!
  • Halten Sie immer einen Eimer Wasser, einen Feuerlöscher oder eine Löschdecke bereit!
  • Elektrogrill: Löschen Sie brennendes Fett niemals mit Wasser - Löschen durch Abdecken!
  • Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen und stellen Sie den Grill niemals zum Auskühlen ins Zimmer/in die Wohnung - es besteht die Gefahr einer tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung!

 

Wichtigste Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verbrennungen:

  • Die verbrannten Stellen sofort für 10-15 Minuten mit Wasser, nicht kälter als 15°C, kühlen und den Notarzt rufen beziehungsweise den Arzt aufsuchen!

 

Text: © Paulinchen e.V.

<< zurück

 
Unsere Teilnehmer: Björn Jung, Denny Zander, Stefan Neumann und Florian Schneider (v.l.n.r.)
© FF Klingenthal

"Bahnak Sokolov 2012"

Super Stimmung bei Wettkampf im tschechischen Sokolov
Unterstützt von einigen "Schlachtenbummler" machten sich am 19.05.2012 drei unserer Kameraden auf den Weg nach Tschechien, um dort an einem speziellen Wettkampf teilzunehmen. Hinter dem Namen "Bahnak Sokolov 2012" verbirgt sich ein Hinderslauf, der es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich hat". Schlamm, kaltes Wasser und das alles gepaart mit kräfteraubenden Hindernissen, also nichts für Zartbesaitete. Teilnehmer sind Angehörige der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Polizei und der Armee. Neben unseren deutschen Kameraden starteten auch Wettkämpfer aus Polen und Großbritannien. Bereits Tage vorher waren die Organisatoren bei der Arbeit, um das Gelände entsprechend zu präparieren. Bei herrlichem Frühsommerwetter herrschte Volksfeststimmung. Denny Zander, Björn Jung und Florian Schneider hatten sich Unterstützung aus Markneukirchen geholt. Der Kamerad Stefan Neumann wurde sozusagen von uns Klingenthalern adoptiert und in unsere Mannschaft geholt. Der Wettkampf begann mit Kindern und Jugendlichen, die eine verkürzte und entschärfte Variante absolvierten. Am frühen Nachmittag starteten dann erst die Frauen gefolgt von den Männern. Unsere Jungs schauten sich noch einige Tricks ab. So wurden Schuhe, Strümpfe und Schnürsenkel zusätzlich mit Klebeband befestigt, das sollte helfen, um nicht barfuß im Ziel zu erscheinen. Mit dem Start hatte sich auch die Nervosität gelegt und unsere Kameraden schlugen sich zu ihrem eigenen Erstaunen recht gut. Bei etwa 160 Teilnehmern im vorderen Mittelfeld zu landen und das beim ersten Mal, ist schon eine beachtliche Leistung. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und es gibt unter www.hasici150.tv (03:06:30h) einen Mitschnitt des Wettkampfes zu sehen. Informieren kann man sich auch unter www.bahnak.eu.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung



Um einige Erfahrungen reicher - unsere Jungs                         © FF Klingenthal
bei der Siegerehrung

 

<< zurück

 

 

Brandschutzbedarfsplan beschlossen

Am 23.05.2012 beschloss der Stadtrat in öffentlicher Sitzung den Brandschutzbedarfsplan der Stadt Klingenthal. Der Bedarfsplan, auf dessen Grundlage die weitere Entwicklung der Feuerwehr erfolgen wird, fand breite Zustimmung. Mit nur einer Stimmenthaltung wurde er angenommen.

Zur Absicherung des flächendeckenden Brandschutzes im Stadtgebiet sind drei notwendige Standorte für Feuerwehrgerätehäuser bestätig worden. Das sind die Wache 1 in der Talstraße, die Wache 3 in der Gutenbergstraße und das Gerätehaus in Mühlleiten. Die seit über einem Jahr praktizierte Dienstdurchführung der Angehörigen der Wache 2 gemeinsam mit und in der Wache 1 wird auch zukünfitg weitergeführt.

Wesentliche Schwerpunkte des Brandschutzbedarfsplanes bilden die technische und personelle Ausstattung der Feuerwehr. Um den Brandschutz im Stadtgebiet auch weiterhin gewährleisten zu können, sind im Technikbereich Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen erforderlich. Zum einen betrifft dies den im Eigenbau entstandenen Schlauchwagen/Gerätewagen-Logistik der Wache 1 und die Beschaffung eines löschwasserführenden Fahrzeuges für die Wache 3. Aber auch die fast zwanzig Jahre alte Drehleiter bedarf einer Generalinstandsetzung, um deren Einsatz- bereitschaft über die beiden nächsten Jahrzehnte zu erhalten.

Vor allem zur personellen Absicherung der Tageseinsatzbereitschaft sollen bei Neueinstellungen in der Stadtverwaltung auch weiterhin vorrangig Angehörige der örtlichen Feuerwehr berücksichtigt werden. Gleichzeitig ist ein Dialog mit ortsansässigen Unternehmen, Gewerbetreibenden und Einrichtung zu führen, damit dort weitere Angehörige der Feuerwehr beschäftigt werden können.

Organisatorisch soll sich zukünftig auch einiges ändern. Die wohl wichtigste Veränderung wäre die Schaffung einer Stelle eines hauptamtlichen feuerwehrtechnischen Bediensteten. Neben der Entlastung der ehrenamtlichen Gerätewarte könnten dann die gesetzlich vorgeschriebenen Brandver- hütungsschauen im Stadtgebiet, sowie Aufgaben im vorbeugenden Brandschutz selbst erledigt werden. In anderen vogtländischen Städten wird dies bereits mit Erfolg praktiziert. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese organisatorische Maßnahme bald im Stellenplan der Stadtverwaltung niederschlägt.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 

<< zurück

 
Hinweis: Tag der offenen Tür 2012
Flyer
© FF Klingenthal

Hinweis: Tag der offenen Tür 2012

Feuerwache Talstraße
Am 23.06.2012 veranstaltet die Feuerwehr Klingenthal Wache 1 in der Zeit von 13 - 18Uhr traditionell einen Tag der offenen Tür. Unter dem Motto "Es brennt bei der Feuerwehr" präsentieren die Kameradinnen und Kameraden die umfangreiche Arbeit der Feuerwehr. Die Themenpunkte Brandprävention, Nachwuchsarbeit und grenzüberschreitende Zusammenarbeit stehen dabei im Fokus. Desweiteren wird die immer komplexer werdende Einsatztechnik vorgestellt. Auch der Kreis- feuerwehrverband Vogtland e.V. ist vertreten.  Kleine Überraschungen im Laufe der Veranstaltung halten das Programm spannend. Mit zünftiger Blasmusik und kulinarischen Leckereien wird der Nachmittag zu einem Erlebnis für jung und alt.

"Nutze die Möglichkeit uns kennenzulernen!"


Ortswehrleiter
Jörg Zander

 

<< zurück
 
Tag der offenen Tür 2012
Aufführung der Kindergärten
© FF Klingenthal

Tag der offenen Tür 2012

Feuerwache Talstraße
Bei herrlichem Sommerwetter führte die Wache 1 am 23.06.2012 einen Tag der offenen Tür durch. Ab 13:00 Uhr waren die Gäste eingeladen, die Feuerwache in der Talstraße zu besuchen. Die Kameradinnen und Kameraden hatten sich einiges einfallen lassen, um den Nachmittag zu einem Erlebnis für die Besucher zu  machen. Ergänzt durch drei Fahrzeuge der Partnerfeuerwehr Kraslice konnte die Einsatztechnik besichtigt werden, der evangelische und der Kindergarten Kids & Co. hatten Programme vorbereitet, eine gemischte Feuerwehrsportmannschaft aus Kraslicer und Klingenthaler Kameraden zeigte ihr Können, Überraschungs- eierangeln, Kinderschminken, sowie eine Spritzburg standen für die Jüngsten bereit. Umrahmt wurde alles von einem grandios aufspielenden Klingenthaler Stadtorchester.

Die Tische und Bänke in der Fahrzeughalle füllten sich schnell mit zahlreichen Gästen. Speisen und Getränke standen ausreichend zur Verfügung. Ob etwas vom Grill, Pommes Frites oder Kuchen, für jeden Geschmack ließ sich etwas finden. Ein Renner war der von den Feuerwehrfrauen selbstgebackende Kuchen.

Besonderen Spaß hatten natürlich unsere Jüngsten. Der Nachmittag entwickelte sich zum Kinderfest. Die Spritzburg und das Kinderschminken waren dicht umlagert. Nicht erwartet hatten wir den großen Andrang am Überraschungs- eierangeln. Vielen Dank an alle Klingenthaler Händler, Gewerbetreibenden und Institutionen, die uns mit Sachspenden für diese Tombola unterstützten. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft war sehr hoch, sodass ausreichend Preise vorhanden waren, um alle kleinen Angler für ihr Geschick zu belohnen.


Kinderschminken und Überraschungseierangeln 
                      © JSDH KRASLICE

Als gegen 18:30 Uhr die letzten Gäste das Gerätehaus verließen, ging ein rundum gelungener Nachmittag zu Ende. Die Vorbereitungen zu solch einer Veranstaltung sind aufwendig und erfordern viel Zeit. Deshalb vielen Dank an alle Gäste, die durch ihren Besuch ihr Interesse und ihre Verbundenheit mit der Feuerwehr bekundet haben. Ohne Unterstützung durch örtliche Händler, Gewerbetreibende und Institutionen wäre wir nicht in der Lage, die Veranstaltung in dieser Art und Weise durchzuführen. Ich kann an dieser Stelle keine mehrseitige Auflistung aller "Sponsoren" anfügen, es würde den Rahmen sprengen. Aber an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle für ihre Hilfe. Einen großen Dank auch an die beiden Kindergärten. Eure Mühe war nicht umsonst, wir denken uns etwas für euch aus. Wir wollen ja, dass ihr wiederkommt.

Einen großen Dank an alle Kameradinnen und Kameraden, Eheleute, Mütter und Großmütter, die gebacken, gewerkelt und dabei nicht auf die Uhr geschaut haben, damit dieser Tag ein Erfolg wurde.

Für die Gäste noch einen Nachsatz:
Wir feiern an einem Tag im Jahr ein Fest für die Klingenthaler und ihre Gäste und freuen uns über jeden Besucher. Auch an diesem Tag, sowie allen anderen des Jahres sorgen wir für ihre Sicherheit. Vielleicht haben Sie Interesse uns auch dabei zu unterstützen? Mitstreiter sind herzlich willkommen!


Gemeindewehrleiter
Roland Jung


 
Löschangriff der gemixten Feuerwehrsportmannschaft
                © JSDH KRASLICE


<< zurück

 
Feuerwehr besucht Castelfidardo
Gruppenfoto
© FF Klingenthal

Feuerwehr besucht Castelfidardo

In den frühen Morgenstunden ds 5. Oktober starteten sechs Kameraden und eine Kameradin der Feuerwehr Klingenthal zu einem Besuch der Zivilschutzeinheit Castelfidardos.

Nach einer langen aber problemlosen Fahrt erreichten wir am späten Nachmittag das Rathaus unserer Partnerstadt, wo wir von Franco, dem örtlichen Polizeikommandanten, bereits erwartet wurden. Nicht weil wir mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, sondern weil Franco für das Wochenende als Dolmetscher fungierte. An unserer Unterkunft, einem kommunalen Vereinsheim, wurden wir von den Mitgliedern des Zivilschutzes empfangen, welche wir bereits von ihrem Besuch in Klingenthal kannten. Nach einer großen Portion Pasta klang der Tag gemütlich hinter unserem Quartier aus, bei sehr angenehmen 23°C.
Der Samstag begann mit einer Besichtigung des Logistikzentrums der Zivil- schutzeinheiten der Region Marche (Marken) in Ancona. Das Herzstück dort ist ein mobiles Krankenhaus für 3000 Personen, welche beispielsweise nach Erdbeben, auch im Auslang, durch die freiwilligen Helfer des Zivilschutzes aufgebaut und betrieben wird. Im Anschluss besuchten wir die Berufsfeuerwehr in Osimo, welche auch für Castelfidardo zuständig ist. Dort entwickelte sich schnell ein interessantes Fachgespräch mit dem diensthabenden Schichtführer über die unterschiedlichen Feuerwehrsysteme in Deutschland und Italien. Denn in Italien ist das System der Freiwilligen Feuerwehr, mit Ausnahme Südtirols, gänzlich unbekannt. Zurück in Castelfidardo waren wir zu einem ausgiebigen Mittagessen in einem Restaurant geladen, wo uns die Köstlichkeiten des Meeres serviert wurden. Den Nachmittag nutzten wir für einen Ausflug zur Adria, um dort Baden zu gehen, was die Einheimischen dort in Staunen versetzte, da sie die Wassertemperatur von 22°C als viel zu kalt empfinden. Vor dem Abendbrot stand noch der Besuch der Basilika in Loreto auf dem Programm, der zweitwichtigsten Pilgerstätte der katholischen Welt. Beeindruckt von diesem monumentalen Bau, ging es zum ausgedehnten Abendessen mit allen Mitgliedern des Zivilschutzes und ihren Familien. Im Laufe des Abend verschwanden die Sprachbarrieren zusehens und mit einer Mischung aus Deutch, Italienisch, Englisch und wildem Gestikulieren wurde es eine lustige Nacht.
Noch etwas gezeichnet von einer kurzen Nacht starteten wir am Sonntag nach Frasassi, zur Besichtigung der Grotten, welche zu den beeindruckensten Höhlen Europas gehören. Der Anblick der Riesenstalagmiten mit einer Länge von über 20m mit einer gigantischen Höhle, welche 200m hoch ist, gehört sicherlich zu den einprägsamsten Momenten der Reise. Begeistert von dieser wunderschönen Naturkulisse kehrten wir zurück zu unserer Unterkunft und wir genossen ein letztes mal die Kochkünste unserer Gastgeber.
Mit etwas Wehmut verabschiedeten wir uns am Abend und bedankten uns für ihre Gastfreundschaft und für ein unvergessliches Wochenende.
Am Montagmorgen sagten wir "Ciao" und reisten erschöpft zurück ins kalte Vogtland.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die diesen Ausflug ermöglicht haben und freuen uns, dass wir die Städtepartnerschaft Klingenthal-Castelfidardo weiter vertiefen durften.

 

Stellv. Ortswehrleiter
Georg Hille

 

<< zurück

 
Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Klingenthal
Einsatzübung Großbrand
© FF Klingenthal

Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Klingenthal

Vergangenen Samstag führte die FF Klingenthal ihre diesjährige Abschlussübung durch.

Als Übungsobjekt diente das ehemalige Internatsgebäude in der Steinbachstraße. Im Gebäude wurde ein Brand simuliert und es mussten mehrere Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Zum ersten Mal nahmen an einer Übung in Klingenthal auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kraslice/Graslitz teil.

Nach der Alarmierung die ca. 08.15 Uhr erfolgte, trafen nach wenigen Minuten die ersten Fahrzeuge ein. Die Kameraden aus Kraslice/Graslitz rückten gemeinsam mit den Kräften und Mitteln der Wache 1 am Übungsobjekt an. Neben der Menschenrettung und Brandbekämpfung musste aus dem Steinbach die Lösch- wasserversorgung sichergestellt werden. Die Kameraden aus Tschechien bekämpften gemeinsam mit den Klingenthalern den "Brand" im Innenangriff. Das Übungsziel wurde erreicht und die Einsatzaufgabe erfüllt. Eine Auswertung der Übung erfolgt in den nächsten Wochen.

Herzlichen Dank an alle Übungsteilnehmer, an die Organisatoren, die Verletztendarsteller sowie an die Versorgung, die durch die Wache 1 gesichert wurde. Nicht vergessen werden sollen auch die Kollegen des DRK, die mit dem Rettungswagen die medizinische Sicherstellung übernahmen.

Der neue Inspektionsbereichsleiter Klingenthal, Kamerad Jens Zeidler, war unserer Einladung gefolgt und nahm als Beobachter an der Übung teil. Nicht schlecht staunten wir, als der Leiter der Feuerwehrdirektion Sokolov/Falkenau und der stellvetretende Leiter der Feuerwehr der Region Karlovy Vary/Karlsbad, Herr Oldrich Volf, am Übungsobjekt erschienen. Beide kamen in Begleitung des Leiters der Berufsfeuerwehrstation Kraslice/Graslitz. Auf tschechischer Seite besteht auch sehr großes Interesse an einer Vertiefung der Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Brandschutz, deshalb nahmen die tschechischen Kollegen die Gelegenheit wahr, um sich ein Bild über die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr zu machen.

Personell gab es aber einige Probleme. Nicht alle Fahrzeuge waren normgerecht besetzt. Samstagfrüh eigentlich ein Unding und für uns eine neue Erfahrung. Einige Kameraden hatten es offenbar vorgezogen nicht zur Übung zu erscheinen und sich anderen Dingen zu widmen. Dieser Umstand wirkte sich natürlich negativ auf den Übungsverlauf aus. Eigentlich bauen wir dem vor, in dem nur der notwendigste Personenkreis über den Zeitpunkt der Übung informiert wird. Alle Vertraulichkeit nützt aber nichts, wenn gerade an den Stellen, die wir im Rahmen der Informationspflicht über den Zeitpunkt der Übung informieren müssen "Plaudertaschen" sitzen, die sich mit ihren internen Kenntnissen wichtigmachen.

Für unsere Kameraden gilt, wer im Voraus weiß, dass es sich um eine Übung handelt und deshalb nicht auf die Alarmierung reagiert, verhält sich unkameradschaftlich! Unkameradschaftlich gegenüber denen, die an der Übung teilnehmen und gegenüber denen, die die Übung vorbereitet haben. Hinsichtlich der "Plaudertasche" gab es ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Eigenbetriebes Rettungsdienst als Träger der Leitstelle. Dort sollte man darüber nachdenken, wie zukünftig derartige Indiskretionen verhindert werden können. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wann es tatsächlich erforderlich ist, die Leitstelle über die Durchführung einer Übung zu informieren. Außer der Alarmierung ergeben sich letztlich keine weiteren Aufgaben für die Leitstelle.

 

Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 



 
                                                                                            © FF Klingenthal

 

<< zurück

 

Alarmfahrten von Einsatzfahrzeugen

Warum fahren die Fahrzeuge der Feuerwehr im Einsatzfall mit Blaulicht und Martinshorn (Sondersignal)?

Nach §38 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) dürfen Fahrzeuge der Feuerwehr das Sondersignal verwenden, um Menschenleben zu retten, schwere gesund- heitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden oder um bedeutende Sachwerte zu erhalten.

Dieses Sondersignal wird eingesetzt, um die Vorrangigkeit dieser Fahrt anderen Verkehrsteilnehmern deutlich zu machen. Andere Verkehrsteilnehmer haben umgehend freie Bahn zu schaffen.

Die im §38 StVO genannten "Wegerechte" gelten nur, wenn die Kombination aus Blaulicht und Martinshorn eingesetzt wird. Aus diesem Grund fahren Fahrzeuge der Feuerwehr bei einer entsprechenden Einsatzlage auch in der Nacht mit vollem Sondersignal. Der alleinige Einsatz des Blaulichtes ist nach gültiger Rechtsprechung nicht ausreichend, da die Vorrangigkeit der Fahrt für andere Verkehrsteilnehmer nicht erkennbar wäre!

Wir bitten also um Ihr Verständnis, wenn nachts ein Fahrzeug der Feuerwehr an Ihrem Haus mit eingeschaltetem Martinshorn vorbei fährt. Dies dient nur zur Ihrer und unserer Sicherheit!

 

<< zurück

 
Löschfahrzeug LF16 - TS aus der Partnerstadt Neuenrade übernommen
R. Jung, C. Förster, T. Brockhagen (Mitglied der Feuerwehr Neuenrade), J. Künzl, E. Bräunig (von links)
© FF Klingenthal

Löschfahrzeug LF16 - TS aus der Partnerstadt Neuenrade übernommen

Im Brandschutzbedarfsplan der Stadt Klingenthal sind die erforderlichen Investitionen im Brandschutz für die nächsten Jahre aufgelistet. Ein Hauptproblem bildet dabei die Ersatzbeschaffung von EInsatzfahrzeugen. Neben der Drehleiter und dem Schlauchwagen ist der überaltete Fahrzeugbestand der Wache 3 eines unserer größten Sorgenkinder. Das dort stationierte W-50 Tanklöschfahrzeug könnte durchaus mit einem Oldtimerkennzeichen versehen werden und das Löschfahrzeug aus Beständen des Katastrophenschutzes kann weder technisch noch vom äußeren Erscheinungsbild her mit modernen Fahrzeugen mithalten. Unklar ist in welchem Zeitraum die Stadt Klingenthal in der Lage sein wird, eine grundlegende Modernisierung der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vorzunehmen. Vor diesem Hintergrund entstand der Gedanke zumindest für einen Übergangs- zeitraum, die Fahrzeugausstattung in der Wache 3 durch den Ankauf eines gebrauchten Einsatzfahrzeuges zu verbessern. Eine günstige Gelegenheit bot sich in unserer Partnerstadt Neuenrade. Dort wurde durch eine Neubeschaffung ein Löschfahrzeug zum Verkauf angeboten. Stadtrat Carsten Förster nahm Kontakt zum Bürgermeister von Neuenrade, Herrn Sasse, auf. Dieser signalisierte, dass er das Fahrzeug bis zur Klärung unserer Kaufabsicht reservieren wird und wir es günstig erwerben könnten.
Nachdem wir uns über den Zustand des Fahrzeuges bei den Feuerwehrkameraden in Neuenrade erkundigt hatten, stand fest, dass es für die nächsten Jahre ein geeigneter Ersatz für das Katastrophenlöschfahrzeug der Wache 3 sein könnte. Die Kameraden der Wache 3 sollten aber nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Von ihnen wurde der Vorschlag das Fahrzeug zu erwerben, mehrheitlich gebilligt.
Mit der Zustimmung des Klingenthaler Stadtrates in seiner Oktobersitzung wurde die letzte Hürde zum Ankauf des Fahrzeuges genommen.
Am 03. November war es dann soweit. Sechs Kameraden der Neuenrader Feuerwehr überführten das Fahrzeug nach Klingenthal. Im Beisein des Bürgermeisters, Herrn Bräunig, des Stadtrates, Herrn Förster und Kameraden der Wache 3 fand am Abend die Übergabe des Fahrzeuges statt.
Das Sprichwort, dass der erste Eindruck immer der beste Eindruck ist, scheint sich bei dem Fahrzeug zu bewahrheiten. Das immerhin 25 Jahre alte Fahrzeug mit einer Laufleistung von ca. 25.000 km macht sowohl technisch als auch optisch einen gut gepflegten Eindruck. Für unsere Höhenunterschiede sind die etwa 100 PS mehr an Motorleistung ein erheblicher Zugewinn. Auch hinsichtlich seiner technischen Ausstattung stellt das Fahrzeug eine Verbesserung dar. Neben dem Umstand, dass es kein Neufahrzeug ist, ist ein nicht vorhandener Wassertank der einzige Wermutstropfen, denn ohne Tank ist es nicht wie mehrfach in der Presse fälschlicherweise dargestellt, ein Ersatz für das W-50 Tanklöschfahrzeug. Eine dauerhafte Lösung unserer Probleme ist es also nicht. Wir gewinnen Zeit und etwas mehr Spielraum bei Fahrzeugneubeschaffungen. Diese gilt es zu nutzen.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung


<< zurück

 
Bowlingmeisterschaften der Feuerwehren
Wettkampfleiter Jürgen Müller (links) und das Bowlingteam der Wache 3
© FF Klingenthal

Bowlingmeisterschaften der Feuerwehren

Auch in diesem Jahr fanden die offenen Stadtmeisterschaften der Feuerwehren im Bowling in der Bowlingscheune in Klingenthal statt.
An den Start gingen die Kameraden der Wache 1und 3 aus Klingenthal, sowie die Floriansjünger aus Zwota und Schöneck. Wettkampfleiter Jürgen Müller und sein hervorragend organisiertes Betreuungsteam sollten an diesem Tag Zeugen eines unglaublich spannenden Wettkampfes werden.
In drei Runden ermittelten je 8 Spieler pro Team die Mannschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Nach der ersten Runde führte die Wache 1 mit etwas mehr als 50 Pins vor der Wache 3, dem Vorjahressieger, gefolgt von Schöneck und Zwota. In Runde zwei schlichen sich bei den Führenden einige "Gutter" (Fehlwürfe) ein, wodurch die Sachsenberger Kameraden sich den Platz an der Sonne sicherten. Im alles entscheidenden Finaldurchgang baute die Wache 3 wieder etwas ab, setzte sich aber mit 2647 Pins vor der Wache 1 durch, welche lediglich 23 (!) Pins weniger auf das frisch geölte Parkett zauberte. Auf den weiteren Plätzen folgte Schöneck vor Zwota.
Beim Kampf um den kleinen Pokal, im Pyramidenspiel wurde die Feuerwehr Schöneck seiner Favoritenrolle nicht gerecht und hatte das Nachsehen gegenüber der Wache 3, welche ihren Doppelsieg aus dem Vorjahr wiederholen konnte.
Wir bedanken und bei Jürgen Müller und seinem Team aus der Bowlingscheune, die uns wieder einen spannenden und lustigen Wettkampf ermöglichten und freuen uns schon auf das nächste Jahr.


Stellv. Ortswehrleiter
Georg Hille

 

<< zurück

 
Martinstag in der Feuerwache 1 in der Talstraße
Vorführung des Evangelischen Kindergartens mit den Erzieherinnen K. Hoppe und U. Küffner (von links) zusammen mit Kantor M. Sandner
© FF Klingenthal

Martinstag in der Feuerwache 1 in der Talstraße

Es ist bereits eine Tradition geworden, dass der Lampionumzug am Martinstag in der Feuerwache 1 endet. Trotz des widrigen Wetters füllten auch in diesem Jahr nahezu 200 Personen die Fahrzeughalle. Es gibt viele Dinge, die unsere Feuerwehr neben ihren eigentlichen Aufgaben abverlangt werden. Der Martinstag ist dabei etwas Besonderes. Wann gibt es sonst die Gelegenheit fast alle unsere Klingenthaler Jüngsten zu Gesicht zu bekommen. Sicher ist die Vor- und Nachbereitung mit Aufwand verbunden, aber für die "Kleinen" tun das die Kameradinnen und Kameraden gerne. Vielleicht findet sich dadurch auch jemand von den Eltern bereit, unsere Reihen beim Feuerwehrdienst zu verstärken. Interessenten sind herzlich willkommen. Herzlichen Dank an Carsten Förster vom Hotel & Gasthof "Zum Döhlerwald", zum wiederholten Male half er uns mit Technik für die Imbisszubereitung aus, an René März vom Getränkevertrieb "Markgrafen", der kostenlos die Bierzeltgarnituren bereitstellte sowie an "Wunderlich`s Backstuben". Dort hat unsere Kameradin Ines Hahmann am Sonntagvormittag in der Klingenthaler Filiale zusätzlich 200 Doppelsemmeln gebacken.

Am Rande der Veranstaltung gab es noch eine Überraschung. Am 20. Oktober brannte es in den Nachtstunden in der Hohen Straße in einem Schuppenanbau eines Wohnhauses. Aufmerksame Nachbarn und der schnelle Einsatz der Feuerwehr konnten größeren Schaden verhindern. Die Eigentümer bedankten sich persönlich für unseren Einsatz. Diesen Dank möchte ich an alle beteiligten Einsatzkräfte weitergeben.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung


                                                                                               © FF Klingenthal

 

<< zurück

 
Jahresabschlussveranstaltung bei der Freiwilligen Feuerwehr Kraslice/Graslitz
Wehrleiter Martin Rosocha begrüßt die Teilnehmer der Veranstaltung in Kraslice
© FF Klingenthal

Jahresabschlussveranstaltung bei der Freiwilligen Feuerwehr Kraslice/Graslitz

Vergangenen Samstag fand bereits zum dritten Male die gemeinsame Jahresabschlussveranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Kraslice und der Wache 1 der Klingenthaler Feuerwehr statt. Über die Städtepartnerschaft hinaus verbindet beide Feuerwehren seit mehreren Jahren eine enge Zusammenarbeit. Anlässlich der gemeinsamen Übung im Oktober luden die tschechischen Feuerwehrleute alle Übungsteilnehmer ein, so dass diesmal auch Kameraden der Wache 3 an der Veranstaltung teilnahmen.

Im Speisesaal des AMATI-Werkes wurde uns Klingenthalern ein unvergesslicher Abend bereitet. Die Kraslicer Kameraden hatten gemeinsam mit ihren Ehefrauen allerhand auf die Beine gestellt. Der Wehrleiter, Kamerad Martin Rosocha, begrüßte alle Teilnehmer herzlich und gab einen Abriss der Tätigkeiten des laufenden Jahres. Durch Kamerad Matousek, der als Vertreter der Feuerwehren des Karlsbader Kreises an der Veranstaltung teilnahm, erhielten verdiente Angehörige der Kraslicer Wehr Auszeichnungen. Auch die Feuerwehr Klingenthal wurde für ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelobt und mit einem Ehrengeschenk bedacht.

In den vergangenen Jahren ist hinsichtlich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen beiden Feuerwehren viel geleistet worden. Gemeinsam beteiligten wir uns u. a. am Feuerwehrsport in Tschechien, unterstützten uns gegenseitig bei Veranstaltungen und  führten gemeinsame Übungen durch. Den praktischen Nutzen dieser Zusammenarbeit konnten wir in diesem Jahr unter Beweis stellen, als es zum Brand auf dem ASIA-Markt kam. Das Prinzip der gegenseitigen Hilfe ist aber keine Einbahnstraße. Das tschechische Feuerwehrsystem mit den Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr in Kraslice garantiert uns in Klingenthal im Notfall schnelle Hilfe. Hilfe, die in vergleichbarer Zeit keine unserer vogtländischen Nachbarfeuerwehren leisten kann. Unsere Partnerschaft ist also kein leeres Wort, um Fördertöpfe der EU anzuzapfen, sondern sie hat für alle Partner einen unschätzbaren praktischen Wert.

Aus den anfänglich dienstlichen Kontakten haben sich mittlerweile persönliche Freundschaften entwickelt. Es war uns deshalb auch eine Herzensangelegenheit unseren "Chefdolmetscher" Werner Rödling, anlässlich seines 70. Geburtstages herzlich zu gratulieren und ihm ein kleines Präsent zu überreichen.

Herzlichen Dank auch an Jana Bähr, das vom SPAR-Markt Klingenthal vorbereitete Gastgeschenk traf den Geschmack unserer tschechischen Freunde.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung


Gemeindewehrleiter Roland Jung nach Entgegennahme                © FF Klingenthal
des Ehrenpräsentes für die Feuerwehr Klingenthal

<< zurück

 
Jahresabschlussfeier der Jugendfeuerwehr
Übergabe der neuen Dienstjacken an die Jugendfeuerwehr
© FF Klingenthal

Jahresabschlussfeier der Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Freitag stand der letzte Dienst der Jugendfeuerwehr auf dem Programm. Traditionell wird aber hier kein Wissen mehr gelehrt sondern der Abend gemütlich gestaltet. So ging es nach dem Treffen in den Wachen gemeinsam zum Rodelhang in Mühlleiten. Dort angekommen hieß es die Rutscher zu testen und die Strecke einzufahren. Nachdem der Hang mehrfach zu Fuß erklommen wurde, machte sich Erschöpfung breit und es ging zum Ausklang in die Wache 3, wo schon heißer Tee und Gebäck wartete.
Nachdem alle wieder durchgewärmt waren, wurde das Abendessen serviert. Zu Gast war Wehrleiter Jan Künzl der einige Worte sprach. Es freute ihn, dass die Jugendfeuerwehr ihren Abschluss wieder in der Feuerwache 3 feiert. Er wünschte allen ein schönes Fest und einen fleißigen Weihnachtsmann.
Auch der Gemeindewehrleiter ließ es sich nicht nehmen am Abend vorbei- zuschauen. Er freute sich, dass die Klingenthaler Jugendfeuerwehr zur Zeit knapp 20 Kameraden hat. Er bedankte sich bei S. Köhler, R. Herkner, T. Pöhland und ihren Helfern, die für die Jugendlichen das ganze Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Wie es an Weihnachten üblich ist gibt es auch Geschenke für die Jugendfeuerwehr. Roland Jung übergab mit den Jugendwarten neue Dienstjacken an die Jugendlichen. Somit ist nun auch eine Ausbildung im Winterhalbjahr möglich. Die Jacken bestehen aus 2 Teilen, damit diese auch im Sommer eingesetzt werden können. Eifrig nahmen alle die neuen Jacken in Beschlag und freuen sich schon auf ihre erste Bewährungsprobe im Freien. Zum Abschluss wünschten die Jugendwarte ihren Schützlingen ein frohes Fest und eine gute Dienstteilnahme im neuen Jahr.


Jugendfeuerwehrwart
Ronny Herkner

 

<< zurück

 
Jahresstatistik 2012
Auswahl aus den Kategorien des Einsatzgeschehens
© FF Klingenthal

Jahresstatistik 2012

Jahresstatistik
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Einsatzgeschehen 2012
Anzahl
im Gemeindegebiet:
62  

Brände und Explosionen
3  

Technische Hilfeleistungen
23  

Fehlalarmierungen
17  

Sonstige
18  

Weitere Angaben:
   

            Retten von Personen
-  

            Retten von Tieren
1  
überörtliche Einsätze:
8  

 

 


<< zurück

 


 

Jahresrückblick 2012

Das Jahr 2012 ist Geschichte. Trotz allen Untergangstheorien dreht sich unsere Erde weiter und wir wären selbstverständlich auch anlässlich des Weltunterganges oder der Landung der Außerirdischen ausgerückt. Als Feuerwehr sind wir nun mal "Mädchen für alles". Das zeigt auch unsere Einsatzstatistik des letzten Jahres. Insgesamt hatten wir 70 Einsätze zu verzeichnen. Glücklicherweise gab es in Klingenthal nur 3 Brände, die keinen größeren Schaden anrichteten. Betroffen davon war diesmal auch die Feuerwehr selbst. Das traditionelle Höhenfeuer der Wache 1 auf der Richard-Wagner-Höhe wurde von „Spaßvögeln“ bereits am frühen Morgen des 30. April abgefackelt. Dummheit kennt eben keine Grenzen.
Zu und 5 Türöffnungen. Das Wetter meinte es diesmal gut mit uns. Wir hatten auffallend wenige Sturmschäden. Auch von Auswirkungen des Starkregens blieben wir verschont. Als im Dezember der starke Schneefall einsetzte und viele Feuerwehren reichlich damit zu tun hatten, blieb es bei uns weitgehend ruhig.
Bei den Fehlalarmierungen gab es mit 17 Einsätzen einen deutlichen Anstieg. Allein 13 Mal wurden wir zu einlaufenden Brandmeldeanlagen gerufen. Ursachen dafür sind neben technischen Problemen in den Anlagen häufig auch menschliches Fehlverhalten. Die Praxis zeigt aber, dass derartige Alarme trotzdem ernst genommen werden müssen. Als wir im März zu einem entsprechenden Einsatz fuhren, kam während der Fahrt nicht die gewohnte Entwarnung. Ein Fernseher hatte in einem Zimmer gebrannt und nur der Brandmeldeanlage war es zu danken, dass Personenschaden verhindert, der Brand rechtzeitig entdeckt und noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden konnte.
Ein breites Spektrum bilden die sonstigen Einsätze. Von der Absicherung in der Vogtlandarena bis hin zum Aufhängen von Fahnen und Transparenten oder der Umzugshilfe im Kindergarten, die Feuerwehr ist mit 18 Einsätzen vertreten.
Überörtlich, also außerhalb des Gemeindegebietes, wurden wir zu 8 Einsätzen gerufen. Der wohl spektakulärste dabei war der Brand auf dem ASIA-Markt im früheren Markhausen. Allen beteiligten Kameraden wird dieser Einsatz wohl immer im Gedächtnis bleiben.
Dank unserer Jugendwarte haben wir eine gut funktionierende Jugendfeuerwehr. Den Kindern und Jugendlichen wird eine sinnvolle Freizeitgestaltung geboten und sie dient der Nachwuchsgewinnung. Allein über die Jugendfeuerwehr neue Mitglieder zu gewinnen reicht aber nicht aus. Mit Beginn der Lehre verlieren wir viele junge Leute, die ihr Glück in der Ferne suchen oder suchen müssen. Ein Zustand der nicht befriedigt.
Angehörige unserer Feuerwehr besuchten im vergangenen Jahr die italienische Partnerstadt und unsere Jugendfeuerwehr fuhr nach Neuenrade. Mit den Feuerwehren in Kraslice/Graslitz verbindet uns eine enge Zusammenarbeit.
Über viele Dinge wird auf unserer Homepage berichtet, so dass sich sowohl unsere Kameradinnen und Kameraden als auch interessierte Bürger über unsere Aktivitäten informieren können. Die Einsatzstatistik vermittelt ein aktuelles Bild über das Einsatzgeschehen, ohne auf Effekthascherei oder Sensationslust zu setzen. Den Kameraden, die sich darum kümmern, herzlichen Dank. Die Homepage ist aber nur so gut, wie wir in der Lage sind, sie aktuell und abwechslungsreich zu gestalten. Hier gibt es noch Reserven. Wir tun sehr viel, bringen das aber zu wenig in die Öffentlichkeit.
Sorgen bereitet uns nach wie vor der Fahrzeugbestand. Die Inbetriebnahme eines gebrauchten Löschfahrzeuges in der Wache 3 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr in den nächsten Jahren finanzielle Mittel bereitgestellt werden müssen. Es ist dem Engagement der Kameraden zu danken, dass mitunter durch mühsame Kleinarbeit manche Fahrzeuge überhaupt noch eingesetzt werden können.
Trotz aller finanziellen Probleme sind wir als Feuerwehr gut aufgestellt. Wir brauchen den Vergleich mit anderen Feuerwehren nicht zu scheuen. Die persönliche Schutzausrüstung ist für uns kein Thema, der Atemschutz ist sowohl technisch als auch organisatorisch auf einem guten Stand, die Geräteprüfungen sind organisiert, die zusätzliche Handyalarmierung ist gesichert. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Vieles funktioniert nur, weil es Kameraden gibt, die sich über das übliche Maß hinaus in ihrer Freizeit engagieren.

Für viele Feuerwehren bildet die Absicherung der Tageseinsatzbereitschaft ein Riesenproblem. Bereits seit zehn Jahren arbeiten wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung daran, geeignete Angehörige der örtlichen Feuerwehr in städtischen Einrichtungen zu beschäftigen. Im vergangenen Jahr konnten wieder zwei Kameraden als Hausmeister in kommunalen Kindertagesstätten eingestellt werden. Damit sind mittlerweile 8 Kameraden bei der Stadt angestellt. Gemeinsam mit in Klingenthaler Unternehmen Beschäftigten und Selbstständigen bilden sie das Rückgrat der Tageseinsatzbereitschaft. So mancher versteht nicht, warum unbedingt Feuerwehrangehörige eingestellt werden müssen. Der abwehrende Brandschutz ist Pflichtaufgabe der Gemeinde. Dazu ist eine unabhängig von der Tageszeit einsatzbereite örtliche Feuerwehr erforderlich. Gibt es mit der Einsatzbereitschaft Probleme ist die Gemeinde in der Pflicht, diese zu lösen. Notfalls müssen Personen zum Feuerwehrdienst verpflichtet werden. Die Ersten, die davon betroffen wären, sind gemeindliche Bedienstete. Es macht also durchaus Sinn, von vornherein ausgebildete Feuerwehrangehörige in städtischen Einrichtungen zu beschäftigen.

Das Jahr 2013 wird uns wieder vor Herausforderungen stellen. Der FIS-Weltcup in der Vogtlandarena steht eigentlich schon vor der Tür. Nach einjähriger Pause gibt es wieder eine Eröffnungsparty auf dem Marktplatz. Beides geht nicht ohne Feuerwehr. Die Wache 1 und die Wache 3 feiern in diesem Jahr gemeinsam ihre 140jährigen Gründungsjubiläen. Dazu sind im Juni entsprechende Veranstaltungen geplant. Bis dahin sollen auch alle Feuerwehrangehörigen mit neuen Dienstuniformen ausgerüstet sein. Die anstehende Umrüstung auf Digitalfunk bleibt ungewiss.
Viele Fragen gibt es zur Gemeindefusion zwischen Klingenthal und Zwota. Es wäre unrealistisch anzunehmen, dass die Problematik Feuerwehr bei den jetzt anstehenden Aufgaben oberste Priorität hätte. Der neue Stadtrat muss sich finden, Ausschüsse sind zu bilden und zu besetzen, die Bürgermeisterwahl ist zu organisieren und durchzuführen. Viele Dinge sind zu bedenken und umzusetzen.

Wir werden in den nächsten Monaten mit den Kameraden aus Zwota über die weitere Vorgehensweise diskutieren, aber solange es keine neue Feuerwehrsatzung gibt, bleiben die jetzigen Strukturen erhalten.

Abschließend möchte ich mich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit bedanken. Ohne Unterstützung durch die Ehe- oder Lebenspartner wäre dies nicht möglich, da häufig familiäre Dinge in den Hintergrund treten müssen. Bedanken möchte ich mich auch bei allen die dazu beitragen haben, dass wir die im vergangenen Jahr an uns gestellten Aufgaben in gewohnter Qualität erfüllen konnten.

Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam auch die anstehenden Aufgaben des neuen Jahres bewältigen werden.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 

<< zurück

 

Hochwasser zu Jahresbeginn beschert der Feuerwehr eine Vielzahl von Einsätzen

Fast ein Jahr blieben wir vor Witterungsunbilden weitestgehend verschont. Am ersten Wochenende des neuen Jahres änderte sich dies schlagartig. Überraschend war diese Entwicklung nicht. Bereits am Mittwoch und Donnerstag sagten die Meteorologen starke Niederschläge für das Wochenende voraus. Der Regen und die dadurch bedingte beschleunigte Schneeschmelze ließ nichts Gutes erahnen. In der Nacht vom Freitag zum Samstag wurden durch die Kameraden der Feuerwehr vorsorglich Sandsäcke gefüllt und innerhalb des Stadtgebietes erfolgten im Stundentakt Kontrollen der Bachläufe, der Brücken und Unterführungen. Die ersten Notrufe über vollgelaufene Keller am Bachlauf der Brunndöbra gingen bereits in der Nacht ein. Bedingt durch verstopfte Regenwassereinläufe überspülte es die Markneukirchner Straße mit Geröll. Sandsäcke wurden verbaut, die Regenwassereinläufe und die Straße gereinigt. Obwohl im unteren Bereich der Talstraße noch keine akute Gefahr bestand, dass die Zwota über das Bachbett tritt, entstand ein anderes Problem. In einem tiefer gelegenen Grundstück unmittelbar vor der Kläranlage traten aus der Kanalisation erhebliche Mengen Wasser aus und drohten, die dort befindlichen Gebäude und die Kläranlage zu gefährden. Auch hier wurden Sandsäcke verbaut. Gänzlich stoppen ließ sich der Wasseraustritt aber nicht. Ein weiteres Problem ergab sich kurz vor dem Ortsausgang in der Falkensteiner Straße. Ein wahrer Sturzbach überflutete die Straße. Durch Wasser und Geröll kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch hier kamen zum Schutz der Wohnbebauung Sandsäcke zum Einsatz. Erst nachdem mit schwerem Gerät die Straßenunterführung geöffnet wurde, entspannte sich die Situation. Um 03.00 Uhr und 05.00 Uhr erfolgte die Alarmierung weiterer Kräfte, so dass wir in der Lage waren, mit zwei Löschgruppenfahrzeugen schnell auf Hilferufe zu reagieren. Ein Teil unserer Kameraden blieb jedoch in den Nachtstunden unbehelligt. Somit stand auch am Samstag noch ausreichend ausgeruhtes Personal zur Verfügung, falls die Hochwassersituation
weiter eskaliert wäre. Das Regenradar und der stetige Anstieg des Pegels der Zwota ließen darauf schließen, dass mit Hellwerden der Höchststand zu erwarten ist. Tatsächlich erreichte der Pegel der Zwota am Samstag um 08.00 Uhr mit 150 cm Wasserstand und einer Durchflussmenge von etwa 22 m³ pro Sekunde seine Höchstwerte. Als Schwerpunkt ergab sich der Bachlauf der Brunndöbra beginnend vom Königsplatz bis zur Brücke am „Grünen Baum“. An mehreren Stellen wurden dort Grundstücke überflutet und Keller liefen voll. Die Hilferufe, der dort wohnenden Bürger häuften sich. Die Wettinstraße verwandelte sich in einen See, sie war zeitweise nicht befahrbar. Nachdem dort die Regenwassereinläufe gereinigt und geöffnet wurden, begann das Wasser langsam über die Kanalisation abzulaufen. Am Sternteich wurde mehrfach am Überlauf Treibgut beseitigt, um ein Überspülen des Dammes zu verhindern. An den Hanglagen wohnende Bürgen baten um Hilfe, da sich in und neben ihren Wohngebäuden Quellen öffneten. Auch hier konnten wir helfen.

Als Feuerwehr können wir folgende Bilanz ziehen: Beginnend am späten Freitagabend bis Sonntagmittag rückten wir zu 29 Einsätzen im Stadtgebiet aus. Insgesamt wurden etwa 1500 Sandsäcke gefüllt und ca. 1300 davon verbaut. Der Transport der Sandsäcke erfolgte vorwiegend mit Fahrzeugen des Stadtbauhofes. Die Feuerwache in der Talstraße war ab Freitag 22.00 Uhr bis Samstag 17.00 Uhr durchgängig besetzt. Alle Einsätze im Ortsteil Klingenthal wurden von dort koordiniert. Zwei Kameradinnen übernahmen die Sicherstellung der Versorgung der Einsatzkräfte. Warmes Mittagessen konnte kurzfristig durch die Gaststätte „Zur alten Schule“ bereitgestellt werden. Leider hat sich ein Kamerad im Rahmen eines Einsatzes verletzt. Er musste mit einem Nasenbeinbruch stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Mittlerweile ist er wieder zu Hause und auf dem Weg der Genesung. Ein weiterer Kamerad nahm ein unfreiwilliges Bad in der Brunndöbra, das glücklicherweise ohne weitere Folgen blieb.
Trotz der entstandenen Schäden kann man sagen, dass wir diesmal noch glimpflich davongekommen sind. Bei weiter anhaltenden Dauerregen hätte es weit schlimmer werden können.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 

<< zurück

 

LKW-Brand in Mühlleiten

Am Donnerstag, den 07.02.2013, kam es um 14:30 Uhr auf der B 283 unterhalb des Skihanges in Mühlleithen zu einem LKW-Brand. Alarmiert wurden die Feuerwehren Mühlleithen, Klingenthal Wache 3 und Wache 1.
Als die Einsatzkräfte am brennenden LKW eintrafen, stand das Führerhaus bereits im Vollbrand. Das Feuer griff auf den Tank und den Laderaum mit Lebensmitteln über. Die erste Brandbekämpfung erfolgte aus den Löschwassertanks von zwei Löschfahrzeugen. Weiterhin wurde eine stabile Löschwasserversorgung von einem ca. 150m entfernten Hydranten aufgebaut. Teilweise mussten die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung vorgehen.
Die Bergwacht vom Skihang und der Rettungswagen Klingenthal wurden  zur medizinischen Absicherung ebenfalls zur Einsatzstelle beordert.
Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurde der Laderaum des LKWs für Nachlöscharbeiten mit einem Winkelschleifer geöffnet.
Am Einsatz waren die Feuerwehren mit 3 Lösch- und 2 Sonderfahrzeugen und 19 Einsatzkräften, der Inspektionsbereichsleiter Feuerwehr, die Polizei, die Bergwacht und der Rettungsdienst beteiligt.
Gegen 17:00 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen.
Die Polizei verblieb bis zur Beräumung der Straße vor Ort.


Stellv. Gemeindewehrleiter
Jan Künzl

 

<< zurück

 
Jugendfeuerwehr zu Gast bei der Bergwacht
Ausbildungsdienst der JF Klingenthal in der Bergwacht Klingenthal/ Aschberg
© FF Klingenthal

Jugendfeuerwehr zu Gast bei der Bergwacht

Die Klingenthaler Jugendfeuerwehr war am vergangenen Freitag bei der Bergwacht Klingenthal/ Aschberg zu Gast um Einblicke in deren Arbeit zu bekommen. Nachdem wir mit den Fahrzeugen die Passhöhe Mühlleithen erreicht hatten, erwartete uns bereits Bergwachtler Sven Lorenz. Zuerst ging es durch das Haus wo gleich die Funkzentrale und das Zimmer zur Behandlung von Verletzten besichtigt wurde. Im oberen Stock erfuhren wir, dass es auch Schlafzimmer gibt, die bei mehrstündigen Einsätzen benötigt werden. Im Schulungsraum erzählte Sven Lorenz über die Arbeit der Bergwachten, so erfuhren die Jugendlichen, dass die Bergwacht im Sommer genauso benötigt wird wie im Winter. Zum Einsatz kommt die Bergwacht nicht nur zur Rettung von Verletzten auf der Loipe oder dem Skihang sondern auch bei der Suche von vermissten Personen. Zum Aufgabenspektrum gehört auch die Absicherung von Veranstaltungen oder das Retten von Bergkletterern, wenn sie den Abstieg nicht mehr selbst bewältigen können. Hierbei war zu erfahren, dass es auch in unserer Umgebung Kletterfelsen gibt.
Im Anschluss erklärte uns Herr Lorenz den Umgang mit der Vakuummatratze und die Lagerung von Verletzten. Auch Abseilmethoden wurden angesprochen und Knoten gezeigt.
Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und den Feuerwehren erfuhren die 15 Kids der Klingenthaler Wehr.
Nachdem sich einige in die Schleifkorbtrage, die zur Rettung benötigt wird, legen durften kam der 2. Teil des Dienstes. Diesmal ging es ins Freie und die Motorschlitten sowie das Quad der Bergwacht wurden bestaunt. Natürlich durfte eine Fahrt mit dem Schlitten nicht fehlen. Nach gut zwei Stunden bei der Bergwacht ging es dann voller Eindrücke wieder in die Wachen wo der Dienst beendet wurde.

Einen herzlichen Dank wollen wir an die Kameraden der Bergwacht richten, denen wir einen spannenden Ausflug zu verdanken haben.


Jugendfeuerwehrwart
Ronny Herkner

 

<< zurück

 
Jugendfeuerwehr zu Gast bei der Bundespolizei
Gruppenfoto
© FF Klingenthal

Jugendfeuerwehr zu Gast bei der Bundespolizei

Am letzten Freitag nutzten die Jugendlichen der Feuerwehr Klingenthal ihre Dienststunden für einen Besuch bei der Bundespolizeiinspektion in der Dürrenbachstraße. Empfangen wurden wir von Angela Bräutigam, die als Bürgerkontaktbeamtin fungiert und Henrik Müller, der für Gerät und Ausrüstung verantwortlich ist. Nach der Begrüßung teilten wir uns in zwei Gruppen. Während die Jüngeren einen Film ansahen konnten die Großen das Revier mit seinen Zimmern besichtigen. Dabei konnten sie sich ihre Fingerabdrücke nehmen lassen und erfuhren welche Geräte zum Einsatz kommen. Gezeigt wurden u. a. Hand- und Fußfesseln, Schutzschild und Schutzwesten. Bei der erkennungsdienstlichen Behandlung erfuhren die Jugendlichen, dass alle persönlichen Merkmale erfasst werden. So werden Körper- und Fußgröße ermittelt, Bilder erstellt und Muttermale festgehalten und in einer Datenbank gespeichert. Angela Bräutigam berichtete, dass die BPOLI für Bahnprävention zuständig ist. Dazu gehören Gleise, Anlagen und Bahnhöfe. Nachdenklich wurden die jungen Kameraden als sie erfuhren wie viele Kinder jährlich sterben, weil sie unbefugt an und in Gleisen spielen. In einem Film wurden verschiedene Szenarien gezeigt, die im anschließenden Gespräch ausgewertet wurden. Hier wurde aktiv erzählt und neugierig zugehört. Nach diesem Dienst wissen die Jugendlichen nun, dass die Bahnanlagen kein Abenteuerspielplatz sind, weiße Linien sind am Bahnhof unbedingt zu beachten, da es Züge gibt die durchfahren und somit eine Sogwirkung haben. Leute sollen erst aussteigen, dann ohne Hektik einsteigen, keine Gegenstände auf Gleise legen und nicht die Hände zwischen die Türen halten. Große Augen wurden gemacht als erzählt wurde, dass ein Güterzug fast 1000 Meter benötigt bis er zum Stillstand kommt. Nachdem alle die Gewahrsamszellen anschauen durften, wurde sich verabschiedet und es ging zurück in die Wachen. Hiermit möchten wir die Gelegenheit nutzen uns bei Angela Bräutigam und Henrik Müller zu bedanken, die uns einen Einblick in die Aufgaben der Bundespolizei gaben.


Jugendwart
Ronny Herkner


                                                                                               © FF Klingenthal

<< zurück

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klingenthal

Am 05. April führte die Freiwillige Feuerwehr Klingenthal in der Wache 1 ihre Jahreshauptversammlung durch. Als besondere Gäste konnten der Gemeindewehrleiter Zwota, Kamerad Wolfgang Schuster und dessen Stellvertreter, Kamerad Denny Adler, begrüßt werden. Anders als in den letzten Jahren beschränkte sich die Versammlung auf den offiziellen Teil. Auch waren diesmal nicht die Ehe- bzw. Lebenspartner und die Jugendfeuerwehr anwesend. Einen Grund für diese etwas andere Versammlung bildet in diesem Jahr das 140jährige Bestehen der Wachen 1 und 3. Im Juni sollen diese Jubiläen mit einer Festveranstaltung, einer Veranstaltung auf dem Marktplatz und einem Feuerwehrball begangen werden. Die sonst während einer Jahreshauptversammlung üblichen Beförderungen, Ehrungen und Auszeichnungen werden dann im Rahmen der Festveranstaltung durchgeführt. Gleichzeitig sollen die für die Jahreshauptversammlung eingeplanten finanziellen Mittel mit für die Jubiläen verwendet werden.

Der Rechenschaftsbericht des Gemeindewehrleiters gab einen Abriss der vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehr, die sich nicht nur auf die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung beschränkten. Roland Jung verwies auf die Einsatzstatistik. Zu 70 Einsätzen wurde die Feuerwehr im letzten Jahr gerufen. Dabei sind insgesamt 1.583 Einsatzstunden durch die Kameraden geleistet worden. Neben 3 Bränden, 17 Fehlalarmen und 8 überörtlichen Einsätzen stehen 24 Technische Hilfeleistungen zu Buche. Auch bei der Absicherung der Weltcupveranstaltungen in der Vogtlandarena war die Feuerwehr mit Einsatzkräften und der Jugendfeuerwehr beteiligt. Nach wie vor ist die Tageseinsatzgruppe das Rückgrat der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, die bei der Stadtverwaltung beschäftigt sind, besetzen während der Arbeitszeit wichtige Funktionen in der Feuerwehr. Dadurch ist es möglich bei Einsätzen am Tage, berufstätige Kameraden und deren Arbeitgeber zu entlasten, da eine Nachalarmierung von Kräften und Mitteln nur erfolgt, wenn diese unbedingt erforderlich ist. Besonders positiv ist dabei zu werten, dass im vergangenen Jahr wieder zwei Stellen in der Stadtverwaltung bzw. nachgeordneten Einrichtungen durch Angehörige der Feuerwehr besetzt werden konnten.
Der Personalbestand der Feuerwehr ist über die letzten Jahre hinweg relativ konstant geblieben. Derzeit liegt er bei 115 Kameradinnen und Kameraden. Der Ausbildungsstand ist solide. 81 Kameraden und 2 Kameradinnen gehören der Einsatzabteilung an. Viele von ihnen sind leider tagsüber als Pendler nicht verfügbar. Der Fahrzeugbestand der Feuerwehr beläuft sich auf 8 Lösch- und Sonderfahrzeuge. Sorgen bereiten nach wie vor das Tanklöschfahrzeug und der im Eigenaufbau entstandene Schlauchwagen. Beide Fahrzeuge besitzen für die Brandbekämpfung und die Löschwasserversorgung im Stadtgebiet einen sehr hohen Stellenwert. Ein dauerhafter Ausfall dieser Fahrzeuge wäre schwer bzw. nicht zu kompensieren und hätte fatale Folgen für die Löschwasserversorgung für weite Teile unserer Stadt.
Durch den Ankauf eines gebrauchten Löschgruppenfahrzeuges von unserer Partnerstadt Neuenrade, das in der Wache 3 stationiert wurde, konnte die Fahrzeugsituation etwas verbessert werden. Allerdings ist das grundlegende Problem eines geeigneten Löschwasser führenden Fahrzeuges in der Wache 3 damit nicht geklärt.

Nachdem Zivilschutzkräfte der Partnerstadt Castellfidardo bereits Klingenthal besucht haben, stattete eine Delegation unserer Feuerwehr im letzten Jahr einen Gegenbesuch ab. Die Kameradinnen und Kameraden erlebten eine herzliche Gastfreundschaft in Italien.

Mit den Kameraden der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr der Partnerstadt Kraslice/Graslitz verbindet uns seit Jahren eine intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Wie wichtig dieses grenzüberschreitende Zusammenwirken ist, hat der Brand auf dem Asia-Markt in Markhausen bewiesen. Mit 8 Einsatzfahrzeugen und 40 Einsatzkräften unterstützen wir dort die Brandbekämpfung. Auf der Homepage der Feuerwehr berichten wir regelmäßig über die gemeinsamen Aktivitäten.

Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nachhaltig zu sichern, bedarf es einer gutfunktionierenden Jugend- und Nachwuchsarbeit. Der Stadtjugendwart Sven Köhler konnte in seinem Bericht zur Jugendarbeit mit vielen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr aufwarten. Derzeit sind 20 Kinder und Jugendliche dort organisiert. Einen Höhepunkt bildete der Besuch in der Partnerstadt Neuenrade. Die Wehrleitung und Jugendfeuerwehr der Partnerstadt bereiteten unserer Jugendlichen unvergessliche Tage.

Stadtrat Carsten Förster dankte in seinem Grußwort im Namen der Stadt und des Stadtrates den Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 

<< zurück

 

Informationsveranstaltung der Feuerwehr Klingenthal

13.04.2013
Als Aufgabe im Rahmen der Fusion zwischen Klingenthal und Zwota muss bis spätestens Mitte des nächsten Jahres eine gemeinsame Gemeindefeuerwehr gebildet werden. Satzungen sind zu erarbeiten und zu beschließen, organisatorische und strukturelle Probleme sind zu klären. In der Wache 1 fand deshalb am vergangenen Samstagvormittag, dem 13.04.2013, eine Veranstaltung statt, die die Stadträte, die Wehrleitung der Zwotaer Gemeindefeuerwehr einschließlich die beiden Ortswehrleitungen über die Arbeitsweise in der Feuerwehr Klingenthal informieren sollte. Dabei wurde vorgestellt, wie die Aufgabenerfüllung organisiert ist und welche Kameraden Aufgaben zentral für gesamte Feuerwehr erledigen. Mehrere Kameraden hatten sich mit Einzelvorträgen auf diese Veranstaltung vorbereitet und erläuterten den Stand der Ausrüstung der Feuerwehr und wie u.a. deren Wartung und Prüfung erfolgt. Speziell vorgestellt wurde die Organisation des Atemschutzes und der Jugendfeuerwehr. An dieser Stelle nochmals Dank an den Jugendwart Sven Köhler, den Leiter Atemschutz Andreas Dörfel und dem stellv. Ortswehrleiter der Wache 1 Björn Jung für ihren Einsatz bei der Gestaltung des Vormittags.

Ernüchternd war allerdings die Resonanz bei den Mitgliedern unseres Stadtrates, die eigentlich die Zielgruppe dieser Veranstaltung sein sollten. In Zahlen ausgedrückt: Von den insgesamt 27 Stadträten hatten sich Herr Hennig, Herr Schmidt und Herr Förster im Vorfeld der Veranstaltung entschuldigt. Anwesend waren der neugewählte Ortsvorsteher des Ortsteiles Klingenthal, Herr T. Ungethüm sowie Marco Werner und Wolfgang Schuster, die Stadträte und Angehörige der Feuerwehr Zwota sind. Neben 3 Kameraden aus der Ortsfeuerwehr Oberzwota besuchte auch die Amtsverweserin Frau Schneider die Veranstaltung.

Am gleichen Vormittag fand der Frühjahrsputz im Freibad statt. Fast die gesamte Jugendfeuerwehr war vor Ort. Stadträte sollen dort auch nicht gesehen worden sein. Klar, die Tätigkeit als Stadtrat ist ehrenamtlich und Zeit ist knapp, da kann man nicht überall sein. Abschließend dazu - unser Feuerwehrdienst ist auch ehrenamtlich und wenn wir gebraucht werden, müssen wir Zeit haben.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 

<< zurück

 
KiGa
Die Feuerwehr zu Gast im KiGa
© FF Klingenthal

KiGa "Haus Sonnenschein" trifft die Feuerwehr

Am 13. und 15. Mai besuchte der Kindergarten Haus Sonnenschein mit jeweils einer Gruppe seiner Schützlinge die Feuerwache Talstraße in Klingenthal. In einem lockeren Frage-Antwort-Spiel erfuhren die Kinder vieles über die Arbeit der Kameraden in der Feuerwehr. Auch die Technik sorgte für reges Interesse bei großen glänzenden Augen.
Der dritte Teil der Veranstaltung fand ebenfalls am 15. Mai aber im „Haus Sonnenschein“ statt. Dort warteten bereits die jüngsten der Kids. Auch hier wurde auf eine spielerische Art ein Teil der Technik vorgestellt und Wissenswertes vermittelt.

Positiv machte sich das vorhandene Grundwissen der Kiddies bemerkbar, welches durch derartige Veranstaltungen immer wieder aufgefrischt wird. Der Dank gilt an dieser Stelle den Erzieherinnen und Eltern die sich des Öfteren mit der Thematik Feuerwehr beschäftigen. Die Durchführung dieser Veranstaltungen wäre ohne die helfenden Hände aus den Reihen der Kameraden nicht machbar gewesen, deshalb auch hier der Dank für die zahlreiche Unterstützung.


Ortswehrleiter
Jörg Zander


                                                                                   © FF Klingenthal

<< zurück

 
Jugendfeuerwehr in Sokolov
Die Klingenthaler Schützlinge auf dem Weg zu Spitzenzeiten im Löschangriff
© FF Klingenthal

Jugendfeuerwehr in Sokolov

Am vergangenen Sonntag war die Jugendfeuerwehr Klingenthal zu einem Wettkampf der Jugendfeuerwehren des Kreises Karlsbad in Sokolov eingeladen. Die 7 Jugendlichen mit ihren Jugendwarten aus Klingenthal waren mit der Erwartung nach Sokolov gereist, nur beim Wettkampf aufzupassen und sich die Jugendarbeit des Nachbarlandes anzuschauen. Doch es kam alles anders.
Nachdem der Wettbewerb eröffnet wurde und die ersten drei Mannschaften beobachtet werden konnten, erhielten die Klingenthaler Floriansjünger die Einladung am Wettkampf teilzunehmen. Dies ließen Sie sich natürlich nicht nehmen. Ohne vorher zu trainieren, hat sich das Team der Klingenthaler Jugendfeuerwehr souverän geschlagen. Im Anschluss an den Wettkampf haben sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Sokolov mit ihren erlernten Deutschkenntnissen bei den Jugendlichen aus Klingenthal erkundigt, ob sie wirklich zum ersten Mal an so einem Wettbewerb teilgenommen haben. Für die Zukunft wird eine weitere grenzüberschreitente Zusammenarbeit der beiden Jugendfeuerwehren angestrebt.


Stadtjugendfeuerwehrwart
Sven Köhler



                                                                                              © FF Klingenthal


<< zurück
 
Bahňák - Závod IZS in Sokolov
Die Klingenthaler und Makneukirchner Teilnehmer
© FF Klingenthal

Bahňák - Závod IZS in Sokolov

Auch in diesem Jahr starteten mehrere Kameraden der Feuerwehr Klingenthal beim Extremlauf „Bahnak Sokolov“. Bereits im letzten Jahr konnten Erfahrungen im Umgang mit Schlamm, kalten Wasser und außergewöhnlichen Hindernissen gesammelt werden. Leider hatte der Dauerregen den gesamten Veranstaltungsplatz in eine Schlammwüste verwandelt. Erst im Laufe des Vormittages ließ der Regen nach und am Nachmittag herrschte strahlender Sonnenschein. Hatten wir im letzten Jahr noch einen Kameraden aus Markneukirchen „adoptiert“, so war es diesmal etwas anders. Markneukirchen stellte eine eigene Mannschaft. Auf der Homepage der Feuerwehr Markneukirchen findet sich dazu ein ausführlicher Bericht.
Von mitgereisten Schlachtenbummlern angefeuert starteten unsere Jungs um die Mittagszeit. Die 26 Hindernisse hatten es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Schon beim Zuschauen konnte man eine Gänsehaut bekommen. Wer nimmt schon gerne ein Bad bei 9 Grad Wassertemperatur und das auch noch mehrmals. Alle haben das Ziel erreicht und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Bei fast 300 Teilnehmern Plätze unter den ersten Hundert zu erreichen ist bemerkenswert.

Unsere Jungs waren sich einig, im nächsten Jahr wird wieder teilgenommen.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung

 


                                                                                               © FF Klingenthal


<< zurück
 
Klingenthaler Feuerwehrleute nahmen am Feuerwehrsportwettkampf in Kraslice teil
Der Kraslicer Bürgermeister begrüßt die Teilnehmer
© FF Klingenthal

Klingenthaler Feuerwehrleute nahmen am Feuerwehrsportwettkampf in Kraslice teil

Der Feuerwehrsport hat in unserem Nachbarland einen hohen Stellenwert. Seit mehreren Jahren trainiert eine Mannschaft der Klingenthaler Feuerwehr gemeinsam mit den Kraslicer Kameraden und nimmt auch an Wettkämpfen in Tschechien teil.
Am 25.05.2013 war es wieder soweit. Es fand ein Ausscheid in Kraslice statt an dem unsere Mannschaft teilnahm. Zum Leidwesen der Organisatoren traten nicht alle gemeldeten Mannschaften an den Start, so dass es zu einem Zweikampf zwischen Kraslice und Klingenthal kam.
Nach zwei absolvierten Wertungsläufen stand fest, dass unsere Mannschaft die Zeit der Kraslicer Kameraden nicht erreichen wird. Auch wenn wir unsere Lehrmeister nicht bezwingen konnten, waren unsere Zeiten gar nicht so schlecht. Die nächsten Wettkämpfe werden zeigen, was sie wert sind.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung


                                                                                               © FF Klingenthal

<< zurück

 
Glück gehabt? - Ein turbulentes Wochenende aus der Sicht der Feuerwehr -
Brunndöbra in Höhe Richard-Wagner-Str.
© FF Klingenthal

Glück gehabt? - Ein turbulentes Wochenende aus der Sicht der Feuerwehr -

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr bescherte uns Dauerregen extreme Wasserstände in der Zwota und ihren Zuflüssen.
Auch diesmal bliebt der Pegelstand unter 160 cm. Knapp sind wir vor großflächigen Überflutungen im Stadtgebiet verschont geblieben. Andere Städte und Gemeinden hat es viel schlimmer getroffen. Schäden sind auch bei uns entstanden, mit sinkenden Wasserständen wird sich das ganze Ausmaß offenbaren.
Da die Wettervorhersage nichts Gutes erahnen ließen, fand bereits am Freitagabend mit den Führungskräften der Feuerwehr eine erste Beratung zu den anstehenden Aufgaben statt. Um im Einsatzfall schnell reagieren zu können, wurde festgelegt, dass am Samstagvormittag durch Kameraden der Wachen 1 und 2 vorsorglich Sandsäcke gefüllt und auf Fahrzeugen bereitgestellt werden. In der Wache 1 wurden die Voraussetzungen zur Einrichtung der Führungsstelle getroffen, da von dort aus alle Einsätze im Stadtgebiet koordiniert werden. Mit Erreichen der Hochwasserwarnstufe 2 erfolgte ab Sonntag 02.00 Uhr die Besetzung der Führungsstelle und es wurden regelmäßige Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt. Kurze Zeit später wurden die Wachen 1 bis 3 alarmiert.
Mittlerweile spitzte sich die Lage in der Gemeinde Muldenhammer dramatisch zu. In Jägersgrün und Rautenkranz wurde dringend Hilfe benötigt. Ein Großteil unserer bereits gefüllten Sandsäcke wurde dorthin transportiert. Kräfte der Feuerwehr Klingenthal halfen dort beim Sandsackverbau. Das Löschgruppenfahrzeug der Wache 3 verblieb bis Sonntagabend als Unterstützung in Muldenhammer. Parallel dazu lief das Füllen von Sandsäcken in Klingenthal. Die zwischenzeitlich alarmierten Kräfte der Ortsfeuerwehr Mühlleithen unterstützten dabei.
Insgesamt wurden über das Wochenende etwa 3000 Sandsäcke gefüllt und ausgelegt, ein Drittel davon kam überörtlich in der Gemeinde Muldenhammer zum Einsatz. Mit dem Hellwerden am Sonntagmorgen mehrten sich die Einsätze, bis Montagabend sollten es 40 sein. Schwerpunkte bildeten sich an der Brücke am „Grünen Baum“, dort rutschte die Bachmauer ab und ein Wohnhaus drohte unterspült zu werden. Nach der Brücke in der Richard-Wagner-Straße behinderte Treibgut den Bachlauf. Mehrere Einsätze u.a. mit der Drehleiter waren nötig, um es zu entfernen.
Zum Beladen der Fahrzeuge stellte uns der VSC Klingenthal einen Traktor zur Verfügung. Als dieser durch einen technischen Defekt ausfiel, erhielten wir von der Firma Heine einen Radlader. Andre Heine rückte selbst mit einem Bagger an, um Hindernisse aus dem Bachbett zu entfernen.
Eine Ablösung der Besatzung des überörtlich im Einsatz befindlichen Löschgruppenfahrzeuges der Wache 3 wurde organisiert. Der Einsatz des Fahrzeuges sollte sich bis Sonntag 20.00 Uhr erstrecken. Für Montagfrüh 05.00 Uhr war es wieder angefordert. Konnten wir mit unseren Kräften am Samstag und Sonntag noch aus dem vollen schöpfen, galt es für den Montag Lösungen zu finden, die der Arbeitsplatzsituation Rechnung trugen. Wir mussten deshalb auch einer weiteren Kräfteanforderung des Vogtlandkreises für den Montag leider eine Absage erteilen, da der Einsatz in Muldenhammer und im eigenen Stadtgebiet, die uns verfügbaren Kräfte und Mittel band. Die Richtigkeit dieser Entscheidung wurde Montagfrüh deutlich, als zusätzlich zur Hochwasserbekämpfung auch ein Schornsteinbrand im Stadtgebiet als Einsatzaufgabe zu bewältigen war.
Trotz des widrigen Wetters waren viele Menschen am Sonntag unterwegs. Mancher nur um seine Neugier zu befriedigen. Selbst unsere Absperrungen waren kein Hindernis. Rühmliche Ausnahmen bildeten die freiwilligen Helfer, die uns unaufgefordert beim Füllen von Sandsäcken unterstützten. Vielen Dank für diese unerwartete Hilfe.
Nicht ganz einfach ist auch an einem Sonntag die Versorgung von ca. 60 Einsatzkräften. Kurzfristige und unkomplizierte Unterstützung erhielten wir aus der Gaststätte „Zum Döhlerwald“. Die Kirchgemeinde „Zum Friedefürsten“ und die Gaststätte „Alte Drogerie“ sorgten am Sonntag für zusätzliche Mittag- und Abendverpflegung, die dankend angenommen wurde.
Außergewöhnliche Unterstützung leistete Frau Anke Färber. Sonntagmorgen um 06.00 Uhr erhielten wir aus dem EDEKA-Markt alles was wir benötigten, um die seit den Nachstunden im Einsatz befindlichen Kräfte zu versorgen. Vielen Dank für die schnelle und großzügige Hilfe, mit unseren eigenen Mitteln hätten wir das nicht geschafft.
Es gibt sie also doch, die Klingenthaler, die nicht meinen, dass Hochwasser das alleinige Problem der Feuerwehr sei.
Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass wir beim nächsten Mal wieder so viel Glück haben. Als Feuerwehr befanden wir uns technisch und personell mehrfach an unserer Leistungsgrenze. Zeitnah wird deshalb in der Feuerwehr eine Auswertung stattfinden. Mit den Ergebnissen werden wir uns an den Bürgermeister und die Stadtverwaltung wenden. Klären müssen wir auch, wie mehr freiwillige Helfer in die Hochwasserbekämpfung eingebunden werden können. Auch die Anwohner unserer Bachläufe sollten entsprechende Schlussfolgerungen ziehen und Eigenvorsorge treffen. Besonders wichtig erscheint dabei, dass die Bachläufe und deren Ufer freigehalten werden. Alles was schwimmt oder weggespült werden kann, sorgt bei Hochwasser an den Brücken und Unterführungen für große Probleme.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen meinen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft bedanken und darauf hinweisen, dass wir Mitstreiter suchen, denen es auch nichts ausmacht, sich für ihre Mitbürger ein Wochenende um die Ohren zu schlagen.


Gemeindewehrleiter
Roland Jung



                                                                                                © FF Klingenthal

 

<< zurück

 
Evangelischer Kindergarten zu Besuch bei der Feuerwehr
Diese Kids wissen wie ein Feuerwehrmann das Wasser aus dem Hydrant bekommt
© FF Klingenthal

Evangelischer Kindergarten zu Besuch bei der Feuerwehr

Die künftigen Schulanfänger des evangelischen Kindergartens besuchten mit ihrer Erzieherin Ulla Küffner die Feuerwache 1 in der Talstraße.
Zuerst wurden die 12 Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren von Toralf Wolff und Ronny Herkner begrüßt. Danach ging es gleich zu den großen Fahrzeugen die viel Technik zu bieten haben, Gespannt folgten die Kids den Worten der beiden Feuerwehrmänner. So erfuhren sie wie die Notrufnummer ist und wie man sich im Brandfall verhalten muss. Da die Kinder schon einiges wussten, konnten sie die Fragen schnell beantworten. Auch was am Telefon bei einem Notruf gesagt werden soll, wurde erklärt. Da einige Kinder schon öfters in ihrer Freizeit in der Feuerwehr waren, erklärten sie den anderen der Gruppe einige Gegenstände die benötigt werden. Erstaunt waren sie als sie den schweren Spreizer hochheben durften. Nach dem theoretischen Teil erklärten die Feuerwehrmänner noch den Hydranten der an der Wache steht und es konnte mit einer Kübelspritze geübt werden.
Die Zeit verging sehr schnell und so hieß es Abschied nehmen. Auf dem Weg in den Kindergarten wurden dann noch Schilder gesucht mit denen Hydranten gefunden werden können.


Jugendfeuerwehrwart
Ronny Herkner

 

<< zurück

 
48h-Aktion war ein voller Erfolg
Die Jugendfeuerwehr zusammen mit weiteren Helfern bei der 48h-Aktion an der Eisbahn in Klingenthal
© FF Klingenthal

48h-Aktion war ein voller Erfolg

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Klingenthal nahm am vergangenen Wochenende an der 48h-Aktion des Vogtlandkreisjugendringes teil. Hierbei ging es darum, zusammen Neues zu schaffen oder Altes auf Vordermann zu bringen. Diese Aktion fand nun zum 4 Mal im Vogtland statt. Der Schirmherr ist Landrat Dr. Lenk. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich bereits zum 3 Mal daran.
Nachdem die Eisbahn seit Jahren ungenutzt ihr Dasein fristet kam vor einigen Monaten die Idee auf daran etwas zu ändern. Wo der Weg hingeht weiß bis jetzt noch niemand aber der Anfang ist gemacht. So wurde in den vergangenen Wochen die alte defekte Bande von Kameraden der Feuerwehr, Stadträten und engagierten Bürgern und Jugendlichen des Jugendclubs abgebaut.
Die eigentliche Aktion startete nun am vergangenen Freitag. Die Jugendlichen strichen die Metallkonstruktion und säuberten das Umfeld der Eisbahn. Wir erhielten Unterstützung von den Stadträten Michael Schmitt, Thomas Ungethüm und Angela Bräutigam. Dazu kam Toralf Wolff vom Bauamt und einige freiwillige Helfer. Auffällig dabei war, dass immer die gleichen Helfer viele Stunden ihrer Freizeit geopfert haben, so Tino Schlott der am Nachmittag von der Montage kam, sich umzog und uns zur Hilfe eilte. Vielen Dank hierfür! Leider kann an dieser Stelle nicht jeder einzelne genannt werden. Aber ohne euch wären wir nicht soweit gekommen. Hilfe kam aber auch von der Firma KMW, welche sämtliche Schrauben sponserte, mehrere Malerfirmen die uns mit Farbe, Pinseln und Drahtbürsten versorgt haben. Bedanken möchten wir uns aber auch beim Gasthof "Zum Döhlerwald", dem "Hoppert Bäck", der Bäckerei Behrendt und dem Getränkehandel Meinel für die Versorgung mit Speis' und Trank.

Da am Freitagabend der Grill des Jugendclubs nicht zur Verfügung stand lies es sich Bürgermeister Thomas Hennig nicht nehmen mit dem Muticar des Bauhofes einen Grill zu beschaffen. Er war an allen Tagen mit vor Ort, um sich einen Überblick über den Stand der Arbeiten zu verschaffen. Den Löwenanteil an der Erneuerung der Bande hat die Stadt Klingenthal, welche sich um die Finanzierung kümmerte. Sehr großen Dank an den VSC, die RHG und an die Firma Fröhlich und Kahl. Thomas Fröhlich rückte mit seiner Belegschaft am Freitagmittag an und begann mit den Arbeiten.

Nach dem Aufruf in der örtlichen Presse, wo es hieß: "Allein können wir es nicht schaffen"...sind wir überzeugt in unserer Stadt noch vieles bewegen zu können. Wünschenswert wäre es, wenn sich noch einige Freiwillige finden würden um den Rest fertigzustellen. Auf unsere treuen Helfer können wir zählen, denn sie haben schon bekundet weiterzumachen. Zu erwähnen ist hierbei Nico Gündel mit seinen Helfern die in dieser Woche an der Bande gearbeitet haben. Sollte an dieser Stelle jemand vergessen worden sein dann möge er es uns verzeihen.
Ein neuer Termin wird bekannt gegeben!


Jugendfeuerwehrwart
Ronny Herkner

 


                                                                                               © FF Klingenthal

<< zurück

 
Abschlussveranstaltung des Vogtlandkreisjugendring e.V. in Erlbach
Bürgermeister von Erlbach Klaus Herold, Florian Fiedler, Lilli und Jacob Küffner der Jugenfeuerwehr zusammen mit dem ersten Beigeordneten des Landrates Rolf Keil bei der Urkundenübergabe (v.l.)
© FF Klingenthal

Abschlussveranstaltung des Vogtlandkreisjugendring e.V. in Erlbach

03.07.2013
Nach Beendigung der Arbeiten an der Eisbahn im Stadtteil Brunndöbra war unsere Jugendfeuerwehr zur Abschlussveranstaltung mit Urkundenübergabe am vergangenen Samstag nach Erlbach eingeladen. Im Rahmen der 48h-Aktion wurde in den vergangenen Wochen die alte Umrandung der Eisbahn abgebaut und mit neuer Bande versehen. Einige Berichte waren in den letzten Ausgaben der Freien Presse, des Vogtlandanzeigers und der Klingenthaler Zeitung zu lesen. Die Jugendfeuerwehr bekam Hilfe von Bürgern der Stadt und Kameraden der Feuerwehr. Aber auch Stadträte waren bei den Arbeiten zu Gange.

Traditionell steht immer eine kleine Ehrung am Ende, die diesmal in der Gemeinde Erlbach stattfand. Gekommen war nicht nur der Bürgermeister der Gemeinde sondern auch Rolf Keil als stellvertretender Landrat, welcher ebenfalls Gruß- und Dankesworte sprach. Beteiligt haben sich insgesamt 22 Jugendgruppen des gesamten Vogtlandes. So wurden unter anderem Geländer und Bushäuschen gestrichen, Wege von Unkraut befreit und Altersheime besucht. Aufregende Wochen liegen nun hinter den Jugendlichen aus dem Vogtlandkreis aber die verdienten Ferien kommen ja. Schon jetzt könne man sich Gedanken machen was im Jahr 2014 geschaffen werden kann.


Jugendfeuerwehrwart
Ronny Herkner



<< zurück

 
Jugendfeuerwehr erfolgreich!
Das gesamte Team des Leistungsmarsches
© FF Klingenthal

Jugendfeuerwehr erfolgreich!

Gleich an zwei Wettbewerben nahm der Klingenthaler Feuerwehrnachwuchs am letzten Juniwochenende teil. Am Freitagnachmittag gemeinsam in Klingenthal gestartet, fuhr eine Mannschaft zum Kreisausscheid Vogtland, in der Disziplin 5km-Leistungsmarsch nach Waldfrieden. Ein weiteres Team reiste nach Mühlbach/Müglitztal zum 11. Landesausscheid der Jugendfeuerwehren in der Disziplin Bundeswettbewerb.

Nach einer kurzen Fahrt durchs schöne Vogtland in Waldfrieden angekommen, hieß es für die kleine Gruppe der Jugendfeuerwehr Klingenthal erst einmal Zelte aufbauen, denn eine Unterkunft für die Nacht musste geschaffen werden. Der Samstag begann leider mit Regen, aber dem trotzten alle Teilnehmer und ließen sich nicht abhalten den Wettkampf beginnen zu lassen. Für den Großteil unserer Floriansjünger war es ihr allererster Feuerwehrwettkampf in ihrer noch jungen Jugendfeuerwehrlaufbahn. Aber es sollte ja kein Problem für sie sein die feuerwehrtechnischen Herausforderungen und allgemeine Fragen auf der 5 km langen Rundstrecke mit bestem Wissen zu absolvieren. In den nachfolgenden drei Stunden wurden die gestellten Aufgaben souverän gemeistert, war man doch durch die rege Teilnahme an den Ausbildungsdiensten gut vorbereitet. So konnte dann am Sonntag auch eine gute Platzierung verkündet werden: die Jugendfeuerwehr Klingenthal hat in der Altersklasse bis 14 Jahren den 16. Platz von 26 Mannschaften erreichen können.

Nach einer zweistündigen Anreise war auch unsere zweite Mannschaft an ihrem Wettkampfort angekommen. In Mühlbach stand ihnen eine Grundschule als Übernachtungsdomizil zur Verfügung. Am Freitagabend nach der Eröffnungsrede durch den stellvertretenden Landesjugendwart, den Bürgermeister der Gemeinde und den Kreisbrandmeister war das Wettkampfwochenende offiziell eröffnet. Danach haben sich die 9 Mannschaftsmitglieder noch mit kurzen Übungen auf ihren Start am darauffolgenden Tag vorbereitet.

Die Anspannung stieg Samstagfrüh bei jedem einzelnen Jugendlichen, aber diese legte sich mit Beginn des Leistungsvergleiches. Der Bundeswettbewerb besteht aus drei Teilen: dem Löschangriff als „Königsdisziplin“, einem 400m-Staffellauf mit feuerwehrtechnischen Aufgaben, sowie einem Kreativteil. Als eine Mannschaft aus dem Musikwinkel, war es ja fast schon Pflicht, dabei etwas Musikalisches darzubieten. So spielten die Jugendlichen ein Lied auf mit wassergefüllten Flaschen, das bei den Zuhörern gut an kam.
Am Sonntag erfolgte die Siegerehrung. Leider hat es nicht für die vordersten Plätze gereicht, aber wir sind trotzdem stolz, denn die Jugendfeuerwehr Klingenthal ist eine der 10 Mannschaften aus ganz Sachsen und eine der 4 Mannschaften aus dem Vogtland, die am Landesausscheid teilgenommen hat. In zwei Jahren gibt es eine neue Chance.


Stadtjugendfeuerwehrwart
Sven Köhler

 

<< zurück

 
Bürgermeister lud zum Eisnaschen ein
Bürgermeister Herr Hennig zusammen mit der Jugendfeuerwehr und deren Betreuer
© FF Klingenthal

Bürgermeister lud zum Eisnaschen ein

Am letzten Freitag, dem Tag der Zeugnisausgabe, lud der Bürgermeister unserer Stadt die Jugendfeuerwehr zu einem Eis ein. Er bedankte sich bei den Floriansjüngern für ihren Fleiß in ihrer Freizeit. Alle 2 Wochen Freitags stehen theoretischer und praktischer Dienst auf dem Plan.
Nun heißt es aber auch in der Jugenfeuerwehr: "Sommerferien". Ereignisreiche Wochen und Monate galt es zu meistern. So waren die Feuerwachen 1 und 3 immer Anlaufpunkte für die Jugendlichen. Danach wurden aber auch verschiedene Anlaufpunkte im Stadtgebiet zum Üben genutzt. Auch verschiedene Wettkämpfe haben die Jugendlichen bestritten. Doch lange werden die Ferien in der Feuerwehr nicht dauern. Schon bald geht es wieder los. Geplant ist im August ein Zeltlager an der Feuerwache Talstraße bei dem auch tschechische Jugendliche erwartet werden. Thomas Hennig bedankte sich auch bei S. Köhler und R. Herkner für ihre Arbeit in der Feuerwehr. Auch sie waren zum Eisessen eingeladen.


Jugendfeuerwehrwart
Ronny Herkner

 

<< zurück

 
Jahresstatitistik 2008
Auswahl aus den Kategorien des Einsatzgeschehens
© FF Klingenthal

Jahresstatitistik 2008

Jahresstatistik
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Einsatzgeschehen 2008
Anzahl
im Gemeindegebiet:
68
 

Brände und Explosionen
2
 

Technische Hilfeleistungen
20
 

Fehlalarmierungen
9
 

Sonstige
25
 

Weitere Angaben:

 

            Retten von Personen
2
 

            Retten von Tieren
1
 
überörtliche Einsätze:
12
 

 

 


<< zurück

 


 
Jahresstatistik 2009
Auswahl aus den Kategorien des Einsatzgeschehens
© FF Klingenthal

Jahresstatistik 2009

Jahresstatistik
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Einsatzgeschehen 2009
Anzahl
im Gemeindegebiet:
79  

Brände und Explosionen
2  

Technische Hilfeleistungen
42  

Fehlalarmierungen
6  

Sonstige
29  

Weitere Angaben:
   

            Retten von Personen
-  

            Retten von Tieren
1  
überörtliche Einsätze:
8  

 

 


<< zurück

 


 
Jahresstatistik 2007
Auswahl aus den Kategorien des Einsatzgeschehens
© FF Klingenthal

Jahresstatistik 2007

Jahresstatistik
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Einsatzgeschehen 2007
Anzahl
im Gemeindegebiet:
104  

Brände und Explosionen
6  

Technische Hilfeleistungen
68  

Fehlalarmierungen
8  

Sonstige
22  

Weitere Angaben:
   

            Retten von Personen
-  

            Retten von Tieren
1  
überörtliche Einsätze:
5  

 

 


<< zurück

 


 
Jahresstatistik 2010
Auswahl aus den Kategorien des Einsatzgeschehens
© FF Klingenthal

Jahresstatistik 2010

Jahresstatistik
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Einsatzgeschehen 2010
Anzahl
im Gemeindegebiet:
85
 

Brände und Explosionen
9
 

Technische Hilfeleistungen
65
 

Fehlalarmierungen
4
 

Sonstige
7
 

Weitere Angaben:

 

            Retten von Personen
2
 

            Retten von Tieren
-
 
überörtliche Einsätze:
5
 

 

 


<< zurück

 


 
Jahresstatistik 2011
Auswahl aus den Kategorien des Einsatzgeschehens
© FF Klingenthal

Jahresstatistik 2011

Jahresstatistik
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Einsatzgeschehen 2011
Anzahl
im Gemeindegebiet:
60  

Brände und Explosionen
3  

Technische Hilfeleistungen
32  

Fehlalarmierungen
9  

Sonstige
16  

Weitere Angaben:
   

            Retten von Personen
-  

            Retten von Tieren
1  
überörtliche Einsätze:
9  

 

 


<< zurück

 


 
Erstes tschechisch-deutsche Zeltlager in Klingenthal
Abenteuerausflug in den Kletterwald Schöneck
© FF Klingenthal

Erstes tschechisch-deutsche Zeltlager in Klingenthal

Die Stadt Klingenthal insbesondere die Klingenthaler Feuerwehr kann von sich behaupten eine der ersten sächsischen Feuerwehren gewesen zu sein, die mit ihren tschechischen Nachbarn Vereinbarungen zur gegenseitigen, grenzüberschreitenden Löschhilfe getroffen hat. Seit gut 15 Jahren gibt es dazu eine sehr gute Zusammenarbeit aus der sich auch persönliche Freundschaften entwickelt haben. Mehrfach konnten wir dabei im benachbarten Kraslice unsere Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen.
Um diese Zusammenarbeit auch im Bereich der Jugendarbeit zu forcieren, fand am vergangenen Wochenende das erste gemeinsame tschechisch-deutsche Zeltlager der Jugendfeuerwehren auf dem Gelände der Feuerwache in der Talstraße statt. Neben unserer Jugendfeuerwehr konnten wir dazu Kinder und Jugendliche aus der Partnerstadt Kraslice und aus Sokolov begrüßen. Insgesamt nahmen 39 Kinder, davon 25 aus Tschechien an der Veranstaltung teil.
Als am Freitagabend unser Bürgermeister Thomas Hennig das Zeltlager offiziell eröffnete, lagen hinter den Organisatoren um den Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Köhler arbeitsreiche Tage. Vieles war zu bedenken und vorzubereiten. Die Bedeutung der Veranstaltung wurde auch dadurch unterstrichen, dass zur Eröffnung zahlreiche Gäste erschienen, die der Veranstaltung einen erfolgreichen Verlauf wünschten. Anwesend waren der Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum, der Bürgermeister der Partnerstadt Kraslice Herr Brantl, der Geschäftsführer der EUREGIO EGRENSIS ARGE Sachsen/Thüringen Herr Schönicke, der Kreisjugendfeuerwehrwart Kamerad Reichelt, sowie der Koordinator der Jugendarbeit im Kreis- feuerwehrverband Kamerad Löwenhagen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen verging der Freitagabend mit Spiel und Spaß rings um die Feuerwache wie im Fluge. Die Teilnehmer konnten sich ausgiebig „beschnuppern“ und um 22.00 Uhr hieß es Nachtruhe, denn für den kommenden Tag war ein umfangreiches Programm vorgesehen. Nach dem Frühstück ging es am Samstag mit der Vogtlandregionalbahn nach Schöneck in den Kletterwald. Dort wurde auch im Freien das Mittagessen eingenommen. Am Nachmittag stand dann die Sommer- rodelbahn in Mühlleithen auf dem Programm. Der Abend klang mit einem Grillfest an der Feuerwache aus.


                                                                                   © FF Klingenthal
Der Sonntag begann mit einem Fototermin auf dem Marktplatz mit dem Drehleiterfahrzeug und dem Rathaus als Hintergrund. Anschließend wurde die Vogtlandarena besucht. In der Feuerwache liefen inzwischen die Vorbereitungen für das Mittagessen. Nachdem 200 Eierkuchen „verputzt“ waren, hieß es Abschied nehmen. Hatte es bis dahin das Wetter gut mit uns gemeint, musste es ausgerechnet jetzt zu regnen beginnen. Der guten Stimmung tat dies aber keinen Abbruch und ein erlebnisreiches Wochenende fand seinen Abschluss.


                                                                                   © FF Klingenthal
Obwohl die Vorbereitung, die Durchführung und Nachbereitung des Zeltlagers den Organisatoren und Helfern einiges abverlangte, können wir eine durchweg positive Bilanz ziehen. Das Ziel, unseren Gästen und unserer Jugendfeuerwehr ein interessantes und abwechslungsreiches Wochenende zu bereiten, wurde erreicht. Arbeit mit und für die Kinder und Jugendlichen ist gerade in unserer Grenzregion eine Investition in die Zukunft. Die Sprachbarriere zwischen den Kindern ist mitunter viel kleiner als wir es uns als Erwachsene vorstellen können. Durch großzügige Fördermöglichkeiten können solche Veranstaltungen auch finanziell absichert werden. Fest steht, dass es das Sommerzeltlager auch im nächsten Jahr geben wird.

Ohne Helfer und ohne Unterstützung ist eine derartige Veranstaltung nicht zu meistern. Deshalb an dieser Stelle herzlichen Dank allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, die sich in die Vorbereitung und Absicherung eingebracht haben. Besonderen Dank an den Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Köhler, die Kameradinnen Mandy Nothnagel, Ines Hahmann, Christina Jung sowie Andrea Jäger und an die Kameraden Mike Glaßl, Sven Hahmann, Georg Hille, Daniel Hertel, Björn Jung, Jan Künzl, Arne Meinhold, Andre Renz, Patrick Zimmermann, Dietmar Weigert und Sascha Wohlrab. Herzlichen Dank auch an unseren Freund Werner Rödling nach Kraslice. Er stand uns während der gesamten Veranstaltung als Dolmetscher hilfreich zur Seite.
Den nachfolgenden Personen, Unternehmen, Gewerbetreibenden und Vereinen wollen wir für ihre Hilfe und Unterstützung Dank sagen: Robert Hochbaum MdB, Autohaus Schindler, Autohaus Klingenthal, Bäckerei Behrendt, Bäckerei Wunderlich, Brennholz Handel Hoyer, EDEKA – Färber, Gasthof „Zum Döhlerwald“, Gasthof „Walfisch“ , Getränke und Mehr, INTERSPORT Schulze, Fa. Christel Knoll, Kletterwald Schöneck, Fa. Matter Niederlassung Klingenthal, Kreisfeuerwehrverband Vogtland e.V., VSC Klingenthal, Heimatverein Zwota, Vogtlandregionalbahn GmbH.

Gemeindewehrleiter
Roland Jung


                                                                                   © FF Klingenthal

<< zurück

 

Dankeschreiben



<< zurück
 
Bowlingturnier der Feuerwehren
Veranstalter Jürgen Müller, Danny Adler, Banjamin Rammler, Rico Wolfensteller, Andreas Scherzer (v. l.)
© FF Klingenthal

Bowlingturnier der Feuerwehren

Auch in diesem Jahr stand das erste Novemberwochenende bei den hiesigen Feuerwehren wieder im Zeichen der Bowlingkugel. Bei den offenen Stadtmeisterschaften der Feuerwehren kämpften die Wache 1 und 3 aus Klingenthal, sowie die Wehren aus Zwota und Schöneck um den Sieg in der Mannschaftswertung. Nach der ersten von drei Runden konnte sich noch kein Team deutlich absetzten und es blieb spannend. Bei guter Stimmung in der Bowlingscheune wurde erneut Bowling auf allerhöchstem Niveau gespielt und jeder gab sein Bestes. Nach Runde zwei kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen der Wache 1 und dem Vorjahressieger aus der Wache 3 herraus. Zwar gingen die Sachsenberger mit knapp über 100 Pins Vorsprung in den letzten Durchgang, doch blieb die Wache 1 aufgrund ihrer herrausragenden Einzelspieler immer gefährlich, schließlich stellten Sie mit Benjamin Rammler (456 Pins gesamt) und Dominique Eckmann (187 Pins in einem Spiel) die beiden besten Einzelspieler des Turniers. In den letzten 4 Frames zeigten die Bowler der Wache 3 jedoch noch einmal ihren unbedingten Willen, den großen Pokal erneut nach Sachsenberg zu entführen und gewannen mit 2783 Pins vor der Wache 1, (2652 Pins), den Kameraden aus Schöneck (2531 Pins) und der Mannschaft aus Zwota (2197 Pins). Besonders knapp gestaltete sich das abschließende Pyramidenspiel, bei dem schnellstmöglich sämtliche Punktzahlen von 1 bis 10 insgesamt dreimal geworfen werden müssen. In einem Herzschlagfinale gewann die Fw Schöneck vor der Wache 1, auf Platz 3 folgte Zwota. Mit deutlichem Abstand wurde die Wache 3 im Duell um den kleinen Pokal Letzter.
Der Dank aller Teilnehmer gilt erneut dem Team der Bowlingscheune, das wieder für einen gelungenen Samstag sorgte.

Stellv. Ortswehrleiter
Georg Hille


<< zurück
 
Sichere Weihnachten
Adventskranz in Flammen
@ FF Klingenthal

Sichere Weihnachten

Jedes Jahr sterben über 400 Menschen in Deutschland bei Bränden. Besonders in der Weihnachtszeit steigt die Anzahl der Wohnungsbrände spürbar an, Grund hierfür ist häufig der fahrlässige Umgang mit Kerzen. Für ein sicheres Weihnachtsfest geben wir ihnen einige Tipps:

  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt, besonders wenn Kinder oder Haustiere in der Wohnung sind!
  • Lagern Sie Streichhölzer und Feuerzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern!
  • Stellen Sie Kerzen und Adventskränze mit ausreichend Abstand zu brennbaren Gegenständen auf eine nicht brennbaren Unterlage!
  •  Löschen Sie Kerzen auf dem Adventskranz bevor Sie niedergebrannt sind. Trockenes Tannengrün brennt wie Zunder!
  • Stellen Sie Löschmittel bereit. (z.B.: gefüllte Vase)
  •  Verzichten Sie am Weihnachtsbaum auf echte Kerzen - ein Weihnachtsbaum brennt in sekundenschnelle komplett!
  • Verwenden Sie nur elektrische Lichterketten mit entsprechenden Prüfsiegel (VDE) - Billigware beispielsweise von tschechischen Asia-Märkten weisen gravierende Mängel auf!
  •  Achten Sie darauf, dass Steckdosen nicht überlastet sind!
  • Falls es brennt: Unternehmen Sie Löschversuche nur, wenn keine Eigengefährdung besteht. Ansonsten schließen Sie die Tür zum Brandraum und begeben Sie sich mit ihrer Familie ins Freie! Alarmieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112.


Die Feuerwehr Klingenthal wünscht eine erholsame und sichere Weihnachtszeit.


<< zurück

 

Die Jugendfeuerwehr Klingenthal sagt Danke

In der Adventszeit erhielt die Jugendfeuerwehr, im wahrsten Sinne des Wortes, eine schöne unerwartete Überraschung. Die Firma Regalservice Weidlich aus Klingenthal spendete uns 1000€. In der Jugendfeuerwehr lernen die Kinder und Jugendlichen u. a. Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Erste Hilfe. So half die Jugendfeuerwehr im Rahmen der 48h-Aktion mit die ehem. Eisbahn teilweise wieder in Stand zu setzen. Für diese Arbeiten opferten sie einen Teil ihrer Freizeit. Als Dankeschön dafür und weil sie die Arbeit der Jugendfeuerwehr für sehr wichtig hält, sah es Regalservice Weidlich als Bedürfnis an, der Jugendfeuerwehr diese Spende zu überreichen. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei der Firma bedanken und versprechen, dass die Spende zur weiteren Motivation unserer Kinder und Jugendlichen verwendet wird. So sind wir auf der Suche, was wir zur nächste 48h-Aktion machen könnten. Wir wären froh und dankbar, wenn sich noch mehr Firmen, wie Regalservice Weidlich, finden würden, die ehrenamtliches Engagement unterstützen.


Jugendfeuerwehrwart
Toralf Wolff

<< zurück

 
DFV - Warnung: Dünnes Eis birgt große Gefahren!
Floßteich Klingenthal/ Mühlleiten
@ FF Klingenthal

DFV - Warnung: Dünnes Eis birgt große Gefahren!

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht frei- gegebener Eisflächen: „Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen noch zu dünn; es droht Einbruchgefahr“, erklärt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Auch der Frost der vergangenen Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. „Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen!“, mahnt Schreck. Besonders Kinder lassen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.

Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

• Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.
• Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.
• Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
• Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe oder organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
• Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

„Innerhalb weniger Minuten in rund vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter“, erläutert Vizepräsident Schreck. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

• Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
• Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.
• Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
• Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
• Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.

Text: © Deutscher Feuerwehrverband e.V.


<< zurück

 
Einsatzgeschehen Januar 2014
Beendigung der Löscharbeiten
© FF Klingenthal

Einsatzgeschehen Januar 2014

04.02.2014
Nachdem die ersten drei Wochen des neuen Jahres ungewöhnlich ruhig, also ohne Einsätze vergangen waren, bescherten die letzten acht Tage im Januar der Feuerwehr Klingenthal insgesamt 6 Einsätze. Neben kleineren Hilfeleistungen (Türöffnung, Unterstützung Rettungsdienst), ereignete sich am 25.01 ein Schornsteinbrand in der Ortslage von Zwota, welcher durch die Kräfte aus Zwota, Oberzwota, sowie der Wache 1 jedoch zügig unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Zum bisher größten Einsatz dieses Jahres kam es in den Mittagsstunden des vergangen Freitags. Um 12:16 Uhr erfolgte über Sirene und Funkemeldeempfänger die Alarmierung der Wache 1 und der Wache 3 zu einem Wohnungsbrand in der Markneukirchener Straße. Nach 8 Minuten waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort und begannen mit der Lageerkundung. Der Wohnungseigentümer wurde vor dem Haus angetroffen und bestätigte, dass alle Personen das Haus verlassen hätten. Er berichtete von einer Verpuffung in der Küche im 1. Obergeschoss. Auch aus einem Fenster im 2. OG drang bereits dichter Rauch nach Außen. Umgehend begab sich ein Trupp unter Atemschutz durch das verrauchte Treppenhaus in das 1.OG und begann mit der Brandbekämpfung. Ein weiterer Trupp ging zur Kontrolle in das darüberliegende Geschoss vor, konnte dort aber kein Feuer feststellen. Der Brand im Bereich des Elektroherdes konnte zügig gelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera aus Markneukirchen, welche bereits frühzeitig nachgefordert wurde, konnten die letzten Glutnester im Deckenbereich lokalisiert werden.
Eine geplatzte Wasserleitung sorgte für zusätzliche Schäden in den unteren beiden Etagen, so dass nach Abschluss der Brandbekämpfung das Wasser mit Nass- saugern aufgenommen werden musste. Erst gegen 17:45 Uhr kehrten die letzten der 35 eingesetzten Kräfte ins Depot zurück. Den entstandenen Schaden beziffert die Polizei auf 100.000 €.

Am selben Abend wurde wurden die Kameraden zu einem weiteren Brand alarmiert. Gegen 21:30 Uhr lautete der Einsatzauftrag: “Schornsteinbrand. Klingenthal, Dreihöf.”. Aufgrund der schwierigen Anfahrt verblieb ein Großteil der Kräfte im Bereitstellungsraum “Am Friedensberg”, lediglich das Lösch-gruppenfahrzeug der Wache 1 fuhr die Einsatzstelle an. Dort konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Nur im unteren Bereich des Schornsteins herrschten noch hohe Temperaturen, innerhalb des Schornsteins konnte keine Glut mehr festgestellt werden. Die Einsatzmaßnahmen beschränkten sich daher auf die Kontrolle des Schornsteins von Innen und Außen, sowie dem Entfernen von Holzverkleidungen im Bereich der Ofenanschlüsse. Um 23:15 Uhr konnte die Einsatzstelle verlassen werden und wurde an den Eigentümer übergeben.

An diesem Tag leisteten die Kräfte der Feuerwehr Klingenthal insgesamt 198 Einsatzstunden. Ehrenamtlich.

Hintergrundwissen:

Wärmebildkamera (WBK)
Eine WBK wandelt Infrarotstrahlung in ein optisches Bild um. Unterschiedliche Temperaturbereiche werden auf dem Display unterschiedlich eingefärbt. Da jeder Gegenstand, dessen Temperatur über 0°Kelvin liegt, Wärmestrahlung abgibt, ermöglicht eine WBK auch in einer verrauchten Umgebung “zu sehen”, da Infrarotstrahlung aufgrund seiner größeren Wellenlänge Rauch besser durchdringt als sichtbares Licht.
Eine WBK ermöglicht es den Einsatzkräften sich in verrauchten Räumen zu orientieren, Gefahren zu erkennen und den Brandherd schnell und eindeutig zu lokalisieren. Löschmittel kann gezielt abgegeben und Schäden so minimiert werden. Im Brandfall zählt bei der Personensuche und Rettung jede Sekunde. Brandrauch ist extrem toxisch. Mit dem Einsatz einer WBK verringert sich also das Risiko der Einsatzkräfte und beschleunigt das Vorgehen unter “Nullsicht”. Für Personen, die aus verrauchten Bereichen gerettet werden müssen, steigen die Über- lebenschancen. Je früher eine Wärmebildkamera im Brandfall zur Verfügung steht, desto höher ist ihr Einsatzwert. Im weiteren Einsatzverlauf dient Sie auch zum Aufspüren versteckter Glutnester.

Schornsteinbrand
Mit der wieder gestiegenen Nutzung von festen Brennstoffen erlebt diese Einsatzart seit einigen Jahren eine wahre Renaissance. Ursache: beim Verbrennen fester Brennstoffe lagert sich an der Innenseite des Schornsteins u.a. Glanzruß ab (verstärkt bei feuchtem Holz oder schlechtem Zug). Diese Ablagerungen brennen bei einem Schornsteinbrand, nicht der Schornstein an sich. Die Anfangsphase ist geprägt von einer starken Rauchentwicklung, die folgende Durchbrandphase ist geprägt von Funkenflug oder Flammenschlag aus der Schornsteinmündung mit Temperaturen von über 1000°C im Schornstein. Problematisch ist die Eigenschaft des Glanzrußes, beim Verbrennen auf das Siebenfache seines Volumens aufzuquellen.
Die Folge ist ein Verstopfen des Schornsteins und ein Hitzestau. Hauptgefahren bei einem Schornsteinbrand: Brandausbreitung durch Funkenflug oder durch Wärmestrahlung/-leitung an Holzbalken, Zwischendecken oder alten Feuerstättenanschlüssen, Aufreißen/Einsturz des Schornsteinsteins.
Ein Schornsteinbrand wird nicht gelöscht (etwaige Folgebrände im Gebäude natürlich schon), sondern es wird Versucht die Glut abzukehren und ein Zuquellen des Schornsteins zu verhindern.


Stellv. Ortswehrleiter Wache 3
Georg Hille

 

<< zurück

 
Jahresstatistik 2013
Auswahl aus den Kategorien des Einsatzgeschehens
© FF Klingenthal

Jahresstatistik 2013

Jahresstatistik
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Einsatzgeschehen 2013
Anzahl
im Gemeindegebiet:
144  

Brände und Explosionen
10  

Technische Hilfeleistungen
97  

Fehlalarmierungen
10  

Sonstige
27  

Weitere Angaben:
   

            Retten von Personen
-  

            Retten von Tieren
-  
überörtliche Einsätze:
7  

 

 


<< zurück

 


 
Aufgewacht und Mitgemacht!
Die Jugendfeuerwehr zusammen mit der Wasserwacht aktiv
© FF Klingenthal

Aufgewacht und Mitgemacht!

22.03.2014
Unter diesem Motto trafen sich am Samstag um 8:00 Uhr die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit ihren erwachsenen Helfern. Anschließend ging es ins Freibad um dort mit Unterstützung der Wasserwacht die jährliche Reinigung des Beckens durchzuführen. Mit 27 Kindern und 14 Kameraden, sowie den Mitgliedern der Wasserwacht, ging es dem Schmutz des Herbstes und Winters an den Kragen. So wurde mit Feuerwehrschlauch und Besen das Becken „geschrubbt“. Die Erwachsen durften den Dreck per Eimer und Schubkarre aus dem Becken befördern. Die Kinder waren vollauf begeistert endlich wieder einmal mit Strahlrohr und Wasser zu arbeiten, da sie in der Ausbildung oft nur „trocken“ üben können.
Nachdem das kleine Becken sauber war, gab es als Stärkung Speis und Trank gesponsert von der Stadt Klingenthal. Anschließend wurde das große Becken bis zum Mittag gereinigt. Die Wasserwacht übernahm das Mittagessen und grillte für die gesamte Mannschaft.
Auf diesem Weg noch mal vielen Dank an alle Helfer für ihre Unterstützung, Speiß und Trank sowie die Opferung ihrer Freizeit.


Toralf Wolff


Gruppenfoto                                                                            © FF Klingenthal


<< zurück

 
Freundschaft über Grenzen hinweg? Wir sind dabei.
Die Jugendfeuerwehr aktiv zum Löschangriff
© FF Klingenthal

Freundschaft über Grenzen hinweg? Wir sind dabei.

Ausschlafen am Samstag? Nicht für 7 Kinder der Jugendfeuerwehr Klingenthal und ihre Betreuer. Die Feuerwehr Sokolov hatte uns zum Wettkampf eingeladen. So ging es am 10.05.2014 um 7:45 Uhr auf nach Sokolov zum Wettkampf. Dort angekommen herrschte schon reges Treiben, da mehrere Mannschaften an den Start gingen (wir als einzige ausländische Mannschaft).
Nach der Anmeldung schauten wir uns die einzelnen Abläufe des Wettkampfes noch einmal bei unseren tschechischen Freunden an. Die Anforderungen sind bei unseren Nachbarn ganz andere als bei deutschen Wettkämpfen. Die Aufregung und die Augen wurden immer größer, da wir einen Teil des Wettkampfes, auf Grund fehlender Trainingsmöglichkeiten, nicht üben konnten. So mussten unsere Starter die ganze Sache aus dem „Kalten“ stemmen.
Unter dem Motto „Dabei sein ist alles“ ging es an den Start. Sicherlich ging das eine oder andere auch daneben, aber wir können mit unseren Leistungen durchaus zufrieden sein. Das Wichtigste war, dass wir über uns selber lachen konnten und unseren Spaß hatten. Schließlich lief auch bei unseren tschechischen Kameraden nicht immer alles nach Plan, obwohl sie das regelmäßig trainieren. Wir sind wieder um einige Erfahrungen reicher und setzten mit dieser Teilnahme unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit fort. Wir wollen nicht nur über diese reden sondern sie auch leben. Aus diesem Grund werden wir vom 28. - 29.06.2014 an einem Zeltlager im tschechischen Nancy teilnehmen. Anschließend werden unsere jungen Kameraden(innen) aus Sokolov und Kraslice vom 11. - 13.07.2014 nach Klingenthal zum 2. Internationalen Zeltlager kommen. Vielleicht nimmt ja auch irgendwann eine tschechische Mannschaft an einem deutschen Wettkampf teil.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Feuerwehr Sokolov für die Einladung und die Organisation des Wettkampfes. Weiterhin vielen Dank an alle Helfer, Unterstützer etc., die unseren Kindern die Teilnahme möglich gemacht haben.


Toralf Wolff
Jugendfeuerwehr Klingenthal

 


                                                                                             © FF Klingenthal

 

<< zurück

 
Fahrzeugübergabe in der Wache 3
Bürgermeister Thomas Hennig bei der Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwache Sachsenberg-Georgenthal
© Stadt Klingenthal

Fahrzeugübergabe in der Wache 3

06.06.2014
Am vergangenen Freitag übergab der Klingenthaler Bürgermeister Thomas Hennig (rechts) symbolisch den Schlüssel für das neue Tanklöschfahrzeug an die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Klingenthal, Wache 3. Der Ersatz wurde notwendig, da das alte Tanklöschfahrzeug ein IFA W 50 Baujahr 1972 mit 125 PS war und die Reparaturkosten den Wert des Fahrzeugs weit überstiegen hätten. Die Wache 3 verzichtete auf ein Neufahrzeug, da für die Wache 1 ein neuer Gerätewagen gebraucht wird. Bei dem nun übergebenen Fahrzeug handelt es sich um ein Tanklöschfahrzeug Baujahr 1988, mit einem Fassungs- vermögen von 2500 Liter Wasser. Die Motorleistung beträgt 280 PS und ist für eine Besatzung von 6 Kameraden ausgestattet. Das Einsatzgebiet ist hauptsächlich die Brandbekämpfung. Die installierte Pumpe hat eine Leistung bis zu 2800 l Wasser pro Minute bei 8 bar Druck. Die Kameraden haben viele Stunden in den Umbau für die spezifischen Einsatzzwecke geleistet. So wurden beispielsweise Halterungen für Atemschutzgeräte in den Mannschaftsraum eingebaut, die Umfeldbeleuchtung nachgerüstet und der Lichtmast mit LED-Strahlern ausgerüstet. Gemeindewehrleiter und bisheriger Ortswehrleiter Wache 3 Jan Künzl dankte den Kameraden für die vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, die sie in den Umbau des Fahrzeuges investiert haben. Er dankte aber auch dem Bürgermeister, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung für die Bereitstellung der finanziellen Mittel und die Unterstützung bei der Realisierung dieses Projektes. Bürgermeister Thomas Hennig lobte in seinen Ausführungen das große Engagement der Kameraden der Wache 3 für den Umbau des Tanklöschfahrzeuges und dankte ganz herzlich für die stets hohe Einsatzbereitschaft der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bei Einsätzen zum Wohle unserer Bürger und Gäste.

Ebenfalls am Freitag fand in der Wache 3 die Wahl der Ortswehrleitung statt, denn die Amtszeit der alten Wehrleitung war abgelaufen. Zum Ortswehrleiter wurde Georg Hille gewählt. Sein Stellvertreter ist Rene Schenk.


Stadt Klingenthal
Dieter Meinel

 

<< zurück

 
Jugendfeuerwehrwettkampf in Plauen
Gruppenfoto
© FF Klingenthal

Jugendfeuerwehrwettkampf in Plauen

Die deutsch-tschechische Freundschaft lebt!
Am Samstag den 21.06.2014 fuhren 14 Kinder und ihre Betreuer zum Kreisausscheid Gruppenstafette nach Plauen. Aufgeregt warteten wir auf unsere Freunde aus Sokolov. Sie hatten uns kurz entschlossen 2 Tage vorher mitgeteilt, dass sie unsere Einladung annehmen und auch einmal an einem deutschen Wettstreit teilnehmen wollen. Somit trafen wir uns 5 Wochen nach dem letzten Turnier in Sokolov wieder zu einem Wettkampftag in Plauen. Als sie eintrafen, ging es gemeinsam nach Plauen. Dort angekommen sorgten wir bei den Organisatoren erst einmal ordentlich für Verwirrung. Das ein Team aus Tschechien starten würde wussten sie, aber das sie zum Mittag wieder abreisen mussten, stellte sie vor eine Herausforderung. Jede Mannschaft muss den Wettkampfparcour zweimal ab- solvieren. Als alles geklärt war erklärten wir unseren tschechischen Kameraden noch einmal die Regeln. Sie hatten zwar anhand von Videos im Internet trainiert aber der Teufel steckt im Detail. So waren die Kameraden sehr erstaunt, dass auch die Kinder mit je einem 20m C- und B-Schlauch rennen müssen. In Tschechien sind in der Regel 10m Schläuche üblich. Die geforderten Knoten zeigten wir ihnen in Ermangelung von Stricken anhand eines Gürtels. Den Rest schauten sie sich bei den Vorgängermannschaften ab. Wir hatten jedenfalls gemeinsam sehr viel Spaß. Zum Mittag mussten unsere tschechischen Freunde schon wieder abreisen, da sie am Nachmittag zu einem weiteren Wettkampf in ihrer Heimat antreten mussten. Wir selber starteten mit 2 Mannschaften. Jede Mannschaft besteht aus 6 Läufern. Dabei müssen ein B-Schlauch mit Verteiler gelegt und ein C-Schlauch mit Strahlrohr angekuppelt werden. Weiterhin sind 3 Knoten zu machen und mit der Kübelspritze Ziele zu treffen.
Bei jedem Lauf wurden die jeweils Anderen förmlich nach vorne geschrien. Dadurch belegten die „Kleinen“ den 5. Platz von 13 Mannschaften. Die „Großen“ kamen ebenfalls auf einen guten 6. Platz von 16 Mannschaften. Die Kinder waren am Ende des Tages so geschafft, dass es auf der Heimfahrt so leise wurde, wie den ganzen Tag nicht.
Da wir hier in Nachbarschaft zu Tschechien leben, wollen wir auch gemeinsam mit ihnen etwas unternehmen. Nach dem Wettkampf vor 5 Wochen in Sokolov und dem am vergangenen Wochenende in Plauen folgt nun vom 28.06.-30.06.14 ein Zeltlager bei unseren Kameraden von Kraslice in Nancy. Um die Städte- partnerschaften weiter zu pflegen, findet vom 11.07.-13.07.14 ein Zeltlager in Klingenthal mit ca. 80 Kindern der Jugendfeuerwehren aus Neuenrade, Kraslice und Sokolov statt.
Über finanzielle oder materielle Unterstützung für dieses Zeltlager würden wir uns freuen.

Kontakt: Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Köhler 01624087923 oder Toralf Wolff 015119502631


Toralf Wolff
Jugendfeuerwehr


                                                                                                © FF Klingenthal

<< zurück

 
Tschechisch-deutsches Zeltlager in Nancy
Die Jugendlichen in Aktion
© FF Klingenthal

Tschechisch-deutsches Zeltlager in Nancy

03.07.2014
Nach den tschechisch-deutschen Wettkämpfen in Sokolov und Plauen war diesmal ein gemeinsames Zeltlager in Nancy bei Stribrna angesagt. Dort trafen sich die Jugendfeuerwehren aus Kraslice, Krajkova und Klingenthal. Wir starteten am Freitag 27.06.2014 nachmittags zu unseren tschechischen Freunden. Nach unserer Ankunft gab es erst einmal ein großes Hallo und wir bezogen unsere Zelte. Anschließend wurde der Zeltplatz erkundet. Dabei fanden gleich alte Freundschaften aus dem letzten Jahr zusammen bzw. wurden neue geknüpft. Die Kinder sprangen teilweise in das eiskalte Wasser eines kleinen Teiches. Am Abend eröffneten der Wehrleiter von Kraslice, Martin Rosocha und der Bürgermeister von Kraslice, Zdeněk Brantl offiziell das Zeltlagerwochenende. Den ganzen Abend brannte auch ein Lagerfeuer an welchem auf englisch, deutsch und mit Händen und Füßen Gespräche geführt wurden.
Nach viel zu frühem Aufstehen und Frühstück am Samstagmorgen mussten bestimmte Stationen „abgearbeitet“ werden. So durften an einem Feuer verschiedene Feuerlöscher ausprobiert werden. Helle Begeisterung brach vor allem bei den Jungen aus, als sie mit Luftgewehren schießen durften. Weitere Stationen waren Erste Hilfe leisten, verschiedene Knoten der Feuerwehr knüpfen, Schläuche aus- und wieder aufrollen. Höhepunkt war eine Fahrt mit einem tschechischen Feuerwehrauto zu einem Kletterfelsen nahe Kraslice. Dort konnten die Kids unter Anleitung eines erfahrenen Kletterlehrers versuchen, diesen an einem Seil zu erklimmen. Zurück im Camp hieß es erst einmal Essen fassen. In der Zwischenzeit waren unsere „Großen“ mit Drehleiter und Löschfahrzeug eingetroffen. Nach dem Mittag konnten insbesondere unsere tschechischen Freunde unsere Technik begutachten. Großen Anklang fand dabei die Drehleiter. Währenddessen kamen zwei tschechische Polizisten, die Fragen der Kinder beantworteten.
Im weiteren Verlauf zündeten die tschechischen Kameraden ein altes Auto an und demonstrierten, wie dieses gelöscht wird, incl. anrückendem Löschfahrzeug mit „Ta Tü Ta Ta“. Ein weiteres Highlight war ein riesen Schaumteppich, in dem sich die Kinder austoben konnten. Zum Abschluss des Tages fand noch eine Nachtwanderung statt, dabei mussten die Kinder teilweise alleine durch den dunklen Wald. Auf dem Weg kam es immer wieder zu „mysteriösen“ Ereignissen und dunkle Gestalten, Hexen und Geister kamen zum Vorschein. Am Lagerfeuer ging dieser ereignisreiche Tag zu Ende.
Am Sonntag gab es nach dem Frühstück noch ein Kräftemessen beim Tauziehen und einem kleinen feuerwehrspezifischen Wettkampf. Anschließend hieß es Sachen packen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es die offizielle Verabschiedung nicht ohne die gegenseitige Versicherung, dass man sich vom 11.-13.07.2014 in Klingenthal wieder trifft.
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, dieses Zeltlager zu organisieren und durchzuführen.


Toralf Wolff
Jugendfeuerwehr Klingenthal

 


                                                                                               © FF Klingenthal


<< zurück

 

2. Internationales Zeltlager der Jugendfeuerwehr in Klingenthal

11.-13.07.2014
Am vergangenen Wochenende fand in Klingenthal im Rahmen der Städtepartnerschaft ein internationales Zeltlager der Jugendfeuerwehren statt. Neben Teilnehmern aus Sokolov konnten Kinder und Jugendliche aus den Partner- städten Kraslice und Neuenrade begrüßt werden.
Bereits am Donnerstag reiste die Delegation aus Neuenrade an, sodass am Freitag die Gelegenheit genutzt wurde, durch einen Besuch in der Feuerwache Sokolov die Technik und Geräte der tschechischen Feuerwehr näher kennenzulernen. Im Laufe des Freitagnachmittags trafen unsere tschechischen Freunde ein. Die Zelte, die hinter der Wache 1 in der Talstraße aufgebaut waren, wurden bezogen und um 18.30 Uhr fand im Beisein des Klingenthaler und des Kraslicer Bürgermeisters sowie Klingenthaler Stadträte die Eröffnung des Zeltlagers statt.
Wie bei den Großen so funktioniert die internationale Zusammenarbeit auch bei den Kleinen. Seitens des Kreisfeuerwehrverbandes und der Kreisjugendfeuerwehr wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hoch geschätzt. Einige besondere Überraschungen hatte der Kreisjugendfeuerwehrwart, Gunther Reichelt, im Gepäck. Im Auftrag des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Vogtland e.V. zeichnete er unseren Stadtjugendwart, Sven Köhler, mit der Ehrenurkunde der Deutschen Jugendfeuerwehr aus. Der sichtlich gerührte Kamerad Köhler, widmete in seinen Dankesworten die Urkunde seiner Jugendfeuerwehr und den Kameraden, die im hilfreich zur Seite stehen. Björn Jung wurde für seinen Einsatz bei der grenzüberschreitenden Jugendarbeit mit der Verdienstmedaille des Kreis- feuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet. Ohne unseren langjährigen Freund Werner Rödling aus Kraslice würde vieles nicht funktionieren. Als Dolmetscher ist er unermüdlich im Einsatz. Der Deutsche Feuerwehrverband würdigte sein Wirken durch die Verleihung der Medaille für Verdienste um die internationale Zusammenarbeit der Feuerwehren.
Leider spielte am Freitagabend das Wetter nicht so mit, wie wir uns das vorgestellt hatten. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Die „Gulaschkanone“ der Feuerwehr Markneukirchen wurde kurzerhand in der Fahrzeughalle stationiert und die Teilnehmer ließen sich das Abendessen schmecken. An dieser Stelle einen großen Dank an die Markneukirchner Kameraden und an die Küche an der Huth.
Am Samstagmorgen ging es in den Kletterwald an die Talsperre Pöhl. Das Busunternehmen „Herold's Reisen“ stellte uns dazu dankenswerter Weise einen Bus zur Verfügung. Harald Herold ließ es sich nicht nehmen, die Kinder und Jugendlichen selbst an die Talsperre zu fahren. Auch das Autohaus „Schindler“ half mit einem Kleinbus, den wir am Wochenende nutzen konnten. Vielen Dank an die Geschäftsführer der beiden Unternehmen.
Nach der anstrengenden Klettertour wurde bei strahlendem Sommerwetter an der Talsperre Pöhl Mittag gegessen. Das Hotel und der Gasthof „Zum Döhlerwald“ hatte alles vorbereitet, sodass es sich die Kinder und Jugendlichen gut schmecken lassen konnten. Herzlichen Dank an Carsten Förster.
Nach der Rückfahrt gab es noch einen Abstecher ins Freibad und der Abend klang mit Spiel und Spass und einer eigens aus Zwickau angereisten Feuershow mit Feuerschlucker und –spucker aus.
Am Sonntagvormittag ging es auf den Marktplatz. Dort waren im Stationsbetrieb verschiedene Aufgaben zu lösen. Viel Spass bereitete allen das Tauziehen der „Kleinen“ gegen die „Großen“ und irgendwie haben die „Kleinen“ gewonnen. Das traditionelle Abschiedsfoto mit Drehleiter und Rathaus im Hintergrund durfte nicht fehlen. Mittlerweile warteten in der Feuerwache 600 Eierkuchen darauf, vertilgt zu werden. Nach dem Mittagessen hieß es Packen und Abschied nehmen. Am frühen Nachmittag verabschiedeten sich unsere tschechischen Freunde. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Neuenrade wurde am Abend in der Wache 1 das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft verfolgt. Am Montagmorgen ging es dann auch wieder zurück nach Neuenrade. Allen Teilnehmern hat das Wochenende viel Spass gemacht, den Organisatoren und Helfern hat es einiges abverlangt aber alle sind sich einig, nächstes Jahr gibt es das 3. Internationale Zeltlager in Klingenthal.

Herzlichen Dank an alle Helfer, Unterstützer und an die Stadtverwaltung. Ein großes Lob an unsere Kameradinnen Andrea Jäger, Mandy Nothnagel, Ines und Daien Hahmann, Mandy Löscher, Ulla Küffner und Isabell Renz, die emsig in der Küche werkelten. Dafür, dass dort ausreichend Verpflegung zur Verfügung stand, danken wir Anke Färber und ihrem Team vom EDEKA-Markt. Vielen Dank an die Mütter und Großmütter unserer Klingenthaler Jugendfeuerwehrleute, die Kuchen gebacken und andere Leckereien zubereitet haben. Dem Spendenaufruf sind einige Unternehmen, Stadträte und Bürger gefolgt. Nach Klärung der verwaltungstechnischen Modalitäten werden wird uns in einer späteren Ausgabe öffentlich bedanken.


Stadtjugendfeuerwehrwart
Sven Köhler

 

<< zurück

 
Grenzüberschreitende Ausbildung der Feuerwehren
Klingenthaler Kameraden bei der Rettung des Unfallopfers
© FF Klingenthal

Grenzüberschreitende Ausbildung der Feuerwehren

31.10.2014
Die Berufsfeuerwehr Kraslice und die Freiwillige Feuerwehr Klingenthal führten am 31.10.14 eine gemeinsame Ausbildung zum Thema „Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall“ durch. Zu dieser Maßnahme konnte auch der Feuerwehrchef für den Kreis Sokolov begrüßt werden, der auch für die Berufsfeuerwehr Kraslice zuständig ist.
Ziel war es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei Technik und Taktik kennen zu lernen. Im theoretischen Teil wurden die Ausrüstungsgegenstände der jeweils anderen Feuerwehr vorgestellt. Dabei ging es vorrangig um technische Details und Leistungsparameter, um einzuschätzen wie man sich bei Einsätzen gegenseitig am besten unterstützen kann. Im praktischen Teil stand für jedes Team die Aufgabe, eine eingeklemmte Person aus einem Unfallfahrzeug zu befreien. Um alles realistisch erscheinen zu lassen, wurde extra ein Kamerad mit künstlichem Blut geschminkt und in das verbeulte Fahrzeug gezwängt. Der Rettungszweckverband stellt einen freien Rettungswagen zur Verfügung und zwei dienstfreie Rettungs- assistenten opferten ihre Zeit, um die Ausbildung realistisch zu unterstützen. Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr öffneten die Fahrzeuge mit hydraulischen Rettungsgeräten und befreiten die Person jeweils schonend, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Dabei konnte erkannt werden, dass die taktischen Vorgehensweisen keine großen Unterschiede aufweisen.

Diese gemeinsame Ausbildung war ein weiterer Schritt in der grenz- überschreitenden Zusammenarbeit der Feuerwehr von Kraslice und Klingenthal. Es werden weitere gemeinsame Übungen folgen. Die nächste ist bereits in Kraslice geplant. Dort soll es um einen Brandeinsatz gehen.
Ich möchte mich bei allen Beteiligten für Ihre Mitarbeit bei dieser Ausbildung bedanken. Einen besonderen Dank möchte ich an die Firma Schrott-Stark richten, die die beiden Fahrzeuge zur Verfügung stellte.


Jan Künzl
Stadtwehrleiter


Feuerwehr Kraslice bei der Arbeit mit                                          © FF Klingenthal
dem hydraulischen Spreizer

<< zurück

 
2x Reichenbach in 2 Tagen
Gerätekunde beim THW Ortsgruppe Reichenbach
© FF Klingenthal

2x Reichenbach in 2 Tagen

Besuch der Jugendfeuerwehr beim THW
Am 17.10.14 fuhren wir mit unseren Kindern und Jugendlichen zum THW nach Reichenbach, um uns einmal erklären zu lassen, was denn das THW so alles macht. In Reichenbach angekommen erhielten wir in einem kurzweiligen Vortrag die Aufgaben erklärt, die das THW speziell auch in Reichenbach zu erfüllen hat. Anschließend wurden uns die Mittel und Geräte gezeigt die für die unter- schiedlichsten Aufgaben zur Verfügung stehen. Große Augen machten wir u. a. bei den Tauchpumpen, die viel größer sind als bei uns in der Feuerwehr. Ebenso begeistert waren unsere Kids beim Anblick einer hydraulischen Säge, mit der man Betonwände zerschneiden kann. Nach sehr interessanten 1,5 Stunden fuhren wir wieder nach Hause.
An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an die Mitarbeiter vom THW Reichenbach für die sehr interessanten Ausführungen und die schnelle und unkomplizierte Organisation.

Geschafft die Leistungsspange gehört uns
Gleich am nächsten Tag ging es für 4 Jugendliche von uns zusammen mit 8 Kameraden/-innen aus Markneukirchen nach Reichenbach zum Ablegen der Leistungsspange. Diese ist die höchste Auszeichnung die ein Mitglied der Jugendfeuerwehr in Deutschland erhalten kann. Dafür haben unsere Jugendlichen die letzten Wochen intensiv, abwechselnd in Klingenthal und Markneukirchen, trainiert. Während des Trainings kamen uns öfter Zweifel, ob wir die hohen Anforderungen der einzelnen Disziplinen wirklich erfüllen können.
Der Wettkampf setzte sich aus fünf Disziplinen zusammen. Alle 5 mussten bestanden werden. Beim Kugelstoßen musste eine Mindestweite erreicht, bei Schnelligkeitsübung und Staffellauf eine Mindestzeit nicht überschritten werden. Beim Löschangriff ging es zwar nicht um die schnellste Zeit, dafür musste dieser ordentlich nach Vorschrift ausgeführt werden. Weiterhin sollten in einer Runde diverse Fragen beantwortet werden. In die Gesamtbewertung floss auch das Auftreten und Verhalten der Jugendlichen ein.
Am Ende hat es für unsere Jugendlichen gereicht und sie konnten sich die Leistungsspange an die Uniform stecken. Sie sind seit langer Zeit wieder die ersten in Klingenthal, denen das Tragen der höchsten Auszeichnung der deutschen Jugendfeuerwehr möglich ist. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Glückwunsch von uns Betreuern an euch.


Toralf Wolff

Jugendgruppenleiter



Aufbau einer Saugleitung                                                          © FF Klingenthal

 

<< zurück

 

Termine Ausbildungsdienste

Jugendfeuerwehr Stadt Klingenthal
Ausbildungsdienst:


Tag: Freitags (ungerade Woche)
Zeit: 16:30 - 18:30 Uhr

Wache Stadt Klingenthal
Ausbildungsdienst:


Sonderdienst:


Tag: Freitags (gerade Woche)
Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr

Tag: Samstags (erster im Monat)
Zeit: 09:00 - 12:00 Uhr

Wache Sachsenberg-Georgenthal
Ausbildungsdienst:


Sonderdienst:



Tag: Montags (gerade Woche)
Zeit: 18:30 - 20:30 Uhr

Tag: Montags (erster im Monat ohne
                    Ausbildungsdienst)
Zeit: 18:30 - 20:30 Uhr
Wache Mühlleithen
Ausbildungsdienst:


Tag: Sonntags (ungerade Woche)
Zeit: 10:00 - 12:00 Uhr

Wache Zwota
Ausbildungsdienst:

Tag: Mittwochs (gerade Woche)
Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
Wache Oberzwota
Ausbildungsdienst:

Tag: Freitags (gerade Woche)
Zeit: 18:30 - 20:30 Uhr

 

<< zurück

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klingenthal

Am Samstag den 11.4.2015 fand im Gasthof Walfisch die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Klingenthal statt. Es war die erste gemeinsame Hauptversammlung aller Ortsfeuerwehren der Stadt seit der Fusion im letzten Jahr.
Als Gäste konnten begrüßt werden: der Bürgermeister Thomas Hennig, im Auftrag des Kreisbrandmeisters der Kamerad Jens Zeidler, im Auftrag des Kreis- feuerwehrverbandes der Kamerad Gunther Reichelt, sowie die Stadträte Michael Schmidt, Roland Jung und Robert Hutschenreuter. Nach den Rechenschaftsberichten des Stadtwehrleiters und des Stadtjugendwartes, richtete der Bürgermeister einige dankende Worte an die Kameraden der Feuerwehr. Er dankte für den Einsatz der Kameraden für die Sicherheit unserer Stadt und die vielen geleisteten Stunden bei Ausbildung und Einsätzen. Weitere Grußworte folgten vom Kreisfeuerwehrverband und vom Landratsamt Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz.
Die Kameraden leisteten im Jahr 2014 insgesamt 5883 Ausbildungsstunden bei der laufenden Ausbildung vor Ort, auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule. Im Jahr 2015 wurden die Kameraden zu 39 Einsätzen gerufen. Diese unterteilen sich in 4 Brände und 35 technische Hilfeleistungen, wie zum Beispiel Tür- notöffnungen, Sturmschäden und Verkehrsunfälle. Weiterhin fuhr die Feuerwehr zu drei überörtlichen Einsätzen außerhalb unseres Stadtgebietes, um andere Feuerwehren zu unterstützen. Da unsere Region im letzten Jahr von größeren Naturereignissen wie Hochwasser oder Stürmen verschont blieb, war das Einsatzaufkommen gegenüber dem Jahr 2013 relativ gering.
Außer den nicht vorhersehbaren Einsätzen, bringt das Jahr 2015 weitere Aufgaben für unsere Kameraden. Mitte dieses Jahres beginnt die Umrüstung der Feuerwehr- fahrzeuge auf digitale Funkgeräte. Das bringt Veränderungen für die Kameraden mit sich, und alle müssen für die neue Technik geschult werden. Das bedeutet weitere Zeit die für die Feuerwehr aufgebracht werden muss. Weiterhin ist die gute Zusammenarbeit mit unseren Kameraden aus Kraslice zu nennen. Mit Ihnen wurden im vergangen Jahr zwei Übungen absolviert. In diesem Jahr werden sicherlich weitere folgen. In unserem Tal sind wir bei großen Einsätzen, auch über Ländergrenzen hinweg, aufeinander angewiesen.
Ich möchte an dieser Stelle Werbung für die Mitgliedschaft in der Feuerwehr machen. Da die Mitgliederzahlen der Einsatzabteilung stetig leicht zurückgehen, sind wir ständig auf der Suche nach neuen Kameraden und Kameradinnen. Der Dienst in der Feuerwehr ist nicht nur ein zusätzlicher Zeitaufwand, sondern auch Kameradschaft, Lebenserfahrung, zusätzliches Spezialwissen und das gute Gefühl, Menschen in Not helfen zu können. Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass jeder von uns plötzlich die Hilfe der Feuerwehr benötigen kann. Deshalb müssen wir auch gemeinsam dafür sorgen, dass es in unserer Stadt auch in der Zukunft eine leistungsfähige Feuerwehr gibt.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung gab es noch einige Beförderungen und Ehrungen für die Kameraden unserer Feuerwehr. Stellvertretend sollen einige genannt werden:

Für 10 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden geehrt: Kilian Strunz, Daniel Hertel und Benjamin Rammler.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Dietmar Weigert geehrt.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Dieter Übel und Günther Stübert geehrt.
Der Kamerad Siegwart Glass wurde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt.

Ich wünsche allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Klingenthal, dass sie von den Ausbildungen und Einsätzen gesund zurückkehren.

Jan Künzl
Stadtwehrleiter


<< zurück


 

Wenn einer eine Reise tut...

Im letzten Jahr zum Zeltlager wurde die Idee zu einem Gegenbesuch in Neuenrade geboren. 25 Jahre Städtepartnerschaft waren ein weiterer Grund diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen. So machten sich zu Himmelfahrt 20 Kinder und Jugendliche sowie 4 Betreuer auf den Weg nach Neuenrade

Nach ca. 6 Stunden Fahrt bezogen wir gleich unsere Zelte auf einem idyllischen Waldstadion mit Kunstrasenplatz und Tartanbahn. Anschließend ging es in die Feuerwehrwache zur kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister Antonius Wiesemann und den Stadtfeuerwehrchef Karsten Runte. Zeitgleich traf jetzt auch die einheimische Jugendfeuerwehr ein. Weiterhin konnten wir die Technik bestaunen und uns mit Kuchen den Bauch vollschlagen. Da wir das schönste Wetter hatten ginges gemeinsam in das örtliche beheizte Freibad. Am Ende des ersten Tages wurde noch gemeinsam gegessen, Fußball gespielt und am Lagerfeuer gesessen.

Am nächsten Morgen war wieder das schönste Wetter und die Jugendfeuerwehren machten sich gemeinsam auf zu einer Stadtführung durch Neuenrade. So wurde uns durch den Stadtführer Peter Riecke die Geschichte der Stadt nahegebracht. Uns wurden aber auch originale Briefköpfe von Klingenthaler Musik- instrumentenherstellern gezeigt, welche heute nicht mehr existieren und die mit Neuenradener Händlern in Kontakt standen. Sehr beeindruckend war auch die Besteigung des Kirchturmes der Wehrkirche zu Neuenrade. Nach dem Mittagessen wurde eine Schnitzeljagd durch die neuenradener Wälder veranstaltet, bei der die Kinder und Jugendlichen in gemischten Mannschaften verschiedene Aufgaben im Team erledigen mussten. Am Abend gab es noch eine offizielle Eröffnung, in deren Rahmen wir auch unser Gastgeschenk überreichten. Der Tag klang mit gemeinsamen Grillen, Fußballspiel, individuellen Beschäftigungen und Lager- feuerromantik aus.

Tag 3 - der Samstag war leider grau und feucht. Dies störte uns aber nicht, da er ganz im Zeichen einer Ausfahrt nach Bochum stand. Dort besuchten wir die Berufsfeuerwehr, die 1996 als größte Wache Europas erbaut wurden war. Im Anschluss folgtedie Besichtigung des Deutschen Bergbau- u. Industriemuseums, ein ehemaliges Bergwerk. Der Abend war geprägt durch Pizza essen, Stockbrot backen, „Wildschweinjagd“ und der Präsentation eines neuen Löschfahrzeuges der Feuerwehr Kühntrop. Am Sonntag hieß es Abschied nehmen. Alte und neue Freundschaften wurden geschlossen bzw. gefestigt und wir gingen mit dem Willen auseinander uns auf jedenfall wieder zu treffen. Wir haben ein sehr gut organisiertes Zeltlager mit sehr schönem Programm und sehr gutem und reichlichem Essen erlebt.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle die diese schönen Tage möglich gemacht haben. Auch noch einmal vielen Dank an unser Sponsoren der Autos ohne die die Reise überhaupt nicht möglich gewesen wäre, v. a. an die Firma Gebrüder Schramm die kurzfristig ihr Fahrzeug zur Verfügung stellte, der Firma Frank Weidlich sowie einer weiteren klingenthaler Firma welche nicht genannt werden möchte.


Toralf Wolff
Jugendgruppenleiter


<< zurück

 
Feuerwehr zieht Bilanz
Ehrung von Florian Fiedler (Mitte)
FEUERWEHR KLINGENTHAL

Feuerwehr zieht Bilanz

Am 2. April versammelten sich die Kameraden der Feuerwehr Klingenthal  im Gasthof Walfisch, im Ortsteil Zwota, zur Jahreshauptversammlung. In seinen Ausführungen blickte Stadtwehrleiter Jan Künzl auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Veränderungen zurück. So erfolgte im Sommer die Umrüstung aller Fahrzeuge auf Digitalfunk und kurz darauf die Umstellung in den Wirkungsbereich der Rettungsleitstelle Zwickau. Eine negative Veränderung war zweifelsohne die Schließung der Wache 2 zum Jahresende 2015, allerdings war diese aufgrund der Schließung des Gebäudekomplexes an der Eisbahn, im Zusammenspiel mit der angespannten Personalsituation unumgänglich.

Zur Statistik 2015 (Stand 31.12.2015):
Von 148 Mitgliedern leisten 101 ihren Dienst in der Einsatzabteilung und absolvierten insgesamt 5724 Ausbildungsstunden. Im Jahr 2015 galt es 77 Einsätze zu meistern, davon 12 Brände, 27 Technische Hilfeleistungen, 10 Verkehrsunfälle, 2 Personenrettungen, 11 Fehlalarme und 6 überörtliche Einsätze.
Rückblickend ein eher ruhiges Jahr, wie der Stadtwehrleiter in seiner Rede anmerkte, der sich abschließend bei allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft, deren Angehörigen für ihr Verständnis und bei der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit bedankte und das Wort an den Stadtjugendwart übergab.

Dieser berichtete von den zahlreichen Aktivitäten der 30 Jungen und Mädchen im Jahr 2015. So war der Ausflug ins Erlebnisbad Waikiki, die Ausfahrt in die Partnerstadt Neuenrade, das Zeltlager in Kraslice oder der Ausflug zum „Karzl“ tolle Erlebnisse, die den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr noch lange in Erinnerung bleiben werden. Weiterhin berichtete Sven Köhler vom intensiven Training zum Landesausscheid, bei dem die Jugendfeuerwehr Klingenthal einen tollen 4.Platz belegte. Als besonderes Highlight erfuhr der Kamerad Florian Fiedler eine Ehrung für das Erreichen der Jugendflamme Stufe 3 als erster im Inspektionsbereich Klingenthal.

 

Beförderungen:

Zum Feuerwehrmann befördert wurden: Sven Albert, Christoph Künzl, Florian Fiedler und
Lars Fuchs

Zum Oberfeuerwehrmann: Robert Röhling, Christian Schuster, Matthias Künzl

Zum Hauptfeuerwehrmann: Tobias Thoß

Zum Löschmeister: Falko Biebl, Marko Biebl, Toralf Wolff, Mike Glaßl

Zum Oberbrandmeister: Georg Hille

Zum Brandmeister ehrenhalber: Heinz Lorenz, Günter Kurzenberger, Klaus Pfaff, Axel Röhling und Günter Stübert.

 

Berufungen:

Zum Gruppenführer: Falko Biebl, Matthias Künzl, Heiko Pfaff und Chris Pfeifer

Zum Gerätewart: Chris Pfeifer

 

Ehrungen:

10 Jahre aktiver Dienst: Patrick Zimmermann, Isabelle Renz, Gerd Schack, Thomas Meinel, Michael Gottschlich

40 Jahre aktiven Dienst: Matthias Stark

50 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Wohlrab

60 Jahre Mitgliedschaft: Günter Schmitt


G.Hille
stellv. Stadtwehrleiter

 
Zeltlager einmal anders
© FF Klingenthal

Zeltlager einmal anders

Am letzten Wochenende wollte die Jugendfeuerwehr gemeinsam mit den Kameraden aus Krasliće und Markneukirchen ein Zeltlager auf dem Aschberg durchführen. Am Donnerstag wurden die Zelte aufgebaut. Die Wetterpropheten sagten zwar für Freitag bis Mittag nix gutes an, aber ab Nachmittag sollte es ja besser werden. Sollte!! Wir glaubten fest an die Vorhersage und dachten daher nicht über eine Absage nach. Um 18:00 Uhr fand die offizielle Eröffnung in Anwesenheit einiger Stadträte statt. Inzwischen hatte sich der Regen schon durch einzelne Zeltbahnen gekämpft und es tropfte in die Zelte. Auch die Kinder waren teilwiese durchnässt. Da die Nachttemperaturen auch nichts Gutes verheißen ließen, entschlossen wir uns umzuziehen. So wurden in Windeseile, alle Liegen, Kinder, Gepäck, Verpflegung etc. in alle möglichen Fahrzeuge gepackt und das Zeltlager in kürzester Zeit „evakuiert“. Die Wache in der Talstraße wurde zum Auffanglager für unsere Kinder.

Jetzt konnte alles nur noch besser werden. Am Samstag ging es nach dem Frühstück wieder auf den Aschberg und von da auf eine 8 km lange Wanderung. Auf dieser Tour mussten an 9 Stationen verschiedene Aufgaben erledigt werden. Am Nachmittag trafen wir wieder an der Jugendherberge ein. Dort gab es Kaffee und Tee. Außerdem verputzten wir den, von Eltern gebackenen Kuchen. Anschließend ging es mit 60 Kindern + Betreuer und einer logistischen Meisterleistung in die Talstraße zurück. Dort angekommen konnten die Kinder die Spritzburg der Zwotaer Kameraden nutzen und sich bei diversen Spielen vergnügen. Die Kameraden aus Krasliće hatten ein Bassin mit Schlamm aufgebaut, worin die Kinder mal so richtig Schlammcatchen erleben konnten. Der Abend klang mit Grillen, Lagerfeuer, Stockbrot sowie Musik und Disconebel aus.

Am Sonntag kamen die Steppkes nur sehr langsam in die Gänge und dementsprechend wurde spät gefrühstückt. Anschließend war wieder allgemeines Haligalli an der Wache. Vor dem Mittagessen wurde noch der Stationslauf des vergangenen Tages ausgewertet. Die ersten beiden Plätze belegten jeweils Mannschaften aus Krasliće. Weiterhin erhielt jeder Teilnehmer ein Erinnerungsfoto von diesem, doch etwas anderem, Zeltlager ohne Zelte. Nach dem Mittag war aufräumen und Abreise angesagt.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Helfern bedanken, die dieses Zeltlager möglich gemacht haben. Dies war wirklich ein Zeltlager der Feuerwehr Klingenthal. Sämtliche Wachen von Oberzwota bis Mühlleithen unterstützten uns bei der Betreuung der einzelnen Stationen am Samstag. Alle haben beim Auf– und Abbau der Zelte bzw. beim Aufräumen der Wache in der Talstraße geholfen. Ich persönlich wünsche mir, dass dieses „Zusammen“ unter den „großen“ Kameraden aller Wachen sowie zwischen Stadtwehrleitung, Stadtverwaltung und den Wehren zur Normalität und Alltag wird.

 

Toralf Wolff

Jugendfeuerwehrwart

 
 
 

Weihnachtsausstellung

 

 
Login | Datenschutz | Impressum